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Die TSH bricht den Niederlindach-Fluch

Nach drei Jahren gewinnt Herzogenaurach mal wieder ein Derby gegen die HSG. Der Sieg war deutlicher, als das Ergebnis vermuten lässt.
HSG-Angreifer Lukas Stübinger (blaues Trikot) fand in dieser Szene kein Durchkommen gegen Jürgen Wonner (rechts). TSH-Kreisläufer Florian Kopatsch musste nicht eingreifen. Foto: Picturedreams
 
Auf kein Spiel der Saison sind die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Erlangen/Niederlindach so gut vorbereitet wie auf das Derby gegen den Erzrivalen aus Herzogenaurach. Auch in der vergangenen, schwierigen Saison holten sie drei Punkte gegen die Schuhstädter und blieben damit drei Jahre am Stück ohne Niederlage gegen den Nachbarn. Um diese Serie auszubauen, stand Trainer Walter Anheuer der gesamte Kader zur Verfügung. Doch es kam anders.


HSG Erlangen/Niederlindach - TS Herzogenaurach 26:27

Das Spiel startete torarm - erst nach sieben Minuten fiel durch einen Strafwurf das 0:1. Der Respekt beider Mannschaften vor dem Gegner war spürbar, weshalb das Augenmerk zunächst auf der Abwehrarbeit und der Vermeidung unnötiger Fehler lag. Die HSG-Abwehr um Torhüter Tobias Radler stand gut, doch im Angriff fehlte das Tempo, sodass herausgespielte Chancen Mangelware waren. Die geringe Durchschlagskraft zog sich wie ein roter Faden durch die ersten 15 Minuten, anders lässt sich der 4:4-Zwischenstand nicht erklären. Daran änderte sich bis zur Pause nichts. Niederlindach erspielte sich eine kleine Führung von zwei Treffern, doch Herzogenaurach fand die passende Antwort - mit 10:10 ging es in die Kabinen.


Zu viel Hektik vor dem Tor

Auch die zweite Halbzeit bot den Zuschauern in der Seebachgrundhalle einen spannenden Schlagabtausch. Die Gastgeber nahmen sich die Ansprache ihres Trainers zu Herzen und versuchten, mehr Druck auf die TSH-Abwehr auszuüben, um somit mehr Lücken zu reißen. Jedoch schlossen sie oft zu überhastet ab, was Torerfolge verhinderte. Dazu kam, dass die Abwehr der Niederlindacher nicht mehr so stark zusammenarbeitete und so dem Erzrivalen leichte Tore ermöglichte. Dem in dieser zehnminütigen Schwächephase eingehandelten Rückstand (19:23) lief die HSG den Rest des Spieles vergeblich hinterher. Nur die offensive Manndeckung in den letzten Spielminuten ließ das Ergebnis auf ein Tor Unterschied schrumpfen, doch eine echte Chance auf den Punktgewinn gab es nicht mehr. Am Ende siegten die Herzogenauracher verdient mit 26:27.

Den Niederlindachern war es nicht gelungen, ihr Leistungsniveau gegen den Erzrivalen konstant hoch zu halten, sonst wäre mehr möglich gewesen. Dementsprechend bitter ist die knappe Niederlage. Nun gilt es für Spieler und Trainer, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und aus den Fehlern zu lernen. Trotzdem ist zu vermerken, dass sich die HSG gefangen hat und mit starken Gegnern mithalten kann.

HSG: Radler, Rödel - Boolzen (2), Rühl (2), Erhardt (4), Sackmann, Gumbert, Gilg (1/1), L. Stübinger (4), Jonas, Willert (2), Schmieding (8/4), Hauer (2), Loncar

TSH: Mayer - Marks (3), Welker, Janson (5), Auer (1), Hirning (4/2), Wonner (4), Kopatsch, Sieber (5), Kares (2), Theiss (3/1)





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