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Handball

Die HSG steht sich selbst im Weg

Nach dem Heimsieg gegen den SV Buckenhofen wollten die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Erlangen/Niederlindach in Weiden nachlegen.
Marco Loncar (rechts) war hoch motiviert, steuerte acht Treffer bei. Doch die Niederlage konnte auch er nicht abwenden. Foto: privat
 
Wohl wissend, dass sie vor allem in der Abwehr deutlich konsequenter zu Werke gehen mussten. Der Aufsteiger aus der Oberpfalz durfte nicht unterschätzt werden, da er schon die TS Herzogenaurach in die Schranken gewiesen hatte. Die HSG-Trainer Walter Anheuer und Manfred Rühl mussten erneut auf Dennis Gilg und Lars Boolzen verzichten, setzten auf Geduld im Angriff und energisches Zupacken in der Abwehr.


HC Weiden - HSG Erl./Niederlindach 30:28

Die HSG erwischte den besseren Start, spielte schnell im Angriff, stand gut in der Abwehr und zog auf vier Tore davon. Nicht nur in dieser Anfangsphase stellte der hoch motivierte Marco Loncar seine Stärke im Rückraum unter Beweis. Beim Stand von 4:8 tauschten die Teams jedoch die Rollen. Die Gäste brachten keine klaren Angriffe mehr zu Stande und agierten defensiv immer unkonzentrierter. Dies weckte die Oberpfälzer: Mit einem 10:3-Lauf innerhalb von 15 Minuten drehten sie die Partie und führten zur Halbzeit knapp mit 14:13.

In der Kabinenpredigt forderten die HSG-Trainer mehr Konzentration im Spielaufbau. Zu häufig hatten die Mittelfranken durch technische Fehler unnötige Ballverluste verursacht. Außerdem appellierten die Übungsleiter an Moral und Motivation, die gegen Buckenhofen zum Erfolg geführt hatten.

Doch in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit schien es nicht so als hätten die Worte Wirkung gezeigt, die HSG schaffte es nicht, den Rückstand zu verkürzen, scheiterte zu oft am Weidener Torhüter und driftete in ihre schwächste Phase. Mangelhafte Wurfausbeute im Angriff und inkonsequentes Verhalten in der Abwehr ließen die Oberpfälzer mit dem 24:19 erstmals auf fünf Tore davonziehen. Durch die Umstellung auf eine offensive Manndeckung in den letzten zehn Minuten, verkürzte Niederlindach zwar wieder, konnte die zweite Saisonniederlage jedoch nicht mehr abwenden.

"Wir haben sehr gut angefangen und 15 Minuten lang super gespielt. Dann folgten unerklärliche acht Minuten ohne Tor und mit einer Fehlerquote, die uns völlig aus dem Konzept gebracht hat. Das hat uns die Punkte gekostet", erklärte Anheuer. Selbst eine sichtbare Motivationssteigerung in der letzten Viertelstunde der Partie hatte nicht den gewünschten Effekt, weil die Gäste zu viele viele technische Fehler machten und eine ganze Reihe schlechter Würfe auf das HC-Tor abgaben.

TSH: Hückel, Rödel - Dyes, Erhardt (3), Grübel, Gumbert, Loncar (8), Sackmann, Schmieding (1), J. Stübinger (3/3), L. Stübinger (6), Willert (7)
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