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Die letzten Heimspiele in Forchheim

Die letzten Heimspiele des Kalenderjahres stehen für die SpVgg Jahn Forchheim und den SV Buckenhofen in der Fußball-Landesliga Mitte an. Am 3. Dezember ist der abschließende Spieltag angesetzt, an dem die beiden höchstklassigen Forchheimer Klubs auswärts antreten.
Ganz entspannt geht es auf der Buckenhofner Bank zu (vorne Tom Jäckel). Der Neuling SV Buckenhofen zeigt in der Landesliga Heimstärke. Foto: herzopress
 

Landesliga Mitte


SpVgg Jahn Forchheim -
ASV Neumarkt
Am Samstag um 14 Uhr steigt im Jahn-Stadion das letzte Heimspiel 2011, "ein ganz wichtiges", wie Trainer Michael Hutzler weiß. Für die Forchheimer (12.), aber auch für den einen Punkt dahinter liegenden ASV Neumarkt (13.) kann nur ein Sieg zählen, um den achten Platz im Auge zu behalten. Dieser sonst im Niemandsland einer Tabelle angesiedelte Rang ist in dieser Saison die magische Qualifikationsnorm für die neue zweigleisige Bayernliga ab 2012.
In der Hinrunde am 4. Spieltag unterlagen die Oberfranken in der Oberpfalz mit 1:3. Hutzler ist aber optimistisch, dass es nach zuletzt sieben sieglosen Spielen klappt: "Wir haben in den letzten zwei Spielen eine klasse Leistung gezeigt, leider haben wir uns nur mit einem Punkt belohnt. Die Mannschaft macht aber genau das Richtige: Sie gibt Gas, sie ist richtig heiß. Wenn man die Spieler im Training malochen sieht, muss man sie als Trainer fast bremsen." Ausgebremst sind die verletzten Christian Michl und Mario Feulner sowie Steffen Konrad, der am Blinddarm operiert wurde.
Das Konzept, mit jungen Spielern aus der Region zu bestehen, ist laut Hutzler nicht in Frage gestellt. Er meint: "Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden, man muss Geduld haben. Vielleicht hätten wir mit dem einen oder anderen erfahrenen Spieler mehr Punkte geholt, aber wir wollen diese Veränderungen. Wir müssen, nachdem wir schon Lehrgeld bezahlt haben, unsere Leistung bloß noch ins Ziel bringen."
SV Buckenhofen -
SpVgg Ansbach
Der Neuling SV Buckenhofen verabschiedet sich am Sonntag (14 Uhr) vom heimischen Publikum aus einem überaus erfolgreichen Jahr. Mit dem erstmaligen Aufstieg in die Landesliga gelang der bisher größte sportliche Erfolg. Und mit dem bisherigen Abschneiden mit 30 Punkten aus 20 Spielen und Platz 9 in der 19er-Liga knüpft der heimstarke SVB nahtlos an diesen Erfolg an. Der neue Trainer Rainer Gerlitz, der die Mannschaft nach dem Aufstieg übernahm, meint: "Wir hatten wirklich eine gute Serie. Wir haben es schnell geschafft, uns an die Landesliga anzupassen, und bald gewusst, dass wir in allen Spielen mithalten können. Wichtig war, dass wir keine Niederlagenserie hatten, obwohl nicht so viele Spieler Landesliga-Erfahrung hatten."
Er selbst habe versucht, die Gegner möglichst oft zu beobachten und die Mannschaft Woche für Woche entsprechend taktisch und personell zu verändert. Das Saisonziel Platz 15 werde nicht korrigiert: "Man weiß nie, wie man aus der Winterpause kommt. Die Punkte, die du jetzt holst, brauchst du nächstes Jahr nicht mehr zu holen." Im Spiel gegen gegen den Drittletzten SpVgg Ansbach werden Kapitän Florian Poesdorf (Fersenbeinverletzung) und der ebenfalls verletzte Andreas Haupt fehlen. "Alle anderen sind fit", sagt der SVB-Trainer, "es hat uns gut getan, dass wir zuletzt spielfrei waren." (Hinspiel 2:0)

Bezirksoberliga Mittelfranken


In der Bezirksoberliga Mittelfranken steht am Wochenende der letzte Spieltag vor der Winterpause an. Der SC Feucht benötigt beim Verfolger SG Quelle Fürth (4.) einen Punkt, um auf Platz 1 zu überwintern.
BSC Woffenbach -
Baiersdorfer SV
Im letzten Spiel tritt der Baiersdorfer SV (8.) am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellen-13. BSC Woffenbach an. Nach dem 1:1 im Hinspiel sind die Baiersdorfer auf drei Punkte scharf, um an Platz 6 dranzubleiben, der am Saisonende ein Aufrücken in die neue fünfgleisige Landesliga garantiert. Als Tabellenachter liegt das Team von BSV-Trainer Tobias Fuchs zwei Punkte unter dem Strich.

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