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Absteiger-Check

Niederlindach: Mit SG in neues Fahrwasser

Die JFG Seebachgrund ist Geschichte, dafür hat sich der FC mit dem ASV Weisendorf zusammengeschlossen. Der direkte Wiederaufstieg wird angepeilt.
 
von JOHANNES HÖLLEIN
Nach einem Umbruch im Kader und unter der Führung des neuen Spielertrainers André Ruschig hatte der FC Niederlindach in der vergangenen Saison in ruhigere Fahrwasser aufbrechen und sich im oberen Drittel der A-Klasse 2 ER/PEG festsetzen wollen. Doch es kam anders. Personalsorgen zogen sich durch die ganze Saison, die Reserve wurde schon nach drei Spieltagen zurückgezogen. Der Trainer schmiss im Winter hin, Disziplinarmaßnahmen gegen einzelne Spieler wurden nötig. Die meisten Niederlagen und die meisten Gegentore aller Teams standen am Ende zu Buche - und damit der bittere Gang in die B-Klasse. Abteilungsleiter Horst Biemel verrät, wie es nun weitergehen soll.

Woran hat es Ihrer Meinung nach gelegen, dass der FC Niederlindach die angestrebten Ziele nicht ansatzweise erreichte?
Horst Biemel: Der Abstieg ist das Ergebnis unserer Trainingsbeteiligung und unseres fehlenden Fleißes. Die vielen Unruheherde abseits des Platzes haben die Aufbruchstimmung zunichte gemacht. Und dann hat sich der Personalmangel wie ein roter Faden durchgezogen: Vor allem die Defensive war wackelig, weil wir nie mit der gleichen Formation auflaufen konnten. Ganz zu schweigen davon, dass wir bei der schwachen Trainingsbeteiligung auch nichts einstudieren konnten. 73 Gegentore waren die Folge. Nachdem im Winter Heinz Rühl und Metmin Zekiri den Trainerposten von André Ruschig übernommen hatten, kam Hoffnung auf, doch das Ruder konnten wir nicht mehr herumreißen. Knackpunkt war das Spiel gegen den am Ende Tabellenletzten Hertha Aisch, das wir mit 3:6 verloren haben. Fünf Stammkräfte fehlten, das konnten wir nicht kompensieren. Da war eigentlich klar, dass es nichts mehr wird.

Was hat der FCN unternommen, um sich in der B-Klasse wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren?
Es ist für uns sehr schwer, neue Leute zu bekommen, nachdem ja auch die Jugendlichen, die aus der JFG Seebachgrund kamen, lieber nach Heßdorf und Großenseebach gegangen sind, weil dort höherklassig gespielt wird. Für uns machte die JFG keinen Sinn mehr, dafür sind wir im Herrenbereich eine Spielgemeinschaft mit dem ASV Weisendorf III eingegangen. Trainer bleiben Heinz Rühl und Metmin Zekiri, die gut harmonieren, und wir sind der federführende Verein. Deshalb finden Trainingseinheiten und Heimspiele auf unserem Platz statt.
Nach den ersten Wochen der Vorbereitung lässt sich sagen, dass die Bildung der SG eine gute Entscheidung war, die Zusammenarbeit mit dem ASV Weisendorf klappt sehr gut, da sind fähige Leute am Werk.Und im Team herrscht ebenfalls eine ganz andere Stimmung als in der vergangenen Saison, alle kommen gut miteinander aus und bringen sich ein. Das macht auch für mich das Arbeiten angenehmer.

Ist der sofortige Wiederaufstieg das Ziel?
Alles andere wäre gelogen. Fußballerisch brauchen wir, glaube ich, keine Angst zu haben, das Potenzial ist da. Aber es müssen alle Spieler mitziehen, denn wir bekommen es mit vielen Reserven zu tun, bei denen sich die Aufstellung immer mal ändern kann. Es wäre kein Weltuntergang, wenn es mit der Rückkehr in die A-Klasse nicht sofort klappt. Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit der SG mit Weisendorf wäre ein solcher Erfolg aber natürlich ein schlagendes Argument, die Zusammenarbeit nach der kommenden Saison fortzuführen.

Ablauf: In den nächsten Wochen, bis die neue Saison beginnt, führen wir Gespräche mit verschiedenen Absteigern aus dem Fußballkreis Erlangen/Pegnitzgrund, die in der kommenden Spielzeit einen Neuanfang in einer tieferen Klasse machen müssen.
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