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Eine gute Halbzeit ist zu wenig

Nach verheißungsvollem Beginn läuft bei den TSH-Herren gar nichts mehr zusammen und sie holen sich im Derby beim HC Forchheim eine blutige Nase.
Die Gäste um Spielertrainer Ingo Kundmüller (oben links), fielen in der zweiten Halbzeit regelrecht auseinander und holten sich beim HC Forchheim eine deftige Klatsche ab. Fotos: herzopress
 
Nach dem gelungenen Saisonauftakt folgte für die Bezirksoberliga-Handballer der Turnerschaft Herzogenaurach eine herbe Enttäuschung. Im Derby beim HC Forchheim unterlag das Team von Spielertrainer Ingo Kundmüller deutlich mit 18:28. Eine Klatsche, nach der es zur Halbzeitpause (10:9) noch nicht ausgesehen hatte.


HC Forchheim - TS Herzogenaurach 28:18

Die TSH begann das Spiel sehr konzentriert, wollte den zweiten Sieg im zweiten Spiel und fand in der Anfangsphase einen guten Rhythmus mit einer zwischenzeitlichen 5:4-Führung. Die Aurachstädter stellten eine kompakte Abwehr, die es den Forchheimern erschwerte, zu Torerfolgen zu gelangen. Dies spiegelt sich in den lediglich zehn Gegentoren im ersten Durchgang wider. Auf der anderen Seite war das Offensivspiel der TSH stellenweise zu statisch, sodass sie sich nicht entscheidend von den Gastgebern absetzen konnte. Trotz der guten Abwehrleistung gab es auch keine einfachen, schnellen Tore über Tempogegenstöße, die eigentlich eingeplant waren, da die Herzogenauracher über die Schnelligkeit der ersten und zweiten Welle kommen wollten. Dazu kamen einige hochkarätige Chancen, die leichtfertig vergeben wurden, und Forchheim führte zur Pause knapp mit 10:9.

Trainer Ingo Kundmüller ermutigte seine Mannen, weiter konzentriert zu arbeiten, vor dem Tor aber mehr Kaltschnäuzigkeit zu zeigen. Die Hoffnung, man könne aus Forchheim Punkte mitnehmen, wurde nach dem Seitenwechsel aber jäh zerstört. Das Team um Hirning und Co. verschlief die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit komplett und leistete sich etliche Leichtsinnsfehler. Sei es durch technische Unkonzentriertheit, Fehlpässe oder unplatzierte Abschlüsse, die Forchheimer nutzten all diese Fehler gnadenlos aus und zogen durch etliche leichte Tore mit einem 9:1-Lauf auf 19:10 davon. Von dieser miserablen Phase konnten sich die Schuhstädter nicht mehr erholen, da sie auch zu wenige Ideen im Aufbauspiel hatten und Forchheim beim Stande von 23:11 den Vorsprung sogar auf zwölf Tore ausbaute.

Kurzzeitig wurde noch versucht, über eine offensivere Abwehr ein paar schnelle Tore zu erzielen, aber auch diese Strategie fruchtete nicht mehr. Das Spiel war gelaufen, aber die TSH kämpfte bis zum Schluss, damit die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel. Am Ende einer Halbzeit, die man schnell abhaken und vergessen muss, stand es 28:18 für die Hausherren, die nun mit einem guten Torverhältnis an der Spitze der Tabelle stehen.

Nach dem Spiel resümierte TSH-Spielertrainer Kundmüller: "Wir haben eigentlich gut ins Spiel gefunden, eine gelungene erste Halbzeit abgeliefert und hätten zur Pause durchaus führen können. Nach dem Seitenwechsel war dann komplett der Wurm drin. Die Schiedsrichterleistung war gut und es lag auch nicht an einem überstarken Gegner. Wir haben einfach nicht unser bestes Handball gespielt und nahezu jeder einzelne Spieler leistete sich ein paar Fehler zu viel." Auf diese Weise sei ein Team wie der HC Forchheim nicht zu bezwingen. Nun gelte es, das Spiel schnell abzuhaken. "Es gibt solche Tage, an denen nichts gelingt. Wir müssen jetzt weiter konzentriert arbeiten, in den nächsten, wichtigen Spielen die richtige Antwort finden und dürfen keine weiteren Punkte abgeben."

TSH: Kammerer, Mayer  - Theiss (4/1), Hirning (1), Wayand (2), Josnik (2), Wonner (4), Kundmüller (3), Kares (2), Sieber, Auer, Welker, Kopatsch





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