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Triathlon

Erlangen: Funk funkt Heining dazwischen

Nach vier Siegen in Folge musste sich der Nürnberger mit Platz 2 zufriedengeben. Neuer Kurzstrecken-Gewinner ist Frederic Funk. Gottwald triumphiert wieder.
Streckenposten halfen den Triathleten ans Kanalufer. Sie selbst wurden von anderen Freiwilligen gesichert. Foto: Picturedreams
 
Bei strahlendem Sonnenschein und sengender Hitze fand am Sonntag der 28. Erlanger Triathlon statt. Vor 28 Jahren wurde die Veranstaltung von Heinz Rüger, dem Gründer der Triathlonabteilung des TV 48 Erlangen, und Roland Nagengast initiiert. Seitdem ist der Wettkampf stetig gewachsen und immer professioneller geworden. Ein Novum war dieses Jahr die Ausgabe der Startunterlagen am Samstag in der Heinrich-Lades-Halle, wie Organisatorin Jennifer Steib mitteilte. Mithilfe von 330 Helfern sowie vielen Freiwilligen der Feuerwehr und Polizei, die die Fahrradstrecke absperrten, sowie vielen Zuschauern am Rand der Strecke wurde die Veranstaltung wieder einmalig.


Wahl moderiert wie gewohnt

Moderiert wurde der Triathlon wie gewohnt von Willi Wahl vom TSV Neuhaus, der dieses Amt mittlerweile seit 15 Jahren innehat. Unter tosendem Applaus und den Anfeuerungen über das Mikrofon des Moderators liefen die 800 Athleten nach dem Schwimmen im Erlanger Kanal und der Fahrradstrecke durch das Erlanger Vorland ins Stadion des TV Erlangen ein.

Als Erste waren die Starter der Kurzstrecke über 1,5, 40 und elf Kilometer am Ziel. Nach weniger als 1:57 Stunde gewann Roth-Sieger Frederic Funk - mit acht Minuten Vorsprung auf Tobias Heining, der diese Distanz in den vergangenen vier Jahren für sich entschieden hatte. Dicht gefolgt vom Forchheimer Manuel Heilmann. Beste Frau wurde die ebenfalls für den SSV Forchheim startende Erlangerin Lena Gottwald in 2:15:38 Stunden, die damit ihren Hattrick perfekt machte. Lokalmatadorin Larissa Rexin vom TV 48 hatte um eine Minute das Nachsehen.

Noch spannender ging es beim Mittelstreckentriathlon zu. Hier lag nach 2000 Metern im Wasser und 80 Kilometern auf dem Rad der Kölner Niclas Bock vorne. Er wurde jedoch auf der 20 Kilometer langen Laufstrecke, die größtenteils durch den Wald verlief, von Markus Stöhr überholt. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Das Laufen ist einfach meine große Stärke", sagt der Sieger, der 3:39:37 Stunden benötigte. "Auch das extreme Wetter liegt mir besonders gut", erklärte Stöhr, der bereits 2015 triumphiert hatte. Besonders fand der Triathlet, der mit dem ESV Ingolstadt in der Regionalliga antritt, die gut ausgeschilderte und mit vielen Straßenposten versehene Strecke.


Vom Mittelfeld ins Spitzenquintett

Zufrieden war auch Oliver Wechsler, der noch vor kurzem bei der Challenge in Roth mitmachte und dort nur im Mittelfeld landete. "Beim Triathlon in Roth ging mir die Gangschaltung kaputt, was mich sehr ärgerte. Weil ich weiß, dass eigentlich mehr drin war, habe ich mich kurzfristig hier angemeldet, um es mir selbst noch einmal zu beweisen", erzählte der Fünftplatzierte. Als Vorteil gegenüber dem Großevent in Roth sieht er ganz klar die familiäre Atmosphäre sowie die ruhigen Wechselzonen, in denen bewusst extra auf Musikbeschallung verzichtet wurde.


Die Getränke reichten für alle

Und die fleißigen Helfer. "Die waren so schnell, dass man gleich acht Getränke in der Hand hatte", sagte der Sportler schmunzelnd. Bei den Frauen schnappte sich Elena Illeditsch aus Neumarkt nach 4:05:43 Stunden die Goldmedaille. Auf den Silberrang kam Delphine Halberstadt (Münster) mit einem Rückstand von 2:38 Minuten, dicht gefolgt von Lisa Gerß (Gießen). Mit ihren überragenden Leistungen ließen die drei Podiums-Frauen viele Männer hinter sich.

Die Siegerin (Jahrgang 1990), die zum ersten Mal auf der Mitteldistanz antrat, hatte mit dem Erfolg gar nicht gerechnet. "Ich wollte nur irgendwie ins Ziel kommen", erklärte sie erschöpft. Da sie aber fast jeden Tag für den Triathlon trainiert hatte, ist es kaum verwunderlich, dass sie in Erlangen triumphierte.

Abseits der Strecke gab es ein buntes Rahmenprogramm für die Zuschauer. Diese konnten sich beispielsweise bei der DKMS als Knochenmarkspender typisieren lassen oder auf dem Laufband des Hauptsponsors M-Net laufen, bei dem es für jeden Kilometer zehn Euro für die Erlanger Organisation zur Krebsforschung gab. Ein Highlight unter den Gästen war auch der am Stadion parkende Tesla Modell X, der erstmals bei einem Triathlon das rein elektrische Führungsfahrzeug war, wodurch der führende Radfahrer nun nicht mehr die Abgase des Wagens einatmen musste.

Sämtliche Ergebnisse sind im Internet unter www.erlangertriathlon.de einsehbar.
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