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Fussball

Die Angst vor dem Niemandsland

Nach zwei sieglosen Spielen warnt SCE-Trainer Bernd Eigner vor einem Abrutschen, dafür ist der Nachbar aus Bruck nun in der Bayernliga angekommen.
Die kommenden drei Spiele sind richtungsweisen für Bernd Eigner und den SC Eltersdorf.anpfiff.info
 
"Wir sind total in der Krise", sagt Trainer Bernd Eigner schmunzelnd, nachdem der SC Eltersdorf zweimal in Folge nicht gewonnen hat. Das angelegte Punktepolster des Tabellenführers der Fußball-Bayernliga Nord ist auf einen Zähler geschrumpft.
"Würzburg war ein typisches Unentschieden-Spiel, dass der WFV verdient gewonnen hat", sagt Eigner. Womöglich hatte die die Konzentration seiner Elf aufgrund der Erfolgsserie etwas nachgelassen. "Gegen zwei Drittel der Liga hätte die Leistung wohl gereicht", ergänzt der Ex-Profi. Mit dem Auftritt in Ammerthal ist Eigner dagegen zufrieden, auch wenn seine Team wieder zahlreiche Gelegenheiten ausgelassen habe. Dazu wurde der Treffer zum 3:2 von Manuel Stark nicht anerkannt. "Das war aber niemals Abseits", kritisiert Eigner die Entscheidung des Referees.
Dass nach einem Drittel der Saison Kritik am SCE aufkomme, hält der Übungsleiter für notwendig: "Im Erfolgsfall macht man die meisten Fehler. Es gibt immer etwas zu verbessern." Neben dem Lerneffekt baut der 45-Jährige für die Heimbegegnung mit Ansbach am heutigen Freitag um 19 Uhr auf die Rückkehrer Tommy Kind und Sven Röwe. Für Eigner ist die Mannschaft des Trainerduos Marco Schülein und Carl Collins die größte Überraschung der bisherigen Saison. Vor allem auf einen Spieler muss die "Quecken"-Defensive aufpassen: Stürmer Patrick Kroiß trifft in fast jeder Partie und hat schon zwölf Tore auf dem Konto.
"Wenn wir gegen Ansbach gewinnen und danach etwas gegen Forchheim und Aschaffenburg holen, dann bleiben wir vorne dabei", ist Eigner überzeugt. Andernfalls fürchtet der 45-Jährige, wie in der vergangenen Spielzeit im Niemandsland zu verschwinden.


Ohne Erfolgsdruck nach Weiden

Dort, im Niemandsland der Tabelle, fühlt sich Aufsteiger FSV Erlangen-Bruck dagegen pudelwohl, nach vier Siegen in Folge ist der katastrophale Saisonstart vergessen. Ein Grund für den aktuellen Erfolg ist, dass sich die personelle Situation deutlich verbessert hat. Viele Ausfälle hatten den FSV im August gezwungen, noch einmal am Transfermarkt tätig zu werden. Weil sich Verletzte und Urlauber inzwischen jedoch zurückgemeldet haben, kann Trainer Norman Wagner aus dem Vollen schöpfen. Der Coach setzt unter anderem auf das 19-jährige Eigengewächs Emre Ulca, dessen Traum von einer Profikarriere sich aktuell zerschlagen hat, weshalb er dem FSV als Spielmacher oder Sechser zur Verfügung steht. Dazu hat Wagner mit dem gleichaltrigen Danu Bojii einen moldawischen Nationalspieler auf der Bank, der noch Trainingsrückstand hat. Die Breite im Kader - 23 Spieler hat der FSV aktuell für die Bayernliga zur Verfügung - birgt auch Sprengstoff. "Da wird es mit dem einen oder anderen sicher ein Problem geben, aber wir sehen auch, dass wir alle Spieler brauchen werden", erklärt Wagner.
Im Moment läuft es jedoch rund, durch vier Siege in Serie hat sich der FSV ein kleines Polster auf die Relegationsränge verschafft. "Das ist gut, weil wir nicht mit dem Druck gewinnen zu müssen nach Weiden fahren", freut sich der Coach auf das heutige Duell mit dem alten Bayernligarivalen und Tabellennachbarn. Weiden habe eine gefährliche Mannschaft, die immer wieder für eine Überraschung gut gespickt sei mit vielen erfahrenen Spielern. "Trotzdem wollen wir unseren Lauf fortsetzen", sagt Wagner.
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