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Handball

Die TSH startet in der Süd-Gruppe

Nach dem umjubelten Aufstieg hatten die TSH-Damen befürchtet, in der Ost-Staffel der 3. Liga antreten zu müssen. Doch es kam überraschend anders.
Kreisläuferin Lena Mergner hat in der 3. Liga schon wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie nun mit ihren Teamkameradinnen der Turnerschaft Herzogenaurach teilen kann. Foto: Archiv
 
Als die neue Staffeleinteilung der 3. Handball-Bundesliga der Frauen bekannt wurde, gab es aus Sicht des Aufsteigers TS Herzogenaurach zunächst mal eine Überraschung: Nachdem vor wenigen Wochen HaSpo Bayreuth und die HG Zirndorf aus der 3. Liga Ost abgestiegen waren, musst man zunächst davon ausgehen, dass die TS in eben diese Liga nachrücken würde. Stattdessen spielt man nun jedoch in der Süd-Gruppe, was an sich auch der Wunsch aller Akteure war.
Und dies nicht etwa, weil man die Teams in der Ostgruppe für leistungsstärker erachtet, sondern mit der Einschätzung, dass Vereine aus dem süddeutschen Raum generell als technisch besser gelten. Eine Herangehensweise, welche der TS besser liegen dürfte. "Um keine falschen Erwartungen aufkommen zu lassen, auch die zukünftigen Gegnerinnen verfügen über exzellente körperliche Voraussetzungen, doch die Mannschaften aus den neuen Bundesländern bevorzugen traditionell eher den von der Athletik geprägten Handball", sagt der neue TSH-Trainer Klaus Watzinger.


Freiburg statt Chemnitz

Dies können ihm speziell Martina Ebersberger, Lena Mergner und auch Tanja Küffner bestätigen, die zwei Jahre für das Bayreuther Team im "Osten" unterwegs waren. Allerdings muss hier erwähnt werden, dass die Ostgruppe inzwischen vermehrt von Mannschaften aus Niedersachsen und Hessen vertreten wird, was dann sicherlich auch die spielerischen Elemente aufwertet. Doch wie auch immer, nun also nicht Chemnitz oder Leipzig, stattdessen Allensbach und Freiburg, und schon dies lässt erkennen, dass die TSH künftig allein schon in Sachen Fahrtaufwand gefordert wird.
Andererseits stehen die bayerischen Derbys gegen den ESV Regensburg und den TV Haunstetten an, wobei die Allgäuerinnen diesmal nicht mit der zweiten Vertretung wie noch am letzten Spieltag der abgelaufenen Bayernliga-Saison antreten, sondern mit der ersten Mannschaft, die aus der 2. Bundesliga absteigen musste. Die ersten Stellungsnahmen von den Verantwortlichen der TSH sind durchgängig pragmatisch. So meint Abteilungsleiterin Christine Odemer, dass die Mannschaft nicht unzufrieden über die Zuteilung sei, wohl wissend dass es sehr schwer wird. "Ich bin in dem Fall eher emotionslos, zumal ich keine Erfahrung mit der 3. Liga und keinen Einfluss auf die Zugehörigkeit habe, wir nehmen es wie es kommt."


Keine fundierte Vorhersage

Trainer Watzinger sagt jedoch: "Für uns überraschend sind wir jetzt in die 3. Liga Süd eingeteilt worden. Eine fundierte Vorhersage abzugeben ist derzeit kaum möglich. Favoriten sind sicherlich die Vertretungen von Allensbach, Möglingen und Freiburg, welche zuletzt die Plätze 3-5 belegen konnten. Allerdings gibt es schwer auszurechnende zweite Mannschaften von Teams aus der 1. und 2. Bundesliga, da weiß man nie so ganz, wer gerade aufläuft. Interessant sind zudem die bayerischen Derbys mit Regensburg und Haunstetten und ich meine, dass wir gute Chancen haben, als unbeschriebenes Blatt mitzuspielen und die Klasse zu halten."
Ähnlich sieht es auch der Koordinator der Handballerinnen, Udo Hermannstädter, der vor gar nicht allzu langer Zeit für den ESV Regensburg als Trainer verantwortlich war und daher einige Gegner persönlich kennenlernte: "Die 3. Liga Süd ist sicherlich im spielerischen und taktischen Bereich die stärkste aller vier Ligen und für mich ist Haunstetten der klare Favorit auf den Wiederaufstieg, wenn das Team zusammen bleibt. Natürlich wird es enorm schwer für jeden Aufsteiger, andererseits hat der TSV Kandel im letzten Jahr mit Rang 7 bewiesen, was möglich ist, wenn die Voraussetzungen stimmen.Alles wird von einer konsequenten Vorbereitung abhängen. Wenn bei uns alle voll mitziehen, bin ich zuversichtlich dass wir diese enorm anspruchsvolle Aufgabe meistern, aber nur dann". Dabei erinnert sich der langjährige Coach nicht nur an einige Spielzeiten bei der TSH in der Bayernliga, sondern auch an seinen unbefriedigenden Auftakt in Regensburg, wo "zu Beginn nur sechs oder sieben Spielerinnen im Training waren".
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