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Sport  // Erlangen-Höchstadt

Hallenfussball

Weisendorf verteidigt den Titel

Nach 2016 setzte sich der ASV recht souverän auch bei der achten Auflage des Mitternachtsturniers der SpVgg Heßdorf die Krone auf.
Im ersten Halbfinale lieferten sich der Baiersdorfer SV (weiße Trikots) und die gastgebende SpVgg Heßdorf ein hitziges Duell, das der Landesligist mit 3:1 für sich entschied. Fotos: Matthias Hofmann
 
von MATTHIAS HOFMANN
Beim Mitternachtsturnier der SpVgg Heßdorf, das zum achten Mal ausgetragen wurde, machte der ASV Weisendorf in der Hannberger Seebachgrundhalle von Beginn an klar, dass er bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mitreden wollte. Der Kreisligist überstand die Gruppenphase ohne Punktverlust. Erst im Endspiel wurde es spannend: Gegen den Landesligisten Baiersdorfer SV hatten die Blau-Weißen im Neun-Meter-Schießen die besseren Nerven und verteidigten ihren Titel.

In Gruppe A ging es hinter dem unangefochtenen Gruppensieger Baiersdorfer SV - unter anderem spielten Neuzugang Max Grabert, Artan Selmani, Damir Hasaj, Timo Noppenberger, Patrick Hoffmann und der zum Torwart umfunktionierte Nicolas Schwab - äußerst spannend zu: Drei Mannschaften beendeten die Vorrunde mit jeweils sechs Punkten. Zwischen der SpVgg Heßdorf II, dem SV Hagenbüchach und dem SC Eltersdorf II musste der direkte Vergleich entscheiden. Hier wies die von Harald Hendel und Roland Purucker trainierte Kreisliga-Reserve aus Heßdorf die beste Bilanz auf, der Halbfinaleinzug war der verdiente Lohn. Somit blieb für den SV Hagenbüchach, ehemaliger Verein von Heßdorfs Trainer Michael Green, nur der undankbare dritte Platz. Dahinter rangierte Eltersdorf II, auf dem fünften Rang fand sich die SpVgg Etzelskirchen wieder.

Einen Start-Ziel-Sieg legte in Gruppe B der ASV Weisendorf hin. Ohne Punktverlust und mit den meisten erzielten Treffern qualifizierte sich der Titelverteidiger für die K.o.-Runde, Manuel Wild gelangen insgesamt sechs Tore. Ebenfalls ins Halbfinale zog die SpVgg Heßdorf ein, wo der Baiersdorfer SV auf die Seebachgründer wartete. Rang 3 sicherte sich der TSV Hemhofen, bei dem der bullige Angreifer Stivie Hogmeni für Aufsehen sorgte. Obwohl eng gedeckt, schaffte es der Stürmer stets, sich Raum für Torabschlüsse zu schaffen. Im Spiel gegen den SV Wachenroth gelang ihm der Siegtreffer zum 2:1 mit der Schlusssirene. Dahinter fand sich der FSV Großenseebach, Turniersieger von 2015, wieder. Rückkehrer Stefan Linsenmeyer, im Winter aus Adelsdorf gekommen, war mit vier Treffern bester Schütze seines Teams. Ohne Punkt beendete der SV Wachenroth die Vorrunde, immerhin durfte sich Heßdorfs Edgar Wildeis über ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein freuen.


