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Fussball-Bezirksliga

Spätes Remis für den SC Adelsdorf

Mit dem 2:2 gegen Pegnitz gelingt dem Aufsteiger der erste Punkt in der Bezirksliga, während der ASV Weisendorf beim ASV Fürth seinen Premieren-Sieg feiert.
Von 2013 bis 2015 spielte Oliver Seybold im Jahn-Trikot. Bei Bruck ist der Knipser rasch zum Kapitän aufgestiegen und fährt am Freitag mit den Erlangern zu seiner alten Wirkungsstätte.  Foto: Picturedreams
 
Eine gute Ausbeute bei den Mittwochsspielen: SC Adelsdorf, ASV Weisendorf und FC Herzogenaurach können mit ihren Bezirksliga-Auftritten zufrieden sein. Das gilt auch für den ATSV Erlangen und die SpVgg Erlangen in der Landesliga. Heute steht für den FSV Erlangen-Bruck das Bayernliga-Derby in Forchheim an, der SC Eltersdorf bekommt es mit der Kickers-Reserve aus Würzburg zu tun.


Bayernliga Nord

SpVgg Jahn Forchheim (16.) - FSV Erlangen-Bruck (15.)
Das Aufsteiger-Derby in der Bayernliga zwischen der SpVgg Jahn Forchheim und dem FSV Erlangen-Bruck heute um 18.30 Uhr ist nicht nur ein Prestigeduell, es ist auch ein Aufeinandertreffen vieler Freunde. Firat Güngör und Hayri Özdemir sind beispielsweise bestens befreundet - werden aber auf dem Feld die Klingen kreuzen. "Meine erste Begegnung mit dem Hayri war, als ich in Frohnlach gespielt hatte und ins Dribbling bin. Er hat dann eine saubere Grätsche ausgepackt und mich gestoppt", schmunzelt Güngör, der Jahnler. Danach kickten beide zusammen in Forchheim und wechselten gemeinsam zu Bosporus Coburg. In dieser Saison treffen die türkischstämmigen Spieler erneut aufeinander. Der eine beim Jahn, der andere in Bruck.

Beide Mannschaften sind denkbar schlecht gestartet. Der Jahn hat aus zwei Spielen noch keinen Punkt geholt, der FSV in vier Partien immerhin ein Remis. "Wir haben deutlich zu viele Gegentreffer bekommen", kritisiert der ehemalige Jahn-Kapitän Hayri Özdemir die bisherigen Auftritte seines FSV und die 14 Gegentore - der schlechteste Wert aller Teams. "Wenn du in den vier Spielen nur einen Punkt holst, ist das zu wenig. Deswegen sehe ich den Jahn für das Spiel auch als Favoriten an." Ähnlich sieht es auch Firat Güngör. "Gegen Aubstadt haben wir gut gespielt und zwei unglückliche Gegentreffer nach Standards bekommen. Da war ein Punkt drin. Und gegen Schweinfurt war das Spiel einfach nach zehn Minuten vorbei, als wir die Gegentreffer und die Rote Karte bekommen haben. Das Spiel kann man nicht zählen." Dass den Platzverweis ausgerechnet mit Dennis Weiler ein ehemaliger Brucker bekam, passt auch irgendwie ins Bild.

Dass beide Teams sich als erstes mit dem Klassenerhalt beschäftigen müssen, war nach der langen Relegationssaison zu erwarten. "Die Liga ist deutlich besser. Die Spieler können mehr und fordern einen. Das Tempo ist höher, kein Wunder, dass wir deswegen viele individuelle Fehler machen", sagt Hayri Özdemir. Hinzu kommen noch die Ausfälle von Tom Jäckel, Basti Lunz oder Moritz Fischer. Und auch der zweite ehemalige Jahn-Kapitän auf Seiten des FSV, Thomas Roas, ist nach seiner langen Verletzungspause bei Weitem noch nicht in Top-Form. Uneinig sind sich Firat Güngör und Hayri Özdemir allerdings, was den Ausgang der Partie betrifft. "Ich gehe davon aus, dass wir 3:0 gewinnen und der Hayri eine Rote Karte bekommt", stichelt Firat Güngör gegen den Kumpel, der sich einen anderen Ausgang wünscht: "Wir gewinnen, es werden viele Tore fallen. Also ein 4:3 oder 4:2 für uns." BB

SC Eltersdorf (1.) - Würzburger Kickers II (5.)
Nein, abgehoben wird in Eltersdorf noch nicht. "Da besteht keine Gefahr. Wir haben sicherlich das ein oder andere Getränk nach dem vierten Sieg in Serie zu uns genommen, auch ich habe ein Gläschen getrunken, aber das ist nur eine Momentaufnahme. Wir schauen von Spiel zu Spiel", sagt Bernd Eigner vor der Partie am Freitag um 19 Uhr gegen die Würzburger Kickers II und will den guten Saisonstart nicht allzu hoch hängen. Trotzdem: Es ist der beste Start einer Eltersdorfer Mannschaft seit vielen Jahren. Vier Siege am Stück gelangen den Quecken noch nie zum Saisonauftakt - zumindest nicht in der jüngeren dokumentierten Geschichte.

