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Schach

Merle Gorka ist Königin

Die Elfjährige aus Höchstadt setzte sich bei der oberfränkischen Meisterschaft gegen neun Jungs und vier Mädchen in der Altersklasse U12 durch.
Merle Gorka, die neue oberfränkische U12-Meisterin holte sich ungeschlagen den Titel. Lediglich einmal ging die Spielerin vom SC Höchstadt mit einem Remis vom Tisch. Fotos: privat
 
Es war ein Foto-Finish, das dem Michelauer Klaus Beier seinen zweiten oberfränkischen Meistertitel im Schach einbrachte. Glücklich und ein wenig lausbübisch nahm er den großen gläsernen Pokal entgegen, auf dem zum zweiten Mal nach 2012 sein Name stehen wird. Hinter ihm und 34 anderen Spielern des Hauptfeldes lagen sieben Runden Kampf, Mut, Befürchtungen und Rechenkunst. Ein Rückblick auf Triumphe vom Obermain.

Nach sechs Runden ist man "durch", wie sich Tobias Schwarzmann vom SC Höchstadt zum Kräfteverschleiß ausdrückte. Trotzdem kam es Beier auf eben diese letzte Runde an. Der Spitzenspieler des SK Michelau wollte gewinnen, eben gegen jenen Schwarzmann. Und konnte es nicht. Wohl auch ein wenig entnervt bot er in einer sich verflachenden Stellung das Remis an, das akzeptiert wurde. Dahinter steckte die Hoffnung, dass es auch Hauptkonkurrent André Wilfert (FC Marktleuthen) am Nebenbrett nicht schafft, gegen einen anstürmenden Marco Hofmann vom SV Seubelsdorf einen Sieg herauszuholen. Als sich gegen Ende der Partie eine Traube um das Brett dieser beiden bildete, befand sich Beier in selbiger.

Der Remisschluss dürfte ihn gefreut haben, aber sicher konnte er sich des Titels noch nicht sein. Was würde die Feinwertung bei Punktegleichheit mit Wilfert, Christian Koch (SC Höchstadt), Leon Bauer (SV Neustadt b. Coburg) und Tobias Schwarzmann sagen? Immerhin hatten sie alle fünf Zähler auf dem Konto.


Spannung vor Bekanntgabe

20 Minuten vergingen in Ungewissheit, dann löste Schiedsrichter Ingo Thorn die Spannung auf: "Sieger der oberfränkischen Schacheinzelmeisterschaft 2017 ist Klaus Beier." Jubel bei den Mannschaftskollegen im Saal, mit denen Beier in der Bezirksoberliga für Michelau antritt. Doch auch der zweitplatzierte Wilfert und der Dritte, Christian Koch als bester Höchstadter, schienen nicht allzu traurig.

Überhaupt konnte sich die Ausbeute des SCH, der mit 16 unter mehr als 120 Teilnehmern mal wieder zu den aktivsten Vereinen zählte, sehen lassen. Die elfjährige Merle Gorka ist Höchstadts neue Schachkönigin. In der stark besetzten U12-Gruppe ließ sie neun Jungs und vier Mädchen hinter sich. Sie blieb in sieben Runden unbesiegt und lag mit 6,5 Punkten anderthalb Zähler vor der Konkurrenz. Für Merle ist es der größte Erfolg ihrer Schachkarriere.

Als oberfränkische Meisterin hat sie sich für die bayerische Meisterschaft qualifiziert, wie auch Oliver Mönius. Er wurde in der U18 Vizemeister. Mit Michael Gorka, Michael Brunsch und Alexander Mönius schafften es drei weitere Höchstadter in die Top 15 - hier konnte kein anderer Schachverein mithalten.
Über 120 Schachspieler, viele Betreuer und Organisatoren (darunter Vorsitzender Reiner Schulz als oberfränkischer Spielleiter) genossen in der Frankenakademie vier Tage "Schach pur". An den Abenden gab es Gaudiblitzturniere.
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