Die Halbfinalspiele

Baiersdorfer SV - SpVgg Heßdorf 3:1- Temporeich begann das erste Halbfinale. Michael Hofmann brachte die Hausherren in Front, doch Lars Reinharts trockener Flachschuss sorgte für den Ausgleich. In der Folge kamen beide Teams zu Gelegenheiten, ehe Damir Hasaj das 2:1 für den Landesligisten besorgte. In der verbleibenden Spieldauer konnten sich die Torhüter beider Teams auszeichnen, während die Intensität auf dem Parkett sekündlich zunahm. Es ging hitzig in die Schlussminute, Christoph Lehmann sorgte mit einer Einzelaktion für die Entscheidung
ASV Weisendorf - SpVgg Heßdorf II 3:1 - Weisendorf ging als klarer Favorit ins Spiel, tat sich anfangs aber schwer. Die Heßdorfer Reserve spielte munter mit, und so kam das 0:1 durch Sebastian Bräunig nicht überraschend. Mit einem direkt verwandelten Eckball überraschte er ASV-Keeper Carsten Zöllner. Kurze Zeit später schnupperte Bräunig am 0:2, im direkten Gegenzug gelang Oliver Maier per Abstauber der Ausgleich. Nach dem Wechsel drängte Weisendorf auf den zweiten Treffer, Julian Hendel traf den Pfosten. Ein Doppelschlag von Tim Schmidt und Tobias Geier stellte schließlich die Weichen für den ASV.


Spiel um Platz 9

SpVgg Etzelskirchen - SV Wachenroth  n. N. 6:5 - Trotz eines 0:2-Rückstandes (Hermann Koch und Florian Erdel trafen) kam die SpVgg zurück und glich durch Matthias Welleins direkten Eckstoß und Jan Steidl aus. Im anschließenden Neun-Meter-Schießen brachte das Duell der Torhüter die Entscheidung. Etzelskirchens Patrick Oeser traf, SV-Keeper Michael Heckel schoss über die Latte.


Spiel um Platz 7

FSV Großenseebach - SC Eltersdorf II   n. N. 4:5 - Auch hier wurde der Sieger vom Punkt ermittelt. Zuvor hatten Patrick Grieß und Stefan Linsenmeyer zum 1:1 getroffen.


Spiel um Platz 5

TSV Hemhofen - SV Hagenbüchach 1:12 - Der TSV war völlig von der Rolle. Überdeutlich kam der Kreisligist unter die Räder, wenngleich die Rotation auf einigen Positionen und die körperlose Verteidigung ein Übriges taten. Den einzigen Treffer für Hemhofen erzielte Oliver Süß.


Spiel um Platz 3

SpVgg Heßdorf II - SpVgg Heßdorf 1:0 - Im vereinsinternen Duell führten die Brüder Sebastian und Christian Sellerer als Torhüter ein privates Scharmützel. Roland Purucker und Sebastian Bräunig trafen Aluminium, ehe Letzterer die "Zweite" per Traumtor in Führung brachte. In den Schlussminuten drängte der Kreisligist auf den Ausgleich, ein weiterer Treffer fiel jedoch nicht.


Das Endspiel

ASV Weisendorf - Baiersdorfer SV  n. N. 5:4 - Um Mitternacht standen sich die zwei stärksten Mannschaften gegenüber, der ASV erwischte den besseren Start. Manuel Wild schoss an die Latte, den Abpraller verfehlte Friedrich Leist mit einem spektakulären Seitfallzieher knapp. Es folgte die unschönste Szene des Abends. Nach einem unglücklichen Zweikampf verletzte sich ausgerechnet der ehemalige Weisendorfer Max Grabert schwer am Fuß. Im weiteren Verlauf wogte das Spiel hin und her, Lars Reinhart traf für den Landesligisten den Pfosten. Im zweiten Abschnitt gelang Damir Hasaj mit einem Schuss ins kurze Eck das 0:1. Als Weisendorfs Tobias Geyer mit einer Zwei-Minuten-Strafe bedacht wurde, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch kurz darauf musste auch Timo Noppenberger eine Zeitstrafe absitzen. Die numerische Gleichzahl nutzte der ASV, Alessandro Seria glich per Freistoß aus. Im anschließenden Neun-Meter-Schießen wurde Weisendorfs Torhüter Carsten Zöllner zum Mann des Finals. Er parierte zwei BSV-Versuche und sicherte seinem Team Platz 1.
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