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"Es war ein Schuss vor den Bug"

Armin Appelt erholt sich gut von seinem Schlaganfall und will Ende Januar wieder als Trainer auf der Bank des ASV Weisendorf Platz nehmen.
Armin Appelt kehrt im neuen Jahr auf den Trainerstuhl zurück.
 
Seit Anfang September wurde die erste Mannschaft des ASV Weisendorf von Manfred Schmidt betreut, da Trainer Armin Appelt einen leichten Schlaganfall erlitten hatte. Doch der Coach befindet sich auf dem Weg der Besserung und wird - wenn alles planmäßig läuft - zur Vorbereitung auf die Rückrunde in der Fußball-Kreilsiga 1 ER/PEG wieder einsteigen.
"Es ist genau ein Vierteljahr her, im Moment geht es mir soweit gut und der Heilungsprozess verläuft nach Plan", verriet der Trainer gegenüber unserem Partnerportal anpfiff.info. "Aber ich habe auch gelernt, dass alles seine Zeit braucht - vor allem bei neurologischen Dingen. Ich habe auch mit Folgedefiziten zu kämpfen. Beispielsweise ist die Lähmung der einen Gesichtshälfte nicht ganz weg. Dazu habe ich leichte Probleme mit Daumen und Zeigefinger. Ich arbeite aber hart daran, dass alles noch besser wird."


Winterpause abwarten

Wegen des guten Verlaufs seiner Genesung ist geplant, dass Appelt am 29. Januar wieder als Trainer der ersten Mannschaft eingreift und das Team auf den Rest der Rückrunde vorbereitet. Dieses Jahr ist der Übungsleiter noch krankgeschrieben. "Wenn alles nach Plan läuft, werde ich im Januar wieder das Arbeiten anfangen und Ende des Monats das Training aufnehmen", berichtet der 49-Jährige und ergänzt: "An erster Stelle stehen meine Gesundheit und meine Familie, das muss ich ganz klar sagen. Dann kommt meine Arbeit. Mir ist durch die Krankheit auch bewusst geworden, wie schnell man arbeitsunfähig werden kann. Und mein Arbeitsplatz beim ,kicker' ist mir sehr wichtig."
Appelt wird langsam wieder an den Job herangeführt werden und eine Wiedereingliederung durchlaufen. "Ich habe auch schon mit meinem Chef gesprochen und alles mit dem Fußball und ihm abgestimmt. Ich werde langsam einsteigen und auf keinen Fall wieder zwei oder gar drei Mannschaften trainieren. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei meinem Arbeitgeber bedanken, der sich wirklich sehr gut in dieser für mich schwierigen Phase verhalten hat."
Appelt will einen Schritt nach dem anderen machen und mehr denn je auf seine Gesundheit achten. "Ich werde einiges ändern, es war für mich ein Schuss vor den Bug", erklärt der Coach, der den Schlaganfall am 28. August erlitten hatte, einsichtig. Seitdem betreut Manfred Schmidt die Mannschaft, von der sich Appelt so weit wie möglich zurückgezogen hat. Lediglich zweimal beim Spazierengehen schaute er kurz beim Training vorbei. Ein Spiel der "Ersten" des ASV hat er sich bewusst nicht mehr angeschaut. Nur bei einer Partie der Mannschaft seiner kleinen Tochter war er auf dem Fußballplatz, merkte aber da schon, dass ihn die Sache zu sehr aufwühlte.


Pommer und Schmidt helfen

Am 29. Januar will sich Appelt wieder an die Trainertätigkeit heranwagen, natürlich mit etwas Ruhe und Geduld. Zur Seite steht ihm weiterhin Co-Trainer Benjamin Pommer. "Er wird mit Sicherheit noch mehr eingebunden und die ein oder andere zusätzliche Aufgabe bekommen", versichert der 49-Jährige, der zudem weiter von Schmidt unterstützt wird. "Mein besonderer Dank gilt auch Manni sowie dem ganzen Verein. Ich wurde in dieser Zeit von allen super unterstützt und Manni hat mich echt klasse vertreten."
Dennoch ist alles erst einmal mit Vorsicht zu genießen. "Wir müssen natürlich schauen, wie ich damit zurechtkomme", betontt Appelt, der deutlich macht: "Wenn ich merke, es ist mir zu viel, dann werde ich es offen zugeben. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass ich ohne Fußball leben kann, aber wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht."





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