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Basketball

Shorthorns vermasseln den Auftakt

Wegen Würzburg offenbart die TSH noch Defizite in der Feinabstimmung und bekommt Korbjägerin Kerstin Irl nicht in den Griff
Jana-Sophie Distler brachte es zum Saisonauftakt auf 14 Punkte, die Niederlage konnten sie und die anderen Shorthorns jedoch nicht abwenden. Foto: herzopress/Archiv
 
Die Bayernliga-Basketballerinnen der Turnerschaft Herzogenaurach starteten mit wenig Fortune in die neue Saison. Mit 55:59 mussten sich die Shorthorns der TG Würzburg III geschlagen geben In einem stets knappen und umkämpften Spiel gewannen die Gäste aus Mainfranken, da sie mit Kerstin Irl schlichtweg die dominierende Akteurin in Reihen hatten, die das Zepter an sich riss und den Sieg quasi im Alleingang nach Hause brachte.


TS Herzogenaurach - TG Würzburg III 55:59

Schon im ersten Viertel zeigte sich, dass die TSH Probleme bekommen würde, denn die Würzburgerinnen starteten furios in die Partie und zogen gleich auf 9:3 davon. Im weiteren Verlauf hielten die Gäste das Tempo hoch, und den Shorthorns merkte man an, dass sie noch nicht ihr ganzes Potenzial ausschöpfen können. Insbesondere in der Feinabstimmung fehlte dem Herzogenauracher Spiel noch einiges, was aber bei den personellen Umbrüchen im Sommer wenig überraschend kam. So gingen die Unterfränkinnen schließlich mit einer 19:8-Führung in die Viertelpause.

Doch nun drehten die Herzogenauracherinnen auf, kamen durch Jana-Sophie Distler, die mit 14 Punkten Topscorerin der TSH war, besser ins Spiel und verkürzten nach und nach. Dazu kam das exzellente Auftreten von Eva Haberzettl und Regine Brox - die Aurachstädterinnen spielten Katz und Maus mit ihren Gegnerinnen. Insbesondere zogen die Shorthorns in der Verteidigung die Schrauben an, erlaubten den Würzburgerinnen lediglich sieben magere Pünktchen und glichen bis zur Halbzeit aus (26:26).


Wie ein Nichtangriffspakt

Das dritte Viertel war dann allerdings wieder zum Vergessen - für beide Teams. Es hatte den Anschein, als wenn in der Halbzeit jemand die Körbe vernagelt hätte. Denn obwohl beste Wurfgelegenheiten auf beiden Seiten vorhanden waren, trafen beide Teams wenig bis gar nichts. So waberte das Spiel langsam und gemächlich vor sich hin, wobei alle Beteiligten der Verzweiflung immer näher kamen. Beim Stand von 36:36 ging es ins Schlussviertel.

Dort erreichte die Trefferquote wieder Normalniveau, und es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Für die TSH übernahmen nun Laura Angerstein und Julia Volk die Last der Punktegenerierung, während auf Seiten der Würzburgerinnen fast ausschließlich Kerstin Irl erfolgreich war. 13 ihrer 23 Punkte erzielte sie im Schlussviertel und demonstrierte damit ihren Ausnahmestatus in dieser Liga. Wann immer die Shorthorns zu einem Lauf ansetzten, konterten die Gastgeberinnen auf der Stelle und fanden sogar noch die bessere Antwort. Folglich lagen die Auachstädterinnen kontinuierlich leicht im Hintertreffen und konnten das Spiel am Ende nicht mehr drehen und mussten Würzburg zum zweiten Saisonsieg gratulieren.

"Wir haben heute alles gegeben, aber die Würzburgerinnen waren in den entscheidenden Situationen am Ende einfach stets ein Fünkchen besser", sagte Shorthorns-Trainer Flotian Ottich hinterher. Er habe gemerkt, dass es bei den offensiven Systemen und bei komplexen Hilfssituationen noch Abstimmungsprobleme gebe. "Daran müssen wir in den kommenden Wochen arbeiten. Wir sind zuversichtlich und auf einem guten Weg. Wir haben heute viele gute Ansätze gezeigt. Schaffen wir es, insbesondere in der Defensive in den nächsten Spielen eine Schippe draufzulegen, werden wir eine gute Saison abliefern", erklärte Ottich weiter.
TSH: Angerstein (9), Aumeier (2), Babler (6), Beinßen, Brox (4), Distler (14), Haberzettl (4), Reimers (6), Volk (10)
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