Vielleicht liegt die gute Form auch daran, dass im Moment fast alle Mann an Bord sind. Ausgenommen Defensivstratege Matthias Völker, der immer noch nicht eingreifen kann, sind alle Spieler fit. Fehlt eigentlich nur noch der fünfte Sieg in Folge gegen die Kickers II. Allerdings ist Eltersdorf gewarnt. Schon in der letzten Saison gab die Profi-Reserve ihre Visitenkarte an der Langenaustraße ab - ein Spiel, an das man sich in Eltersdorf ungern erinnert. "Da hatten wir keine Chance", weiß der Trainer, der damals mit ansehen musste, als die mit Profispielern aufgerüstete Reserve souverän gewann. Allerdings drehte der SCE das Rückspiel und nahm Revanche. "Das ist eine junge Mannschaft. Aber wir wollen natürlich auf jeden Fall gewinnen", so der Trainer. BB


Landesliga Nordost

SpVgg Erlangen - VfL Frohnlach 2:0
Während die "Spieli" ihren zweiten Erfolg der Saison feierte, steckt der VfL Frohnlach weiter tief im Tabellenkeller fest. Mit einem Doppelpack avancierte der nach Pause zurückgekehrte Torjäger vom Dienst, Marco Müller, zum Matchwinner. Das fehlende Glück des VfL dokumentiert sich hingegen in zwei Pfostentreffern von Sven Wieczorek. In einer torlosen ersten Hälfte sahen die Zuschauer nur wenige gute Möglichkeiten. Erst im zweiten Durchgang drehten beide Mannschaften auf: Gerade als die Gäste eine Drangphase hatten, erzielte Marco Müller nach einem Freistoß den Erlanger Führungstreffer (67.). Nun musste der VfL aufmachen, worauf die "Spieli" mit geschickten Kontern reagierte. Nach einem solchen fand ein Einwurf den Weg zu Müller, der mit einer Körperdrehung die Abwehr ins Leere laufen ließ und unhaltbar die Kugel in die Maschen dreschte (73.). sk

SC Schwabach - ATSV Erlangen 3:5
Der ATSV ziert weiter die Tabellenspitze in der Landesliga Nordost, machte es beim SC Schwabach in der Schlussphase aber unnötigerweise nochmals spannend: Die Gäste hatten bis zur 82. Minute alles im Griff, führten komfortabel mit 4:1 und bekamen dennoch das Flattern: Die Gastgeber verkürzten durch Selahattin Oktay (82.) und Oguzhan Bozkan (89.) auf 3:4, in der Nachspielzeit machte Ferdinand List mit einem Konter zum 5:3-Endstand aber endgültig den Deckel drauf. Zuvor waren Ahmet Kulabas (20.), Vignon Amegan (23./36.) und Tim Ruhrseitz (58.) für den ATSV erfolgreich. Yasin Özuzun (27.) hatte das zwischenzeitliche 1:2 für den SC erzielt. red
Baiersdorfer SV - SC Feucht 2:3
Den Gästen fehlte ihr wohl wichtigster Akteur: Spielgestalter und Co-Trainer Marco Christ musste sich am Sprunggelenk operieren lassen, der 36-jährige Ex-Profi wird erst in einigen Wochen wieder auf den Platz zurückkehren. Gegen das frühe Pressing der Gastgeber fand Feucht überhaupt kein Mittel. Andererseits: Vor Selbstbewusstsein strotzte der BSV auch wieder nicht, viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau prägten das Bild. Vor den Toren interessant wurde es erst gegen Mitte der Halbzeit - dann aber richtig: Zunächst traf Yasar Kaya ins lange Eck zur Gästeführung (26.), nur Sekunden später zeigte Baiersdorf aber, wie schnörkelloser Fußball funktionieren kann: Nach einem Steilpass tauchte Christian Kraus alleine vor dem Torhüter auf und schloss hoch zum 1:1-Ausgleich (27.) ab.

