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Ebermannstadt gerät in Knetzgau in die Mangel

Trotz guten Starts unterlag der TSV in der Bezirksliga mit 35 Punkten Abstand und bleibt auf dem vorletzten Platz.
Kilian Hack (blau) und der TSV Ebermannstadt hielten bei den Maintal-Baskets Haßberge nur am Anfang mit. Mit zunehmender Dauer wurde den Gästen der kleine Kader zum Verhängnis.  Foto: René Ruprecht
 
Nach vier Pleiten in Folge mussten die Bezirksliga-Basketballer des TSV Ebermannstadt zum Tabellenzweiten in die Haßberge. Der Aufsteiger sorgte mit nur einer Niederlage für Aufsehen und ließ auch den zu sechst spielenden Wiesentstädtern keine Chance.


Maintal-Baskets Haßberge - TSV Ebermannstadt 91:56

Der Start gelang den Gästen. Mit den ersten Punkten warfen Hans Müller und Kilian Hack eine frühe Führung für die "Weiß-Blauen" heraus. Nachdem Florian Glöckner gekonnt nachlegte, stand es 4:9 aus Sicht der Gastgeber und der Maintaler Trainer sah sich bereits zu einer Auszeit gezwungen.

Nach dieser fanden die Knetzgauer besser ins Spiel und der offensive Motor der Ebermannstadter geriet ins Stottern. Der flinke Aufbauspieler der Haßberger brachte die Defensivreihen der Gäste ins Schwitzen, das Heimteam erspielte sich eine 20:15-Führung zum Ende des ersten Viertels.

Getragen vom starken Hartmann starteten die Baskets im zweiten Viertel einen Lauf. Die Wiesentstädter wirkten zunehmen verunsichert in ihren Aktionen und spielten sich immer weniger zwingende Aktionen heraus. Daraus resultierten Ballverluste. Die Hausherren hielten das Tempo gnadenlos hoch und erzielten mit Schnellangriffen 16 Punkte in Folge. In dieser Phase waren es hauptsächlich Einzelaktionen des korbgewandten Hack und des Eigengewächses Sebastian Wilhelm, die einen Totalausfall in diesem Viertel verhinderten. Ein ernüchternder Halbzeitstand von 50:31 war jedoch das Resultat.


Offensivsysteme anwenden

In der Kabinenansprache versuchte Otto Hauser, seine Schützlinge zu überzeugen, dass sie mehr können. "Wenn ihr die bekannten Offensivsysteme angewandt habt, seid ihr zu Punkten gekommen", erklärte der Coach. Da dies jedoch nur vereinzelt gelungen war, sollten seine Schützlinge dies in der zweiten Hälfte besser machen.

Das gelang zunächst. Durch zwei Dreier von Glöckner und Hack startete Ebs mit einem 8:2-Lauf. Die Verteidigung sah konzentrierter aus und die nötige Ruhe in der Offensive war vorhanden. Allerdings machte der TSV seinen guten Eindruck schnell wieder zunichte. Zahlreiche Ballverluste durch Unkonzentriertheiten gestatteten dem Heimteam leichte Schnellangriffe, die diese sicher abschlossen.

Durch eine absolut unverständliche Unsicherheit im Aufbauspiel folgte nach dem guten Beginn wieder ein 18:2-Lauf der Maintaler. Viel Widerstand gab es für sie allerdings nicht. Trotz Zählern von Michael Theiler, der auch in diesem Spiel eine Bank von jenseits der Dreipunktelinie war, stand es nach dem dritten Abschnitt bereits 74:46.

Das Spiel war vor den letzten zehn Minuten praktisch entschieden. Diese gestalteten sich folglich etwas ausgeglichener. Erneut Theiler und Aufbau-Hoffnung Müller gelangen gute Aktionen. Der blockstarke Hack lenkte zudem einige Würfe des Gegners aus der Bahn. Wilhelm und Kapitän Sebastian Metzner überzeugten mit ihrem Einsatz.

Die TSV-Defensive erlaubte deutlich weniger leichte Korbaktionen, daraus resultierte das offensivschwächste Viertel der Baskets. Aufgrund mangelnden Teambasketballs und zu selten gelungener Aktionen in der Offensive konnten die Wiesentstädter das Spiel jedoch nicht enger gestalten und unterlagen mit 35 Zählern Unterschied.


Ebser Lazarett lichtet sich

Die kleine Rotation der Ebermannstadter wird sich in den kommenden Wochen voraussichtlich auffüllen. Damit sollte auch wieder etwas mehr Sicherheit ins Spiel der "Weiß-Blauen" kommen. Steht der TSV in der Defensive wieder kompakter und erlaubt weniger leichte Punkte, dann sollte diese deutliche Niederlage ein Einzelfall bleiben. oh
TSV: Hack (15), Glöckner (10), Müller (9), Theiler (8), Wilhelm (8), Metzner (6)





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