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Longhorns unter Wert geschlagen

Frech und mutig trat die TSH in Coburg auf, führte sogar mit 26:22 und ärgerte den Spitzenreiter bis zu 30. Minute. Dann aber wurde sie überrollt.
Herzogenaurachs 2,18-Meter-Mann Tanor Ngom übernahm vor allem im dritten Viertel viel Verantwortung und sorgte unter anderem mit einem spektakulären Dunking für Zählbares. Foto: Timo Geldner
 
Eine deftige Niederlage mussten die Regionalliga-Basketballer der Turnerschaft Herzogenaurach in Coburg hinnehmen. Mit 66:97 verloren die personell etwas dünn besetzten Longhorns beim ambitionierten BBC, der nach dem Sieg nun unangefochtener Tabellenführer vor Bad Aibling ist. Bei beiden Teams handelt es sich um Aufsteiger, die sich aufgrund ihres enormen Etats aber wohl nicht allzu lange in der Regionalliga aufhalten werden.


BBC Coburg - TS Herzogenaurach 97:66

Zu Beginn der Partie sah es noch ganz gut aus, der Underdog aus Mittelfranken spielte mutig mit, Mike Kaiser und Matthew Meredith trafen aus Lagen. Die Gastgeber schienen verblüfft, brauchten einige Minuten, um sich auf die couragierte TSH einzustellen. Insbesondere der bärenstarke Fabian Franke, welcher mit 25 Punkten Topscorer der Partie war, brachte die Seinigen wieder in Schlagweite. Dennoch verteidigten die Longhorns bis zur Viertelpause den Vorsprung (26:22).

Im zweiten Abschnitt rückte der Favorit die Kräfteverhältnisse aber zurecht, zwang die Longhorns zu schweren Würfen, welche dementsprechend häufig ihr Ziel verfehlten und Fast-Breaks nach sich zogen. Hier taten sich vor allem Jordan Burris-Morton und Steffen Walde hervor, welche mit Tempo und Durchsetzungskraft souverän abschlossen. Die Longhorns konnten dieses Tempo nicht ganz mitgehen, erzielten aber dennoch, insbesondere in Person von Nils Haßfurther, solide 16 Punkte. Doch die 28 Punkte der Gastgeber waren schlichtweg zuviel, der BBC führte zur Pause mit 50:42.

Noch war nichts verloren für die Gäste, die im dritten Viertel wieder stärker wurden. und in Center Tanor Ngom und Tobias Übbing ihre Punktelieferanten fanden. Diese beiden hatten sich nun besser auf die physische Gangart ihrer Kontrahenten eingestellt und spielten nun selbst mit deutlich mehr Intensität. Jedoch behielten die Coburger weiter die Spielkontrolle und fanden stets die richtige Antwort auf die Herzogenauracher Bemühungen. Und wenn sie dann doch einmal mit ihrem Latein am Ende waren, gaben sie den Ball an Fabian Franke weiter, der sich dann auch gegen mehrere Spieler durchsetzte. So konnten die Hausherren ihren Vorsprung ausbauen und sie gingen mit einer 71:57-Führung in den Schlussabschnitt.

Trotzdem wäre eigentlich noch etwas drin gewesen für die Aurachstädter, aber plötzlich starteten die Coburger einen Turbo, der so nicht vorherzusehen gewesen war. Mit höchster Intensität verteidigten die Oberfranken, und die TSH fand absolut kein Mittel, um gegen diese schnelle und aggressive Verteidigung zu Punkten zu kommen. Den Coburgern fiel es hingegen immer leichter, Zählbares zu produzieren, Steffen Walde und Eividas Molosciakas veranstalteten eine kleines Dreipunkt-Shootout. Die Folge war ein 26:9-Viertelergebnis, wodurch die Gastgeber schließlich verdient aber zu deutlich mit 97:66 gewannen.

"Wir haben heute drei Viertel sehr gut gespielt. Die Coburger stehen nicht umsonst an der Tabellenspitze, aber wir haben es verstanden, sie zu ärgern. Doch im letzten Viertel konnten wir die Temposteigerung einfach nicht mehr mitgehen und der BBC hat gezeigt, dass mit ihm in Sachen Aufstieg definitiv zu rechnen ist", sagte Longhorns-Trainer Benedikt Aumeier, der aus solchen Spielen so viel wie möglich mitnehmen und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen will. "Wir haben gemerkt, dass wir physisch noch eine Schippe drauflegen müssen, und daran werden wir in den kommenden Wochen intensiv arbeiten."

TSH: Haßfurther (17), Person 4, Hüttel, Kaiser 15, Schlindwein, Meredith 12, Gahlert 5, Ngom 9, Übbing 4.





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