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Leichtathletik

Bestmarke hat vorerst Bestand

Trotz der schleppenden Voranmeldung nach der kurzfristigen Terminänderung fanden sich 160 Sportler zur 32. Auflage der Weisendorfer Hochstraßenlaufs ein.
Kamal Mohammed Umer (links) setzte sich schon wenige Meter nach dem Start des Hauptlaufs an die Spitze des Feldes. Fotos: Elias Pfann
 
Seit mittlerweile 32 Jahren veranstaltet der Heimatverein Weisendorf den Hochstraßenlauf. Hierfür waren auch diesmal rund 35 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, ohne die man einen so großen Lauf nicht auf die Beine stellen könnte, sagt Vorsitzender Günter Rath. "Die Einnahmen daraus kommen dem Verein, insbesondere dem Heimatmuseum zugute." Wie jedes Jahr waren wieder zahlreiche Läufer aus nah und fern beim Bambini-, Schüler-, Hobby-, Walking- und Hauptlauf dabei.
Auch etliche Zuschauer kamen, um die Läufer anzufeuern, wenn auch nicht bei strahlendem Sonnenschein, wie es Landrat und Schirmherr Alexander Tritthart gerne gehabt hätte. Der leichte Regen hielt die Läufer jedoch nicht ab, sich auf die anspruchsvolle Strecke, die erst am Reuther Weg entlang, dann den Berg hoch in den Wald und wieder zurück zum Reuther Weg führte, zu wagen - im Gegenteil. Durch das nicht zu warme Wetter erzielten die Läufer sogar bessere Ergebnisse.


Keine Frage des Alters

Beim Walking über 7,5 Kilometer setzte sich Erwin Hertlein vom Heimatverein Weisendorf mit einer guten Zeit von 49:39 Minuten durch. Zweiter wurde mit leichtem Abstand Manfred Schumacher vom TS Herzogenaurach (50:57), der sich schon in der Vorwoche beim Tanzenhaider Weiherlauf in Oberreichenbach den Silberrang gesichert hatte. Auf Rang 3 folgte - mit etwas mehr als zwei Minuten Abstand - Hermann Maar. Die beiden Schnellsten, die weit über 60 Jahre alt sind, ließen beim Walking Jüngere hinter sich und zeigten, dass das Alter keine Hürde für Laufsport sein muss.
Fast parallel zum Walking liefen die 51 Teilnehmer des Hauptlaufs ein, der sich über zehn Kilometer erstreckte. Hier zeichnete sich schon nach den ersten Kilometern das Siegerduo ab. Der Äthiopier Kamal Mohammed Umer (LG Erlangen) gewann am Ende mit einer Zeit von 34:28 Minuten vor seinem Landsmann und Vereinskameraden Gizachew Beyene, der zehn Sekunden länger brauchte.
Der Streckenrekord, den Jürgen Wittmann 2016 mit 34:13,15 Minuten aufgestellt hatte, blieb unangetastet. Vielleicht auch, weil Wittmann selbst diesmal nicht am Start war. Die Medaillenränge vervollständigte der vereinslose Thomas Grau, bei dem die Uhr nach 36:14 Minuten stoppte.
Beste Läuferin war erwartungsgemäß Angela Kühnlein von den Brehm-Titan-Runners, die eine Rekordzahl an Läufern stellten. Den zweiten Platz in der Frauenwertung holte sich Gerlinde Wahl vom TSV Neuhaus. Alljährlich wird auch der beste Weisendorfer ermittelt. Sebastian Zwosta verdiente sich diesen Preis, Nathalie Wöllner wurde als beste Weisendorferin geehrt. Getreu dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles" wurde jeder Läufer unter Applaus ins Ziel geleitet.
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