Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Felix Burkel: Aufstiegszug auf Dauerfahrt

Ob in die Kreisklasse oder in die Landesliga; ob Reuth, Baiersdorf oder ATSV Erlangen: Kaum ein Aufstiegszug fährt ohne ihn ab. Nächster Halt: Jahn-Bahnhof.
 
von DANIEL RUPPERT
Dank der Aufstiege mit der SpVgg Reuth, dem Baiersdorfer SV und dem ATSV Erlangen, aber auch mit gezielten Vereinswechseln ist Felix Burkel der schnelle Sprung von der A-Klasse in die Landesliga gelungen. Mit der richtigen "Reisestrategie" könnte bald das nächste Erfolgserlebnis anstehen.

Wer hat Sie angespielt?
Felix Burkel: Mein ehemaliger Schulkollege Daniel Lauger. Wir treffen uns ab und zu in der Soccer-Halle, auf Kerwa oder am Sportplatz. Zurzeit ist er verletzt, aber als er mit dem SV Buckenhofen in der Kreisliga 1 ER/PEG gegen den SC Adelsdorf gespielt hat, habe ich zugeschaut. Leider hat seine Mannschaft 0:2 verloren.

Sie sind innerhalb von zwei Jahren von der A-Klasse in die Landesliga "aufgestiegen". Wie groß war die Umstellung? Was sind Vor- und Nachteile in der höheren Spielklasse?
Ich habe eine gewisse Eingewöhnungszeit gebraucht. Vor allem die Saisonvorbereitung war sehr intensiv für mich. Der Trainingsaufwand mit meistens drei Einheiten pro Woche ist natürlich größer. Die Auswärtsspiele erinnern mich an die Jugendzeit: Da musste ich auch so früh aufstehen (lacht). Auf der anderen Seite wird viel ansehnlicherer Fußball gespielt. Wir suchen spielerische Lösungen, anstatt den Ball einfach nach vorne zu bolzen.

Am heutigen Samstag steht eine besonders lange Fahrt nach Kahl an. Was machen Sie und Ihre Teamkollegen in den zweieinhalb Stunden?
Einige spielen Karten, andere hören Musik, manche gehen in sich. Ich bevorzuge es, ein bisschen zu quatschen. Hinwärts gibt es Kuchen oder belegte Brötchen, auf dem Rückweg im Erfolgsfall einen Kasten Bier. Bei so einer langen Anfahrt wäre es besonders ärgerlich, ohne Punkte heimzukehren, daher ist die Motivation noch ein bisschen größer.

Mit Jahn Forchheim könnten Sie im kommenden Jahr den vierten Aufstieg seit 2012 schaffen. Zufall oder suchen Sie sich die Vereine entsprechend aus?
Man braucht die Angebote von den richtigen Vereinen. Es ist schön, bei solchen Klubs auf der Liste zu stehen. Ich spiele Fußball, um erfolgreich zu sein. Der Zusammenhalt und die Gemeinschaft sind wichtig, aber wenn man sich am Ende der Saison mit dem Aufstieg belohnt, ist das das i-Tüpfelchen.

Welcher war für Sie der schönste?
Der mit der SpVgg Reuth in die Kreisklasse 2012. Wenn man mit seinen Kindergarten-Kumpels aufsteigt und das ganze Dorf feiert, ist das etwas Besonderes. Zudem war es mein erster.

An wen spielen Sie weiter?
An Michael Kuhn, der im Sommer als spielender Co-Trainer innerhalb der Kreisklasse 2 ER/PEG zum FC Schlaifhausen gewechselt ist. Wir waren in Reuth zusammen im Kindergarten, in der Grundschule und im Fußballverein. Spielerisch traue ich ihm die Bezirksliga durchaus zu. Wenn er körperlich etwas zulegen würde, vielleicht sogar mehr.

Steilpass-Regeln: Das Spielfeld bilden die Landkreise Erlangen-Höchstadt und Forchheim. Verboten sind Kurzpässe, also Zuspiele innerhalb des eigenen Vereins, und Rückpässe zu bereits angespielten Aktiven.

zum Thema "Steilpass"






Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.