Wie es schien, fand BSV-Coach Thomas Luckner in der Kabine die richtigen Worte. Sein Team nahm, wie zu Beginn des Spiels, das Zepter wieder in die Hand, große Torgefahr sollte daraus aber nicht resultieren. Nach 15 wackligen Minuten hatte sich Feucht gefangen - und profitierte von einem schlechten Abwehrverhalten der Gastgeber: Bei einer geklärten Freistoß-Flanke lief der BSV in einen Konter, als Nicolas Schwab den Ball vertändelte, Michael Nowak danach freie Bahn hatte und zum 2:1 (61.) einnetzte. Nicht viel anders fiel das 1:3 - nach einem Eckball kassierte der BSV wieder einen Konter, Keeper Drummer ließ den Ball von Nowak passieren, Max Schmitt bugsierte diesen ins eigene Tor (78.). Die Vorentscheidung? Nicht ganz. Per Kopf besorgte Nicolas Schwab in der Nachspielzeit noch das 2:3 - ein Tor, das aber nichts mehr änderte. tsc


Bezirksliga Mittelfranken Nord

FC Herzogenaurach - Cagrispor Nürnberg 4:0
Zweiter Sieg im zweiten Spiel, es läuft beim FC Herzogenaurach: Die Zuschauer sahen ein hochklassiges Spiel, mit viel Tempo von Beginn an und technisch auf höchstem Niveau. Bei den Gästen endeten die Angriffe meist 20 Meter vor dem Tor. Anders die Gastgeber: Landeten die Angriffe in der ersten Viertelstunde noch neben dem Tor, schloss Micha Thomann einen Bilderbuchangriff zum 1:0 ab (18.), eingeleitet von Jens Reinhardt über rechts auf Marco Amling in die Mitte zu Thomann. Es ging weiter in Richtung Cagrispor-Tor. In der 25. Minute scheiterte Rockwell noch mit einem Kopfball. Danach gelangen ihm in der 34. und 39. Minute die Treffer zum 2:0 und 3:0. Beim 2:0 legte Daniel Kratz von links auf, beim 3:0 flankte Stübing präzise. Mit hoher Laufbereitschaft störten die Pumas immer wieder die Angriffsbemühungen der Gäste. Folgerichtig fiel das 4:0 nach einer Ecke von der linken Seite. Amling traf in der 52. Minute per Kopf zum Endstand. Aber auch die Gäste blieben bis zum Schlusspfiff gefährlich, so musste Florian Peter im FC-Kasten in den Schlussminuten noch zwei Mal sein ganzes Können unter Beweis stellen, um die Null festzuhalten. uz

SC Adelsdorf - ASV Pegnitz 2:2
Die Adelsdorfer dürfen sich über den ersten Punktgewinn nach dem Aufstieg freuen. Gegen den Absteiger prüfte Tim Lausen die Belastbarkeit des Querbalkens (6.). In der Folge erhöhte aber der ASV den Druck und kam nach 30 Minuten durch Yannick Podgur zur 1:0-Führung. Nach der Pause drängte Pegnitz kurzzeitig auf das 2:0, fing sich stattdessen aber den Ausgleich ein: Johannes Markus tanzte die Abwehr aus und traf im Nachschuss zum 1:1 (52.). Ein Eigentor von Wölfel ermöglichte dem Gast zwar das 2:1 (65.), Adelsdorf gab sich aber nicht geschlagen und wurde für den couragierten Auftritt noch belohnt: Wieder war Johannes Markus durchgebrochen, den gechippten Ball auf den langen Pfosten jagte Dominik Zecho unter die Latte zum 2:2-Endstand ins Tor (90.). red
ASV Fürth - ASV Weisendorf 1:3
Nach einer Abtastphase ging der ASV Fürth in der 32. Minute durch Steffen Götz in Führung. Ein Treffer, der den Aufsteiger aus Weisendorf aber zusätzlich motivierte: Schon fünf Minuten später glich Benjamin Pommer mit einem berechtigen Foulelfmeter zum 1:1 aus. Pommer war es auch, der die Gäste nach der Pause mit 2:1 in Führung schoss (52.). Eine Leist-Flanke verwertete der Weisendorfer mit dem Kopf. Unmittelbar darauf hatte Fürth zwar eine gute Kontergelegenheit, vergab diese und kassierte wenig später den entscheidenden Treffer zum 1:3. Tobias Geyer behielt im Gewühl die Übersicht, vollstreckte eiskalt und sicherte dem ASV den ersten Sieg nach dem Aufstieg. red


Toto-Pokal ER/PEG

SV Poxdorf - ASV Niederndorf 1:7
Der ASV Niederndorf hat die erste Runde des Toto-Pokals auf Kreisebene mit einem 7:1-Sieg beim SV Poxdorf mühelos überstanden. Weil der ASV in Runde 2 in den Genuss eines Freiloses kommt, wird er erst in der im September ausgespielten dritten Runde wieder mitwirken. Poxdorf ging zwar schon nach drei Minuten durch Christoph Reck in Führung, danach spielte aber nur noch der ASV: Lukas Heinig (3), Andreas Göttmann (2), Andre Rockwell und Nur Al-Quaddo ließen mit ihren Toren keinen Zweifel aufkommen. red
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