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Karches hat noch einiges vor

Als Neuling im Trainergeschäft hat Jakob Karches den FC Herzogenaurach zurück in die Bezirksliga geführt, wo das Team eine gute Rolle spielt.
Jakob Karches (rechts) ist zwar neu im Trainergeschäft, hat mit dem FC Herzogenaurach bisher aber kaum Lehrgeld zahlen müssen. Trotzdem sieht er noch viel Entwicklungspotenzial im Team. Foto: herzopress/Archiv
 
von SEBASTIAN BAUMANN
Eine neue sportliche Heimat hat Jakob Karches beim FC Herzogenaurach gefunden, wo er im Sommer 2015 seine erste Station als Spielertrainer besetzte, das Team nach dessen Abstieg sofort zurück in die Bezirksliga führte, wo es den Klassenerhalt zur Winterpause schon fast sicher hat. Nicht nur der sportliche Erfolg hat den 30-Jährigen bewogen, auch in der kommenden Spielzeit bei den Pumas das Zepter zu schwingen. Mit unserem Partnerportal anpfiff.info sprach der angehende Lehrer über seine Tätigkeit beim FCH.

Was waren die ausschlaggebenden Gründe, Ihren Vertrag beim FC Herzogenaurach zu verlängern?
Jakob Karches: Es gab keinen Grund, nicht zu verlängern. Die Mannschaft ist überragend, der Verein und das Umfeld auch. Ich bin zudem nach Herzogenaurach gezogen, arbeite als Lehrer an der Realschule und kann jetzt mit dem Fahrrad zum Training fahren. Ich fühle mich wirklich wohl. Im Verein tut sich was, und auch im Jugendbereich. Da kommen jetzt wieder richtig gute Jungs raus. Schon im letzten Jahr haben wir Dominik Burkhardt eingebaut, in dieser Saison William Rahe. Und auch Martin Nahr hat seine Einsätze bekommen. Mir macht es Spaß, mit jungen Leuten zu arbeiten.

Welche Rädchen greifen beim FCH so gut ineinander?
Marco Müller ist mein Co-Trainer und ein ganz erfahrener Mann. Auch wenn er wegen der Arbeit nicht immer da ist, hilft er doch ungemein. Genau wie Christian Menzner als Torwarttrainer. Eric Stübing ist dann mein verlängerter Arm am Spielfeld. Das sind alles Leute mit Fußballsachverstand. Es passt einfach. Vor allem weil wir noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung sind. Ich habe noch einiges vor mit dem FC. Wir setzen auf unsere jungen Leute, die sich bei uns entwickeln können. Es geht auch nur über diesen Weg. Ich bin ja ehrgeizig und will was erreichen. Schon im ersten Jahr haben wir eine gute Entwicklung hingelegt und jetzt auch im zweiten Jahr. Vergessen möchte ich aber auch nicht Horst Thomann und Rudi Litz, die neben dem Platz unheimlich viel für die Mannschaft machen.

Wie beurteilen Sie das bisherige Abschneiden Ihres Teams in der aktuellen Saison?
Wir wollten ja nur 40 Punkte haben, um nicht abzusteigen. Jetzt haben wir schon 35 Punkte. Das ist natürlich ein wahnsinniger Lauf. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein Marco Amling und ein Alexander Ronneburg nur jeweils acht Spiele gemacht haben. Das sind schon starke Offensivkräfte. Auch Eric Stübing hat die ersten sieben Spiele nicht spielen können. Jetzt wollen wir erst einmal die 40 Punkte vollmachen und dann sehen wir weiter. Aber wir haben natürlich auch den ein oder anderen Punkt liegen gelassen. Da wäre schon noch mehr drin gewesen. Der einen oder anderen Partie trauere ich nach, Hüttenbach hat beispielsweise gegen uns nur eine einzige Chance und macht ein Tor. Oder das Spiel gegen Cagrispor Nürnberg oder Burgfarrnbach. Da haben wir unnötig ein paar Punkte liegen gelassen.

Was haben Sie sich für die restliche Rückrunde vorgenommen?
Mit Hüttenbach, der SpVgg Erlangen und auch Stadeln haben wir schon schwere Gegner. Aber beispielsweise haben wir gegen die "Spieli" im Hinspiel mit 3:0 gewonnen. Wie gesagt, wir wollen auch erst einmal die 40 Punkte haben, denn der traumatische Abstieg von vor zwei Jahren in letzter Minute steckt doch noch in den Köpfen.

Warum haben Sie auf der Torhüterposition so häufig das Personal gewechselt?
Wir haben zwei starke Keeper und deswegen hatten wir angedacht, dass sich die beiden immer nach ein paar Spielen abwechseln. Dadurch, dass Christoph Juckelandt im Herbst beruflich viel unterwegs war, stand Florian Peter im Tor und Maximilian Gumbrecht aus der U19 war auf der Bank. In den zwei letzten Spielen der Hinrunde war er dann im Kasten, weil Florian nicht da war. Dadurch, dass er das so gut gemacht hatte, stand Maximilian auch im letzten Spiel des Jahres zwischen den Pfosten.

Trotz bisher 37 erzielten Treffern scheint den Pumas ein echter Goalgetter zu fehlen...
Das hängt, denke ich, mit den vielen Verletzten zu Saisonbeginn zusammen. Eric Stübing beispielsweise hat zwar nur fünf Treffer gemacht, dafür aber elf Tore vorbereitet. Er ist praktisch an fast jedem Tor beteiligt. Alexander Ronneburg, der in der letzten Saison viele Tore erzielte, hat kaum gespielt und auch Michael Thomann ist länger ausgefallen. Aber es macht unser Team aus, dass jeder ein Tor schießen kann. Ein Martin Nahr hat beispielsweise zwei Treffer markiert, Steffen Kratz drei. Es ist so gesehen vielleicht sogar eine Stärke, dass wir keinen echten Goalgetter haben, auf den sich der Gegner einschießen kann.





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