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Leichtathletik

Jürgen Wittmann nutzt Ausrutscher von Swen Sundberg

Der Burghaslacher Jürgen Wittmann hat den 31. Hochstraßenlauf in Weisendorf gewonnen. Er profitierte von einer Verletzung des in führenden Favoriten.
Swen Sundberg (mit Sonnenbrille) rutschte in Führung liegend aus. Daraufhin musste er nicht nur den Hochstraßenlauf abbrechen, sondern auch seine Teilnahme am Herzoman absagen.  Foto: herzopress
 
Der Hochstraßenlauf ist seit drei Jahrzehnten fester Bestandteil des Laufkalenders. Auch ein paar Jahre nach der Einführung einer neuen Streckenführung hat die Veranstaltung ihren Charme behalten. Die Brehm-Titan-Runners aus Weisendorf und das Langstreckenteam des FSV Großenseebach nutzten ihr Heimspiel.


Triathleten sind Favoriten

Die Favoriten des Tages kamen aus dem Profi-Triathlon-Lager. Angela Kühnlein aus Roth und Swen Sundberg aus Herzogenaurach wurden von der Reuther Moderatorin Brigitte Bärnreuther, die kurzweilig durch die Veranstaltung führte, als heißeste Kandidaten für den Tagessieg des Hauptlaufs über zehn Kilometer ausgelobt.

Nach dem Bambini- (400 Meter), dem Schüler- (1,5 Kilometer), Jugend- und Hobbylauf (je 4,5 km), sowie den Nordic-Walkern (7,5 km) fiel um 14 Uhr der Startschuss. Das Spitzenfeld hatte sich schon nach 500 Metern abgesetzt - vor dem Anstieg zur Hochstraße.

Oben angekommen, zog sich das Läuferfeld immer weiter auseinander. Am Waldmeierhof rutschte der führende Sundberg aus. Nach dem Tennisplatz und zu Beginn der großen Schleife ab dem Heimatmuseum verspürte er ein Ziehen im Oberschenkel und musste aufgeben. Wie sich bei der Untersuchung herausstellte, zog sich der 42-Jährige eine Muskelzerrung, möglicherweise sogar einen Muskelfaserriss zu.

Damit war sein Vorhaben, am Folgetag zum achten Mal den Herzoman zu gewinnen, erledigt. Ob er bei einem Triathlon in Dänemark in knapp zwei Wochen starten kann, ist ebenfalls fraglich. Weisendorf und Herzogenaurach sollten als Vorbereitung darauf dienen.

Jürgen Wittmann vom LAC Quelle Fürth übernahm die Führung und hielt das Tempo hoch. Durch Reuth und in den Wald Richtung Großenseebach baute er seinen Vorsprung immer weiter aus. Als Wittmann am Waldrand 500 Meter vor dem Ziel auftauchte, lag ein neuer Streckenrekord in der Luft. Und tatsächlich schraubte der Burghaslacher die Marke auf 34:13 Minuten. Auf den Plätzen 2 bis 4 folgte ein Trio vom TV 48 Erlangen.


Kühnlein verpasst den Rekord

Kühnlein von den Brehm-Titan-Runners kam mit 38:12 Minuten zwar nicht an ihren eigenen Streckenrekord heran , lief aber einen großen Vorsprung auf die Gesamtzweite Susanne Schmidt (46:46) vom FSV Großenseebach heraus. Herausragende Mannschaften waren die Brehm-Titan-Runners mit 14 und der FSV Großenseebach mit sechs Podestplätzen.

Beste Lokalmatadoren wurden die Eheleute Pimploy und Ralf Rosin vom FSV. Mit 178 Teilnehmern über alle Laufwettbewerbe war der 31. Hochstraßenlauf wieder gut besucht. Teilnehmer und Organisatoren zogen ein positives Fazit. Der 32. Weisendorfer Hochstraßenlauf 2017 kann kommen. jbr
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