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Tischtennis

TTC Höchstadt will in den Bezirk "flutschen"

Neuzugang Harald Flutschka belebt den Teamgeist der Höchstadter Herren und befeuert die sportlichen Ambitionen. Auch Zeckern will aufsteigen.
 
von DANIEL RUPPERT
Die Tischtennis-Herren des TTC Höchstadt treten heuer in der wohl attraktivsten Derby-Liga seit Langem an, dennoch wollen sie die 1. Kreisliga Erlangen so schnell wie möglich verlassen. "Unser Ziel ist der Aufstieg", sagt Markus Thomä ohne zu zögern. Hauptgrund für das Selbstvertrauen ist Harald Flutschka, der mit der SpVgg Heroldsbach in die 2. Bezirksliga West Oberfranken aufgestiegen ist, aufgrund der besseren Kameradschaft aber den Wechsel Richtung Westen vorzog. "Wir unternehmen auch abseits der Spiele und des Trainings etwas gemeinsam", erklärt Thomä, der beim TTC auf Position 5 gesetzt ist.

Der Neuling steht eine Position über ihm. Zwar würde er mit Heroldsbach zwei Ligen höher antreten als seine jetzigen Teamkollegen, doch drei Höchstadter haben mehr TTR-Punkte gesammelt, was für das Niveau des Kreises spricht. Flutschka bestätigt die Ambitionen, schränkt aber ein: "Wenn wir verletzungsfrei bleiben, sind wir gut aufgestellt." Nach dem 9:3 gegen Siemens Erlangen empfängt der TTC am Freitag um 20.30 Uhr die TS Herzogenaurach und strebt trotz der Ausfälle von Rückkehrer Tobias Leithold (DTV Diespeck) und Rainer Hackenberg den zweiten Sieg im zweiten Spiel an.

"Danach koche ich für die ganze Mannschaft", kündigt Flutschka an, der sich bestens eingelebt sowie für Team I und II das Training übernommen hat. "Die Jungs waren es gewohnt, sofort und ausschließlich zu zocken. Den Balleimer kannten sie gar nicht", erzählt der 50-Jährige schmunzelnd. Inzwischen habe er die Höchstadter konditionell auf Vordermann gebracht. "Manchmal machen sogar Vereinsfremde mit", berichtet der Sassanfahrter stolz.

Die gute Stimmung und die personellen Verstärkungen sollen den TTC nach Meinung von Thomä nicht nur in die 3. Bezirksliga führen. "Wir sind heiß auf den Kreispokal", sagt der 45-jährige Höchstadter. Erste Hürde ist am 13. Oktober die SpVgg Erlangen VII. Mit zwei anderen "Spieli"-Mannschaften - der vierten und fünften - macht der TTC in der Liga Bekanntschaft. Als größte Konkurrenten stuft Thomä den SC Adelsdorf II sowie den SV Tennenlohe, den ASV Möhrendorf und die SpVgg Zeckern ein.


Zeckern peilt Doppelaufstieg an

Eine gute Rolle wollen auch die Zeckerner Frauen spielen, die in der 1. Bezirksliga Mittelfranken aufschlagen. Nach Platz 4 in der Vorsaison peilt die SpVgg den Aufstieg an. "Vor allem unsere Jüngste will nach oben", sagt Abteilungsleiterin Janine Krebs über Frauke Langer. Was die Mannschaft nach der Strukturreform in der Landesliga erwarten würde, weiß Krebs noch nicht genau. Um weiten Fahrten zu entgehen, könne Zeckern auf Antrag aber in eine andere Spielklasse eingruppiert werden.

Zum Auftakt am Freitag um 20 Uhr in der Hemhofener Sporthalle gegen die mit zwei Pleiten gestartete SpVgg Erlangen II fällt die von Position 3 auf 4 gerutschte Abteilungsleiterin wegen einer Knöchelverletzung aus. "Frauke ist einfach trainingsfleißiger als ich", sagt Krebs schmunzelnd über das nach TTR-Punkten an ihr vorbeigezogene Teamküken. Ersetzt wird sie von Veronika Schüpferling. Während der Saison könne Zeckern im Notfall zudem auf Christin Stenglein zurückgreifen.

Auch die Männer wollen die Scharte schnellstmöglich auswetzen. "Sie sind im April über die Relegation abgestiegen", blickt Krebs zurück. Da sich der TTC Höchstadt nicht nur selbst als Favoriten sieht, sondern auch bei der SpVgg auf dem Zettel steht, könnten die Zeckerner Männer mit Rang 2 und damit möglicherweise erneuten Entscheidungsspielen leben.

Wie bei den Damen gab es lediglich eine minimale personelle Veränderung: Phlipp Nüßlein übernahm den Spitzenplatz von Tobias Miemitz. Zur selben Zeit und am selben Ort wie die Frauen bestreiten die Männer ihr erstes Saisonspiel, ebenfalls gegen den Tabellenletzten, Siemens Erlangen.
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