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Müdigkeit zählt nicht als Ausrede

Die Regionalliga-Basketballer der Turnerschaft Herzogenaurach bekommen keine Konstanz in ihre Auftritte:
Die Longhorns um Pal Ghotra (rechts) verschliefen das erste Viertel und verpassten es, sich für eine tolle Aufholjagd zu belohnen. Fotos: herzopress
 
Nach dem Überraschungscoup in Bayreuth riefen die Longhorns ihr Potenzial gegen Oberhaching nicht ab, verloren in eigener Halle und rutschten wieder auf den zwölften Tabellenrang ab.


TS Herzogenaurach - TSV Oberhaching 64:78

Das Spiel wurde zum eigentlich schon im ersten Viertel verloren. Die Longhorns hatten am Tag zuvor bereits in annähernd idetntischer Besetzung ein NBBL-Spiel mit dem Kooperationspartner aus Nürnberg bestritten und wirkten müde. Das nutzten die Gäste - vor allem in Person von Frieder Diestelhorst - eiskalt aus und führten nach sieben Minuten mit 21:3. Erst nach nach einer Umstellung in der Verteidigung, kam die TSH etwas besser zurecht, verkürzte Robert Zinn und Mike Kaiser auf 13:28.
Im zweiten Durchgang zeigten die Longhorns endlich wieder gut organisierten Basketball: Pal Ghotra sorgte mit einigen spektakulären Flugeinlagen für Punkte und Freude bei den Zuschauern, Moritz Sanders markierte einige leichte Punkte in direkter Korbnähe. Doch auch die Oberbayern spielten heiter mit und fanden in Aufbauspieler Omari Knox ihren Punktegaranten. Die TSH gewann das Viertel mit 18:14 und lag zur Halbzeit nur noch mit elf Zählern zurück (42:31).
Die Herzogenauracher waren gewillt, die Aufholjagd fortzuführen. Die Offensive zeigte ihr starkes Kombinationsspiel, Matthew Meredith und Tanor Ngom ihre Qualitäten als Finisher. Dazu wurde in der Verteidigung jetzt entschlossener zugepackt und die TSH generierte etliche Ballgewinne, die sie dann in Fast-Break-Punkte ummünzte. Nils Haßfurther und Tobias Übbing trafen in kurzer Folge zwei Würfe aus der Distanz und plötzlich lagen die Longhorns wieder in Schlagweite. Die Halle brodelte, aber dann trat wieder Diestelhorst auf den Plan, der die Oberhachinger in Führung hielt (54:50).


Verunsicherung nach der Führung

Den besseren Start ins Schlussviertel erwischten erneut die Herzogenauracher, in der 33. Minute markierte Mike Kaiser die erste Führung (58:57). Jedoch wirkten die Longhorns plötzlich von ihrer eigenen Courage überrascht und verloren ihren Rhythmus. Dazu kam, dass sie nun wieder müde wurden, das Spiel vom Vortag machte sich verstärkt bemerkbar. Die Oberhachinger kämpften tapfer und entschlossen. Jermaine Lippert und Omari Knox brachten wieder einige Punkte zwischen die beiden Kontrahenten, wovon sich die TSH nicht mehr erholte. Insbesondere die schwache Rebound-Arbeit wurde den Longhorns zum Verhängnis, das insgesamt solide Auftreten in der Abwehr wurde somit nicht belohnt. Schließlich gewannen die Gäste aus Oberbayern verdient mit 78:64 und forderten selbst den Herzogenauracher Fans Respekt für ihre starke kämpferische Leistung ab.

"Klar hatten wir das Spiel von gestern in den Beinen und waren etwas müde, aber dies erklärt das schwache erste Viertel nicht. Wir waren geistig einfach nicht bereit für das aggressive Spiel der Oberhachinger und mussten so Lehrgeld zahlen", erklärte TSH-Coach Benedikt Aumeier. Positiv sei, dass sein Team zurückgekommen sei und wisse, dass es besser spielen kann als im ersten Viertel und in den letzten fünf Minuten. "Jetzt heißt es, uns mental auf das nächste Level zu bringen, sodass uns so etwas kein zweites Mal passiert."





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