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Stadttriathlon

An der Grenze der Belastbarkeit

458 Teilnehmer brachten die Organisatoren des sechsten Forchheimer Stadttriathlons mächtig ins Schwitzen. Felix Hentschel siegte über die Jedermann-Distanz.
Mareike Fast absolvierte die Fitnessstrecke. Kurz bevor sie diese Stelle passierte, fuhr eine Verkehrsteilnehmerin mit dem Rad von links durch den abgesperrten Bereich und riskierte einen Zusammenstoß. Fotos: Alexander Hitschfel
 
von ALEXANDER HITSCHFEL
"Halt stopp, was soll das", hallte der entsetzte Schrei eines THW-Helfers über die Willy-Brandt-Allee. Dann ging alles ganz schnell. Glück im Unglück hatte die Triathletin, die gerade nach links in die Schönbornstraße einbiegen wollte, denn ohne Rücksichtnahme kam der Teilnehmerin des sechsten Forchheimer Stadttriathlons eine andere Radfahrerin entgegen, die die Absperrungen des THW einfach ignoriert hatte. Der laute Schrei des Streckenpostens verhallte ungehört - und glücklicherweise kam es nicht zur Kollision. Aber es war nicht die einzige Szene dieser Art, die sich gestern auf der Rad- und Laufstrecke des Stadttriathlons abspielte.
Da es aber keinen ernsteren Zwischenfall gab und bis auf ein paar Kleinigkeiten alles reibungslos funktionierte, sprach Maria Leidenberger vom Organisationsteam von einer gelungenen Veranstaltung. "Das Wetter war sehr gut, nicht zu warm, so dass sich die Zeiten durchaus sehen lassen konnten", sagte Leidenberger mit Blick auf die Jedermann-Distanz, bei der 500 Meter im Schwimmbecken des Königsbades, 19 Kilometer mit dem Fahrrad und fünf Kilometer zu Fuß zu absolvieren waren.


Gutes Wetter, schnelle Zeiten

Am Ende hatte hier Felix Hentschel (Ifa Nonstop Bamberg) in einer Gesamtzeit 53:58 Minuten die Nase vorn und mehr als zwei Minuten Vorsprung auf Lokalmatador Manuel Heilmann vom SSV Forchheim (56:14). Schnellste Frau unter den 224 Teilnehmern des Jedermann-Rennens war Larissa Rexin (PG Lochmann Fraunberger), die zur Freude Leidenbergers als Gesamtsechste unter einer Stunde blieb (59:05 Minuten). In der Staffel-Wertung setzte sich das Proleit-Team mit Andreas Kergassner, Thimo Schwab und Day Bjorn mit einer Gesamtzeit von 56:37 Minuten vor zwei Teams von "Herrmann baut Ideen aus" durch.
Bei den Elitesprintern der Männer mit Wertung zur Landesliga Nord war noch etwas mehr Muskelschmalz gefragt, denn hier mussten 250 Meter mehr geschwommen werden als bei den Jedermännern. Allerdings konnten sich die Teilnehmer auf dem Rad ab und zu schonen, da eine Windschatten-Freigabe galt. Eine Zeit von unter einer Stunde erreichte jedoch keiner, wobei Sieger Marco Sahm (Ifa Nonstop Bamberg) diese Marke nur um acht Sekunden verpasste. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten ihm Michael Stirnweiß (SSV Forchheim III, 1:00:45) und Peter Luff (TSG Roth, 1:00:47).


SSV-Talent an der Spitze

Auch in den anderen Disziplinen konnten sich die Ergebnisse sehen lassen: Im Schüler-Triathlon (300 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Rad, 2,5 Kilometer Laufen) setzte sich mit Jan Pluta ein hoffnungsvolles Talent des SSV Forchheim in einer Gesamtzeit von 33:58 Minuten an die Spitze. Zweiter wurde Benjamin Schindler von der DJK Weiden (34:09). Als Dritte im Ziel und damit schnellstes Mädchen war Lena Gömmel vom TSV Zirndorf, die auf dem Rad schneller war als die gesamte männliche Konkurrenz, aber auf der Laufstrecke wieder wertvolle Sekunden einbüßte (35:42). In der Fitness-Klasse, die dem Schülerlauf angepasst war, siegte Fabian Maar (33:30), schnellste Frau war Nicole Hagen vom Team Arndt auf Rang 5 (39:05).
Mit 458 Teilnehmern war der sechste Forchheimer Stadttriathlon sehr gut frequentiert. "Wenn man die knappen Zeitfenster vor den Starts am Schwimmbecken berücksichtigt und die begrenzte Zahl an Rad-Stellplätzen, muss man auch sagen, dass wir mit diesen Teilnehmerzahlen an die Grenzen unserer Kapazitäten stoßen", erklärte Maria Leidenberger nach einem anstrengenden Triathlon-Tag zufrieden.
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