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Sport  // Erlangen-Höchstadt

Basketball

Longhorns verpassen Revanche gegen Vilsbiburg knapp

Im Gegensatz zum Hinspiel zeigte sich die TS Herzogenaurach zwar deutlich verbessert, dennoch setzte sich der Favorit auch diesmal knapp durch.
Die Longhorns um Neuzugang Kevin Wysocki (li.), Mike Kaiser (re.) und Tanor Ndong (am Boden) schnupperten gegen Vilsbiburg an der Überraschung, unterlagen dem Favoriten aber.  Foto: herzopress
 
Die 1.-Regionalliga-Basketballer der TS Herzogenaurach sind gut aus der kurzen Weihnachtspause gekommen und sind hauchdünn an einem Überraschungscoup vorbeigeschrammt. Die Longhorns lieferten dem Viertplatzierten aus Vilsbiburg einen langen und harten Kampf und mussten sich nur knapp mit 80:86 geschlagen geben. Das Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Benedikt Aumeier noch mit 59:104 verloren.


Hoffnung für den Abstiegskampf

Auch wenn es diesmal deutlich enger war, bleiben die Niederbayern mit 10:4 Siegen im Rennen um den Aufstieg, die Aurachstädter befinden sich trotz des Achtungserfolgs dagegen weiter im Abstiegskampf. Doch das Spiel gegen Vilsbiburg gibt allen Grund zur Hoffnung, denn die Longhorns zeigten über 40 Minuten eine starke Partie. Ein Qualitätsunterschied, wie ihn die Tabelle andeutet, war kaum festzustellen.

"Wir haben alles, was wir hatten, auf dem Parkett gelassen. Das Spiel hat Mut gemacht und wir gehen positiv in die kommenden Partien", sagte Aumeier hinterher.


TS Herzogenaurach - Baskets Vilsbiburg 80:86

Zu Beginn sah es für die Herzogenauracher rosig aus, denn die TSH spielte wie aus einem Guss und markierte Punkt um Punkt. Mike Kaiser und Matthew Meredith traten als Punktegaranten in Erscheinung und netzten aus allen Lagen ein. Hinten wurde stark verteidigt und so führten die Aurachstädter nach sechs Minuten mit 13:5. Doch dann stellten die Gäste ihre Verteidigung um, wechselten in eine Zonenverteidigung. Die Hausherren waren gezwungen, ihr Heil aus der Ferne zu suchen, was jedoch nicht mehr so konstant wie zuvor glückte.


Boyer als Dampflok unterwegs

Dementsprechend holten die Vilsbiburger auf, insbesondere John Boyer zeigte, dass er zu den besten Spielern der Liga zählt. Mit seinem für einen Aufbauspieler extrem wuchtigen und muskulösen Körper sprintete der wieselflinke Boyer fortan wie eine Dampflok auf Aufputschmitteln über das Feld und ließ seine Gegenspieler reihenweise stehen. Unterstützung fand er in William McDonald, dessen Stärke ebenfalls der Hochgeschwindigkeitsbasketball ist. Dieser wurde immer wieder von Boyer freigespielt und punktete. So erspielten sich die Landshuter bis zur Pause eine 42:40-Führung.

Im dritten Abschnitt fanden die Aurachstädter bessere Lösungen, um gegen die Zonenverteidigung der Gäste zu bestehen und punkteten regelmäßig. TS-Neuzugang Kevin Wysocki, der erst einen Tag vor dem Spiel verpflichtet wurde, traf aus dem Dreipunktbereich, während Mike Kaiser wie gewohnt aus der Mitteldistanz vollendete. Das Spiel blieb spannend, jedoch lagen die Niederbayern meist vorne, da der Vilsbiburger Center Lubos Novy unter dem Herzogenauracher Korb aufdrehte.

Die junge und körperlich etwas unterlegene Herzogenauracher Center-Garde tat sich gegen die bulligen Baskets schwer und musste daher etliche Rebounds abgeben, was den Gästen immer wieder zweite oder dritte Wurfmöglichkeiten gestattete. Aber kurz vor Ende des dritten Viertels verschaffte Vedran Nakic dem Aumeier-Team eine 57:56-Führung vor den letzten zehn Minuten.


Duell auf sehr hohem Niveau

In diesen herrschte Hochspannung in der Gymnasiumhalle. Die Kontrahenten lieferten sich eine Auseinandersetzung auf hohem Niveau. Zwei Minuten vor Schluss waren beide Teams gleich auf, alles deutete auf ein Herzschlagfinale hin. Doch plötzlich übernahm der überragende Boyer das Spiel. Er zog immer wieder geschickt zum Korb und schindete kontinuierlich Fouls, die zu Freiwürfen führten, die er hochprozentig verwandelte. Als er 30 Sekunden vor der Sirene auch noch einen Dreier landete, fand die TSH keine Antwort mehr.

"Wir wollten unbedingt die Überraschung und erfolgreich in die Rückrunde starten, aber die Vilsbiburger waren einen Tick besser", resümierte Aumeier. Dennoch könne man auf der Leistung aufbauen. "Entscheidend werden erst die Spiele gegen unsere direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt", erklärte der Coach. Gleichwohl mahnte Aumeier, dass auch jeder Sieg gegen eine Top-Mannschaft Gold wert sei und seine Jungs versuchen müssten, insbesondere vor heimischen Publikum, auch gegen diese Teams Zählbares mitzunehmen.
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