Ein Remis war für den HCE zum Greifen nah

Einen großen Kampf lieferte sich der HC Erlangen gestern Abend in der Handball-Bundesliga mit dem TBV Lemgo.
Pavel Horak Foto: Sportfoto Zink
 
von JOHANNES HÖLLEIN
Zur Pause noch etwas abgeschlagen, kämpften sich die Mittelfranken bravourös zurück, wurden aber nicht belohnt.


TBV Lemgo - HC Erlangen 28:27

Ole Rahmel brachte die Gäste in Führung und eröffnete damit ein munteres Spiel, in dem die Zuschauer viele Tore zu sehen bekamen. In der Folge egalisierte Erlangen stets einen knappen Vorsprung des TBV, ehe Stenbäcken beim 7:5 erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung für die Ostwestfalen herausschoss (10.). Nun gewann Lemgo langsam die Oberhand, selbst ein Team-Timeout von HC-Trainer Robert Andersson konnte diesen Trend nicht stoppen. Über 9:6, 14:9 setzte sich der TBV bis zur Pause auf 17:13 ab.

Entschieden war damit aber noch nichts, obwohl die Gastgeber nach dem schwachen Saisonstart einen konzentrierte Leistung ablieferten, und Erlangen erst in der 34. Minute das erste Unterzahl-Tor durch Nikolai Link gelang (18:15). Der Rückstand wollte aber nicht weiter schmelzen, bewegte sich immer bei drei bis fünf Treffern. Auch aus einer Roten Karte gegen Ionut Ramba (40.) konnten die Mittelfranken kein Kapital schlagen.

Erst ein Doppelschlag von Link, der vor dem 25:23 auch das Auge für den bis dato blassen Rahmel hatte (53.), setzte beim HCE neue Kräfte frei. Rahmel verkürzte dann auch auf 26:25 (56.) - in den letzten Minuten versprach es ein Herzschlagfinale zu werden. Wurde es auch, doch Lemgo blieb cool ließ sich nach dem abermaligen Anschlusstreffer von Christopher Bissel (60.) die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

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