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Höchstadt zum dritten Mal in Folge ohne Titel

14 Jahre lang dominierten die Höchstadter bei der "Nacht der Generäle". Nach 2014 und 2015 triumphierte aber auch heuer ein Gast.
Nicht viel Zeit zum Nachdenken vor dem nächsten Zug blieb Ralf Mittag (vorne links), Peter Krauseneck (vorne rechts) und den anderen Startertn bei der "Nacht der Generäle" beim SC Höchstadt. Foto: privat
 
Es ist eine Tradition geworden. Zum 28. Mal veransteltete der Schachclub (SC) Höchstadt die "Nacht der Generäle", zu der in diesem Jahr mit 25 Spielern im Haus der Vereine genauso viele Teilnehmer am Start waren wie im Vorjahr. Während von 2000 bis 2013 stets Vereinsmitglieder siegten, ging der Titel des Schachgenerals heuer zum dritten Mal in Folge an einen Nicht-Höchstadter.

Während nebenbei live die langweilige sechste Partie der Schach-WM in New York über die Leinwand flimmerte, wurden im Aischgrund viel mehr Spannung und Dramatik geboten. 15 Minuten hatte jeder Spieler pro Partie Zeit für seine Züge, oft ging es im Endspiel um Sekunden. Die favorisierten Gäste aus dem fränkischen Umland hielten sich schadlos, setzten die Höchstadter gleich reihenweise matt.

Turniersieger wurde erstmals Ralf Mittag vom SC Bamberg, mit 6,5 Punkten souverän vor seinem Vereinskollegen Peter Krauseneck. Dritter wurde Lukas Schulz, der als ehemalige Höchstadter Nummer 1 seit dieser Saison für den SC Forchheim in der 2. Bundesliga punktet. Auch Claus Schäffler (Forchheim) und Pablo Wolf (Bamberg) ließen alle Höchstadter hinter sich.

Ab Rang 6 folgten mit je vier Punkten die Gastgeber um Sebastian Dietze, Christian Koch, Michael Brunsch, Holger Schwarzmann, Alexander Mönius, Michael Gorka, der Forchheimer Udo Güldner sowie Tobias Schwarzmann. Der elffache Rekordsieger Dietze musste drei deftige Pleiten gegen Mittag, Schulz und Schäffler einstecken.

Janusz Gorniak, Schachgeneral der Jahre 2001 und 2011, schwächelte ebenfalls und wurde nur 14. Der 83-jährige Robert Röder war der älteste Teilnehmer und landete auf Rang 19. Reiner Schulz, Vorsitzender des SC Höchstadt, ehrte die Sieger kurz nach Mitternacht und überreichte jedem Teilnehmer einen Sachpreis - gestiftet von Ehrenmitglied Hermann Bauer und Altmeister Werner Porkristl, der das Turnier 1989 aus der Taufe gehoben hatte. sd





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