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Weisendorfer Remiskönige vor Wochen der Wahrheit

Der ASV ist zwar genauso wie der SC Adelsdorf in der Kreisliga 1 ER/PEG noch ungeschlagen, hat sich aber schon fünf Mal die Punkte geteilt.
 
von DANIEL RUPPERT
Der Rückstand des Vorjahreszweiten ist auf acht Zähler gewachsen. Alessandro Seria zieht - wenn auch nicht ganz freiwillig - den Vergleich zum FC Bayern München, der zuletzt drei Mal nicht gewann.

In Lonnerstadt gab es eine Nullnummer. Pech oder war nicht mehr drin?
Alessandro Seria: An dem Tag war einfach nicht mehr drin. Wir müssen sogar froh sein, dass wir nicht die erste Niederlage kassiert haben, denn Lonnerstadt hatte zum Schluss zwei gute Möglichkeiten.

Weisendorf ist noch immer ungeschlagen und steht auf Relegationsplatz 2. Andererseits war es bereits das fünfte Remis und die erste Partie ohne eigenes Tor. Bei den Bayern spricht man nach drei Spielen ohne Sieg schon von einer Krise. Bei Ihnen auch?
Abgesehen davon, dass der Vergleich mit Bayern hinkt, würde ich bei beiden Vereinen nicht von einer Krise sprechen. Am Sonntag ging bei uns einfach wenig zusammen. Im Gegensatz zur Vorsaison haben wir offensiv nachgelassen, teilweise liegt das an personellen Ausfällen. Dafür stehen wir hinten stabiler. Es ist normal, dass man nicht jedes Spiel gewinnt. Auch der FC Bayern nicht. Gegen PSV Eindhoven am Mittwoch in der Champions League werden die Münchner sicher wieder zulegen.

Auf Ihre Mannschaft warten in den kommenden vier Wochen mit Burk, Adelsdorf, Heßdorf und Buckenhofen ausschließlich Teams aus den Top 6. Müssen Sie um Platz 2 bangen?
Ich hoffe zunächst, dass wir wieder besser spielen als in Lonnerstadt. Vielleicht kommt es uns entgegen, wenn der Gegner mitspielt. Wir müssen wieder zu unserer Normalform finden, dann haben wir den Aufstieg selbst in der Hand. Lediglich Platz 1 scheint derzeit an Adelsdorf vergeben.

Zurück zur Normalform ist auch der Club gelangt. Mit drei Siegen in Folge hat er Fürth in der 2. Liga überholt.
Als Fürth-Sympathisant hatte ich gehofft, dass die Greuther diese Saison dauerhaft vor Nürnberg bleiben, aber so schnell kann's eben gehen.


Am kommenden Wochenende empfängt Martin Schnappauf vom FSV Großenseebach den Steilpass von Alessandro Seria.

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