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Die Gesundheit hat Priorität

Wenn der Trainer einen Schlaganfall erleidet, rückt der Fußball in den Hintergrund. Dennoch sind Alessandro Seria und der ASV Weisendorf noch ungeschlagen.
 
von DANIEL RUPPERT
In neun von zehn Spielen stand Alessandro Seria für Weisendorf auf dem Platz. Der 21-Jährige ist einer von vielen Jungspunden beim Zweiten der Kreisliga 1 ER/PEG. Sogar den Ausfall von Erfolgstrainer Armin Appelt scheint die einzige ungeschlagene Mannschaft wegzustecken.

Tobias Hirt peilt sein Erste-Mannschafts-Comeback in Burk für nächstes Wochenende gegen Weisendorf an. Begrüßen Sie den Plan Ihres Steilpassgebers oder sollte er den Termin lieber um eine Woche verschieben?
Alessandro Seria: Man wünscht niemandem eine Verletzung, erst recht nicht seinem Kumpel und Arbeitskollegen. Deshalb hoffe ich für ihn, dass er schnell wieder fit wird und es für die erste Mannschaft in Burk reicht. Wir haben noch nie gegeneinander gespielt. Auf dem Platz würden wir uns ohnehin kaum begegnen, da wir beide defensive Positionen haben.

Mit dem ASV sind Sie ungeschlagen auf Relegationsplatz 2. Der SC Adelsdorf ist aber schon sechs Punkte enteilt. Wie lautet Ihr Fazit über das erste Saisondrittel?
Da wir im Sommer erst in der Relegation gescheitert sind, sind die Ansprüche gestiegen. Allerdings fehlen uns die Lockerheit und das Selbstvertrauen der vergangenen Saison. Zudem ist der Ehrgeiz der Gegner dieses Jahr größer. Dazu kommt, dass unser Trainer Armin Appelt nach einem leichten Schlaganfall seit dem Kerwaspiel gegen Röttenbach Ende Augsut ausfällt. Ihm geht es mittlerweile wieder relativ gut, aber seine Genesung hat Priorität. Unter den Interimstrainern Manfred Schmitt und Benjamin Pommer langen wir alle im Verein zusammen, damit es mit dem Aufstieg klappt.

Was wird in Weisendorf richtig gemacht, dass die Mannschaft nach dem Aufstieg vor zwei Jahren sogar ans Tor zur Bezirksliga klopft?
Die Jugendarbeit im Verein ist brutal gut. Die Spieler, die aus der A-Jugend kommen, haben die Qualität, der Mannschaft sofort zu helfen. Dazu lässt Armin seine Kontakte spielen, um den einen oder anderen Auswärtigen als Stütze dazuzuholen, denn nur mit jungen Einheimischen reicht es nicht.

Am vergangenen Sonntag hatten Sie Ihren Ex-Verein Großenseebach zu Gast. Der Flankengeber zum 1:0-Siegtreffer war Alessandro Seria...
Die Vorlage war für mich natürlich positiv. Das Spiel war allerdings keine Augenweide. In Lonnerstadt erwartet uns ein noch schwereres Spiel, dort haben wir uns immer schwer getan. Wir müssen 90 Minuten Druck aufbauen, um drei Punkte mitzunehmen. Hoffentlich können wir bis zum Ende der Hinrunde eine Serie hinlegen.

An wen spielen Sie weiter?
An Martin Schnappauf. Nach der A-Jugend in Weisendorf bin ich nach Großenseebach gewechselt, wo ich mit dem Fußball angefangen hatte. Dort habe ich zwei Jahre mit ihm gespielt und wir wurden Kumpels. Ich bin 2015 zurück zum ASV, er hat es dieses Jahr in der Landesliga bei Veitsbronn probiert, ist aber wieder beim FSV gelandet.

Steilpass-Regeln: Das Spielfeld bilden die Landkreise Erlangen-Höchstadt und Forchheim. Verboten sind Kurzpässe, also Zuspiele innerhalb des eigenen Vereins, und Rückpässe zu bereits angespielten Aktiven.

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