Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Triathlon

Tobias Heining ist der Herzoman 2016

Nur sieben Tage nach seiner Teilnahme an der Challenge in Roth hat Tobias Heining aus Nürnberg den 31. Herzoman gewonnen.
Tobias Heining gewann - eine Woche nach seiner Teilnahme am Triathlon in Roth - den Herzoman 2016.  Foto: herzopress
 
von DANIEL RUPPERT
"Scanner (Es können) auch Frauen mitmachen", scherzt Willi Astor in einem wie gewohnt von Wortspielen durchsetzten Computer-Sketch. Auch beim Herzoman sind trotz des eindeutigen Namens Frauen willkommen. Die schnellste unter den 88 Damen bei der 31. Auflage des Herzogenauracher Sprinttriathlons war die im Vorfeld hoch gehandelte Jennifer Jones, die für die 400 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen 1:06:55 Stunde benötigte. Eine Dreiviertelminute hinter der "Herzowoman" oder "Mrs. Herzoman" landete die ebenfalls vereinslose Sarah Hahn.


Heining hat genug Kraftreserven

Das Rennen der 320 Männer entschied Profitriathlet Thomas Heining vom Team ProLeiT AG in 51:59 Minuten für sich. "Ich bin mausetot", sagte der Nürnberger nach seiner Ankunft im Stadion der Turnerschaft Herzogenaurach. Kein Wunder: Der 27-Jährige hatte eine Woche zuvor die Challenge in Roth gefinisht. "Normalerweise brauche ich zwei Monate, um mich von so einem Wettbewerb zu regenerieren", erklärte Heining.

Die Erschöpfung des zweimaligen Herzo-Cross-Gewinners und die Absage von Mitfavorit Swen Sundberg, der sich am Vortag beim Hochstraßenlauf in Weisendorf verletzt hatte, waren die Chance für den Forchheimer Christian Seeberger. "Auf dem Rad habe ich Tobias eingeholt, doch beim Laufen war er einfach zu schnell", sagte der Herzoman von 2014, der mit 37 Sekunden Rückstand und Rang 2 zufrieden war.

Die Forchheimer Farben wurden an einer weiteren prominenten Stelle vertreten. Stadionsprecher Carsten Wink vom SSV ließ keinen der gut 435 Starter über die Linie laufen, ohne ihn abzuklatschen. "Nach so vielen Jahren in der Szene kennt man fast alle", erzählte der 51-Jährige, während der Frauenauracher Andreas Braun von seinem Sohn ins Ziel begleitet wurde. Der 44-Jährige hatte sich vier Tage vor der Veranstaltung den Oberschenkel gezerrt und seine Zielzeit von 1:10 Stunde deshalb knapp verpasst. "Schön, wenn sich die Vorbereitung trotzdem auszahlt", sagte Braun.

Ganz andere Sorgen hatte Bürgermeister German Hacker, der nach seiner Teilnahme im vergangenen Jahr diesmal mit den Kollegen von der Feuerwehr zur Verkehrsleitung an der Kreuzung Ansbacher und Hans-Maier-Straße eingesetzt war. "Hier ist es gefährlich, weil die Herzoman-Starter mit dem Rad auf Zuschauer und andere Verkehrsteilnehmer treffen. Außerdem findet gleichzeitig Open Beatz statt", erklärte Hacker, während er einem Leipziger Autofahrer den Weg aus "seiner" Stadt wies.


Lauf für Kinderherzen

Die Geschichte für die Herzen schrieb Andreas Fuhr, der Hand in Hand mit seiner 2009 mit einem Herzfehler geborenen Tochter Ronja ins Ziel lief. Seine Zeit? "Egal. Ich weiß sie nicht einmal." Vor Ronjas achtstündiger Operation hatte sich Fuhr geschworen, in Roth mitzumachen, sollte seine Tochter überleben. Das Versprechen löste er bereits 2011 ein. Um Spenden für andere kranke Kinder zu sammeln, nimmt er aber weiter an Wettbewerben - sogar in den USA - teil. Fuhr war auch der Grund für Sundberg, trotzdem zur Veranstaltung zu kommen: Der Mann mit großem Herz, aber auch ein paar Kilos zu viel will vom siebenmaligen Herzoman fit für die Challenge 2017 gemacht werden.

Für David Elz aus Erlangen war Freundin Karen Schwarzkopf das Motiv seiner Zuschauerrolle. Zur moralischen Unterstützung der späteren 72. gönnte er sich ein Radler. Ein männlicher Teilnehmer hatte beim Hinaufstrampeln zur TSH-Anlage sogar die Puste, nach einem Schluck zu fragen, fuhr dann aber mit trockener Kehle weiter. Ganz trocken blieb das Wetter zwar nicht, der 31. Herzoman ging aber glatt über die Bühne.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.