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Fussball

"Die Show ist vorbei" - Germania gibt auf

Der 1. FC Germania 08 Forchheim hat nun doch seine Mannschaft vom Spielbetrieb der Fußball-A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund abgemeldet. "Eine Entscheidung der Vernunft", wie der neue Abteilungsleiter Andreas M. Tschorn sagt.
Die einzige Chance, die Torflut zu beenden, sieht die Germania vorerst im Rückzug. Archivfoto: Martin Rehm
 
Der 1. FC Germania 08 Forchheim hat am 26. Februar seine Mannschaft vom Spielbetrieb der A-Klasse 4 im Fußball-Spielkreis Erlangen-Pegnitzgrund abgemeldet. Bis zum Beginn der neuen Saison werden nun ausschließlich Freundschaftsspiele ausgetragen. Die letzten Wochen verliefen aus sportlicher Sicht erfreulich bei Forchheims ältestem Fußballverein. Es blieb bei nur zwei Abgängen in der Winterpause. Norman Mehwald und Christian Seer hatten sich frühzeitig dazu entschlossen, zum ATSV Forchheim zu wechseln. Mit den vereinslosen Spielern Lothar Götz und Matthias Kwoka sowie Sebastian Jänisch vom DJK-TSV Kersbach konnten bisher drei Neuzugänge begrüßt werden. Inzwischen wird wieder zweimal pro Woche ernsthaft trainiert. Mit motivierten Spielern und einer Trainingsbeteiligung, wie sie es in dieser Höhe seit zwei Jahren nicht mehr bei der Germania gab.

„Wir wollen uns nicht mehr lächerlich machen.“
Andreas Tschorn

Dennoch, sagt Germania-Abteilungsleiter Andreas Tschorn, „mangelt es aber weiter an der nötigen spielerischen Qualität“. Deswegen hätten sich die Spieler und Verantwortlichen der Germania gemeinsam dazu entschlossen, das Team aus dem Punktspielbetrieb zu nehmen, um schon jetzt mit der Vorbereitung auf die nächste Saison beginnen zu können. Die Punktspiele werden durch Freundschaftsspiele ersetzt. Abteilungsleiter Tschorn meint, „der Zwang zur Abmeldung war nicht mehr da. Gerade deswegen war es natürlich keine einfache Entscheidung“. Vielmehr sei es eine „Entscheidung der Vernunft“ gewesen. Und auch „ein deutliches Signal“: Die Germania ordne ihrem Ziel, „in der nächsten Saison endlich wieder ein normaler Verein zu sein, alles unter“, sagt Tschorn. Bei der positiven Entwicklung der letzten Wochen wäre es kontraproduktiv, sich noch einmal zweieinhalb Monate Niederlagen am Stück an zu tun. „Die Show ist vorbei, wir wollen uns nicht mehr lächerlich machen.“ Hilfe willkommen

Stattdessen werde man „im Stillen “ an sich arbeiten, um in der nächsten Saison spielerisch in der A-Klasse mithalten zu können. „Wer immer uns dabei helfen möchte, ist herzlich eingeladen“, sagt der Abteilungsleiter. Ihm sei es zudem ein Anliegen sich bei den Liga-Kontrahenten „für diese Zurückziehung zu entschuldigen“ und dafür um Verständnis zu bitten.


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