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Laufsport

Keiner ist so schnell wie Schell

Der Läufer des LSC Höchstadt unterbot seine Vorjahresleistung um sechs Sekunden und gewann den siebten ERH-Vitallauf.
Zu einem letzten Sprint zog Theo Schell an und gewann über zehn Kilometer.
 
Dass der ERH-Vitallauf kein Lauf wie jeder andere ist, merkte man schnell, wenn man am Freitag durch den kleinen Ort Oberlindach gefahren ist. Neben zahlreichen Autos und Bussen waren auch viele Menschen auf den Straßen unterwegs, denn der Vitallauf im Weisendorfer Ortsteil lockt seit Jahren zahlreiche Zuschauer an. Auch heuer lag die Teilnehmerzahl beim Maximum von 750.


Mehr Teilnehmer wären möglcih

Laut Mitorganisator Oliver Brehm, der selbst mitlief, hätte man aber auch noch 100 bis 150 zusätzliche Sportler an den Start schicken können. Doch das Landratsamt habe die Teilnehmerzahl begrenzt, da zu wenige Parkplätze vorhanden seien. Brehm sieht das gelassen: "Viel mehr können wir nicht verkraften, sonst können wir die Qualität nicht mehr gewährleisten."

Qualität steht in diesem Fall für eine tolle Landschaft, die Gemeinschaft und für die Party nach dem Kräftemessen in der Scheune des Hotels Acantus. "Vielleicht ist auch das das Geheimrezept", erklärte ein zwinkernder Brehm. Schon vor dem eigentlichen Lauf setzten sich die Teilnehmer und Zuschauer zusammen und genossen Bratwürste, Crêpes und kühle Getränke. Um diese Vielfalt bieten zu können, sind jedes Jahr rund 100 Helfer im Einsatz, die sowohl die Organisation übernehmen als auch an den verschiedenen Verkaufsständen mitwirken.

Während der Vitallauf früher lediglich ein Firmenlauf war, hat man die Zahl der Firmenläufer bei der siebten Auflage auf 600 Teilnehmer beschränkt. Somit dürfen auch 150 Sportler mitmachen, die bei keinem "vitalen Unternehmen" arbeiten. Das sind Firmen, die sich zusammengeschlossen haben und den Vitallauf größtenteils mitgestalten. Die meisten Starter stellte Aldi mit 200 Läufern. Sie reisten extra mit Shuttlebussen an, da sonst die Parkplätze nicht gereicht hätten.

Einer der Teilnehmer, die von Ex-Profi-Triathlet Faris Al-Sultan auf die Reise geschickt wurden, war wie gewohnt Landrat Alexander Tritthart (CSU). "Ich mache eigentlich keinen Sport", verriet er, "suche aber die Herausforderung." Er finde vor allem die Landschaft gut, durch die man läuft, und, dass alle Läufer zusammen starten. Insgesamt fanden vier Läufe statt, lediglich für die Nordic-Walker ertönte der Startschuss etwas früher. Der "SBK-Präventionslauf" ging über 3,3 Kilometer, eine weitere Runde mussten die Jogger beim "Infoteam-Gesundheitslauf" drehen, sie kamen folglich auf 6,6 Kilometer.

Die weiteste Distanz und drei Runden legten die Teilnehmer des "Peter-Brehm-Fitnesslaufs" zurück. Während letztes Jahr Martin Grau vom LSC Höchstadt über die zehn Kilometer siegte, erreichte dieses Jahr sein Teamkollege Theodor Schell, der mit der Martin-Bauer-Group ins Rennen ging, als Erster das Ziel. Mit 36 Minuten und 40 Sekunden unterbot er seine Zeit von 2016, mit der er Zweiter geworden war, um sechs Sekunden. Silber holte diesmal Philipp Christl von den Brehm-Titan-Runners (37:03), Dritter wurde Klaus Belzer (IMO/37:22). Schnellste Frau war Angela Kühnlein, die Gesamt-Zehnte wurde (40:37).


Schön siegt über 6,6 Kilometer

Über 6,6 Kilometer gewann Oliver Schön von den "side-stitch-runners" in 28:13 Minuten vor Martin Michalski (IMO/29:23) und seinem "side-stitch"-Partner Marcel Mergenthaler (30:44). Beim Präventionslauf hatte Roland Purucker von "medwork" die Nase vorn (14:54). Tritthart, der für das Landratsamt ebenfalls die 3,3 Kilometer lief, wurde mit einer Zeit von 24:33 Minuten 84. in dieser Wertung.
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