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Longhorns sind gut, aber nicht gut genug

Die TSH verkauft sich teuer, muss sich aber der individuellen Klasse der Güßbacher beugen. Trotzdem überwiegt die Zuversicht für die kommenden Aufgaben.
Tanor Ngom (links), der vergangene Saison noch für die NBBL-Mannschaft des TSV Breitengüßbach auflief, war mit 13 Punkten zweiterfolgreichster Werfer bei den Longhorns. Foto: herzopress
 
Der zweite Saisonsieg der Regionalliga-Basketballer der Turnerschaft Herzogenaurach muss verschoben werden. Vor eigenem Publikum verloren die Longhorns nach einem intensiven Spiel mit 85:68 gegen den TSV Breitengüßbach. Allerings müssen sich die Gastgeber nichts vorwerfen lassen: Die individuelle Klasse der Oberfranken, die mit einem ganzen Arsenal an ehemaligen Bundesligaprofis angereist waren und in Manier einer Spitzenmannschaft auftraten, war einfach zu groß.


TS Herzogenaurach - TSV Breitengüßbach 68:85

Die Longhorns starteten mutig in die Partie, Pal Gothra netzte einen Dreier ein und der starke Vedran Nakic zog erfolgreich zum Korb. Doch die Gäste hielten sofort mit ihrer bärenstarken Centerriege um Erik Land und Alex Heide dagegen. Die beiden ehemaligen ProA-Mann zeigten, dass auch große Spieler gut mit dem Ball umgehen können, und sorgten für einige Zuckerpässe auf den kongenialen Partner, der umgehend punktete. Aber erst zum Ende des Viertels übernahm der Tabellendritte dann die Führung (20:26).

Im zweiten Durchgang gestalteten die Longhorns das Spiel weiter ausgeglichen. Tanor Ngom hämmerte einen Dunking durch die Reuse und animierte damit das Publikum, Stimmung in die Halle zu bringen. Daraufhin verschärften sich Intensität und Tempo, Tim Handt übernahm für die TSH die Verantwortung in der Offensive. Auf Seite der Gäste spielte sich jetzt Dimitry McDuffie in den Vordergrund, der aus allen Lagen traf. Zum Ende des Viertels merkte man den TSHlern an, dass sie mit einer kürzeren Rotation als ihre Kontrahenten agierten, wodurch sie etwas müde wirkten und Breitengüßbach eine 51:41-Halbzeitführung zugestehen mussten.

Auch im dritten Abschnitt änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Herzogenaurach kämpfte, rackerte und musste viel Aufwand betreiben, um zu guten Abschlüssen zu kommen, während bei den Gästen alles recht einfach wirkte: Lucas Wagner, der dritte Center des TSV, überwand mit einem sagenhaften Hook-Shot den 2,18 Meter großen Tanor Ngom, hielt die Seinigen in der Spur und hatte großen Anteil daran, dass die Führung auf 71:57 anwuchs.


Der TSV ließ nichts anbrennen

Die letzten zehn Minuten des Spiels wurden zu einer Abwehrschlacht, weil sich beide Teams auf die Systeme des Gegners eingestellt hatten und nur noch wenig gute Würfe zuließen. Kein Wunder also, dass es beide Mannschaften zusammen nur auf 25 weitere Punkte brachten. Zuerst verkürzten die Longhorns durch Mike Kaiser und Marcel Koulibaly, aber näher als bis auf zehn Punkten kamen die Hausherren nicht mehr heran. Zu abgezockt und stark agierten die Breitengüßbacher. Wann immer sie Punkte benötigten, fanden sie einen ihrer Centerspieler in aussichtsreicher Position, der dann sicher verwandelte. Am Ende stand somit ein deutlicher Sieg der Oberfranken zu Buche, wobei man den Longhorns trotzdem ein gutes Spiel attestieren muss.

"Mit dieser Mannschaft gehören die Breitengüßbacher zu den besten drei Teams der Liga. Das individuelle Niveau des TSV hätten wir nur an einem perfekten Tag kompensieren können. Aber wir haben eben ,nur' gut gespielt, deshalb geht die Niederlage in Ordnung", sagte Longhorns-Trainer Benedikt Aumeier, der sein Team eher bei anderen Gegnern in der Plicht sieht. "Für unsere Entwicklung sind solche Spiele aber Gold wert. Wir sind ein Stück weiter gekommen in unseren Formungsprozes. Wir gehen mit einem guten Gefühl aus dem Spiel und schauen zuversichtlich in die nächsten Wochen."
TSH: Kouibaly (7), Ghotra (6), Person (2), Nakic (17), Kaiser (11), Schlindwein (2), Handt (8), Gahlert, Ngom (13), Übbing (2), Williamson





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