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Fussball

Lieber noch ein Jahr B-Klasse

Bei der Ligeneinteilung des Fußballkreises Bamberg gab es Nachbesserungsbedarf. Unter anderem beim FSV Weingartsgreuth
Ben Smith (re.), der unter anderem wegen Andreas Schierer (blaues Trikot) einst das FSV-Trikot trug, kam für ein internationales Freundschaftsspiel zurück nach Weingartsgreuth. Foto: Picturedreams
 
von JOHANNES HÖLLEIN
Nach- und Abmeldungen, Gründungen von Spielgemeinschaften, Versetzungen in andere Ligen. Dass die Klasseneinteilung im Fußball-Spielkreis Bamberg/Bayreuth vorläufig war, hat sich in den vergangenen Tagen bestätigt. Nach zahlreichen Anrufen, Mails und Nachforschungen gaben die Spielleiter Manfred Neumeister und Gerd Rieß eine neue Variante bekannt. "Natürlich gibt es eine Meldefrist, aber auch eine sogenannte Nachfrist", sagt Neumeister nachsichtig. "Ziel ist es, dass wir das Fußballspielen für alle Vereine aufrechterhalten können."
Dass auch diesmal nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten, war dem Kreisvorsitzenden klar: "Wir müssen in Abwägung und in Anbetracht der Solidarität zum Fußball immer das Gesamte betrachten." In der Kreisliga Bamberg mit dem TSV Schlüsselfeld und Aufsteiger SC Reichmannsdorf gibt es keine Änderung, die Einteilung war dementsprechend einfach.
Da der SV Memmelsdorf seine aus der Kreisliga Bayreuth abgestiegene zweite Mannschaft abmeldete, wurde der FC Altendorf aus der Kreisklasse 3, die mit 17 Teams bestückt war, in die Kreisklasse 2 verschoben, die sonst mit nur 15 Klubs an den Start gegangen wäre. Damit bleibt es für Burghaslach und Co. wie in der vergangenen Saison bei 30 Spielen. Die Aufsteiger Wachenroth und Mühlhausen müssen sich von bisher 14 Gegnern nur auf 15 umstellen.


Wieder vier statt drei B-Klassen

Ein Tausch wurde in den A-Klassen vollzogen: Neuling DJK Geisfeld wechselt in die Dreier-Staffel, der SC Unteroberndorf dafür in die A-Klasse 2. Die größte Änderung gab es auf der untersten Ebene. 48 erfasste Mannschaften bedeuteten drei B-Klassen und eine Einteilung, so dass jeweils das Vorspiel zur Ersten möglich ist. Sowohl im Bayreuther als auch im Bamberger Bereich gab es nach der vorläufigen Veröffentlichung aber gravierende Änderungen. Die SpVgg Trunstadt II ging in eine SG mit der SpVgg Roßstadt und spielt nun in Unterfranken. Wernsdorf II ging mit der SG Roßdorf a.F. zusammen. Umgekehrt treten die Reserven des FC Strullendorf und SV Priesendorf wieder alleine an.
Kurzfristig meldete der TSC Bamberg eine zweite Mannschaft. "Alle Ab- und Nachmeldungen sind im legitimen Bereich", sagt Neumeister, der statt drei wieder vier B-Klassen mit nur 12 bis 14 Teams installieren musste. Froh sein kann der FSV Weingartsgreuth. Statt in der B-Klasse 1 bis zu 50 Kilometer zu den Auswärtsspielen fahren zu müssen, kickt der Vizemeister in der Vierer-Staffel überwiegend gegen Nachbarvereine. "Alternativ wäre ein Aufstieg in Frage gekommen, aber wir wollten lieber noch ein Jahr in der B-Klasse bleiben", sagt Abteilungsleiter Thorsten Ramspeck.
B-Klasse 4: SG Schlüsselfeld/Aschbach II, SV Frensdorf II, SG Steppach/Sambach II, FC Thüngfeld II, TSV Burghaslach II, ASV Herrnsdorf/Schlüsselau II, SG Schönbrunn/Prölsdorf III, SV Wachenroth II, SG Stappenbach/Vorra II, DJK Schnaid/Rothensand II, FSV Weingartsgreuth, FC Wacker Trailsdorf II, SG Jura Steinfeld/Ampferbach II, SpVgg Mühlhausen II


Aufstiegshelden siegen knapp

International geht es in Weingartsgreuth trotzdem zu. Der FSV - besser gesagt eine Mischung aus zwei früheren Aufstiegsmannschaften - hatte eine englische Auswahl für ein Freundschaftsspiel zu Gast. Die Helden von 1999 und 2003 behielten in - wegen der Hitze - etwas weniger als 90 Minuten mit 5:4 die Oberhand. Zustandegekommen war die Partie auf Initiative des früheren FSVlers Ben Smith, der mit seinen englischen Freunden auf Bergkirchweihbesuch in Erlangen war, wo er einst studierte. Zur Musik der Weingartsgreuther Musikanten, die extra "God save the Queen" einstudiert hatten, ließen die Fußballer aus beiden Lagern den Abend zusammen am Johannisfeuer ausklingen.
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