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Die TSH-Damen machen es nicht mehr unter 30 Toren

Die Turnerschaft Herzogenaurach hat einen Lauf: Mit einem imponierenden 31:20-Erfolg kehrte das Team von der längsten Auswärtsreise dieser Saison zurück.
Carole Mittelheisser steuerte fünf Treffer zum Kantersieg der TS-Damen bei. Foto: herzopress/Archiv
 
Die HSG Dietmannsried/Altusried - für Torfestivals mit meist über 30 erzielten Treffern in eigener Halle bekannt - musste sich diesmal gegen die begeisternd auftrumpfenden Gäste aus Mittelfranken mit lediglich 20 Torerfolgen begnügen.


HSG Dietmannsried/Altusried - TS Herzogenaurach 20:31

Der Schlüssel für den erhofften, aber so deutlich nie erwarteten Auswärtssieg lag in der beispielhaften Abwehrarbeit seitens der TSH. Hier zeigte sich deutlich, dass die vorausgegangenen Trainingseinheiten vor allem auf die Offensivstärken des Gegners ausgerichtet worden waren. Die 6:0-Abwehrformation kämpfte überragend, und durch die gezielt offensive Ausrichtung von Saskia Probst und Janka Kräck wurden die beiden ungarischen "Tormaschinen" Mazák und Gódor ausgebremst. Dazu waren Nina Bestle und Kristin Lang in der Innenformation bestens auf das Zusammenspiel von Mittelangreiferin Hofmeister mit der Kreisläuferin Rust vorbereitet, Martina Ebersberger im TSH-Tor tat ein Übriges. Da auch Steffi Mittasch, Corinna Merz, Laura Wedrich und Carole Mittelheisser kompakt standen und Tanja Küffner in einer vorübergehend vorgezogenen Abwehraufgabe ihr laut Kästl "bestes Spiel für uns in dieser Saison" ablieferte, hatten die Gäste schnell den Rücken frei für eigene Offensivaktionen.

Hier nun zeigte sich deutlich, welche spielerischen Fortschritte die Herzogenauracherinnen gemacht haben und wie positiv sich die Erfolgsserie auf das Selbstbewusstsein auswirkt: Elf der zwölf eingesetzten Feldspielerinnen schlossen eigene Angriffe erfolgreich ab. Lediglich bis zum Stand von 6:4 waren die Gastgeberinnen auf Augenhöhe (11.), dann gelang es den Gästen, sich mit einem 6:0-Lauf und spielerischen Vorteilen auf 10:6 (19.) abzusetzen. Wenngleich sich die HSG mit aller Macht gegen die drohende Niederlage stemmte, war die TSH stets zwei, drei Schritte voraus und verstand es, technische Fehler auf ein Minimum zu begrenzen.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste das Tempo hoch und hatten auf alle Maßnahmen des Gegners stets die richtige Antwort. Ein Nachlassen wie noch zuletzt daheim gegen Bergtheim blieb aus. Spätestens nach der 20:11-Führung in der 35. Minute war die Begegnung entschieden, und obwohl die TSH im letzten Spielviertel nicht mehr ganz so zermürbend in der Abwehr agierte, blieb dies ohne negative Folgen, da Ebersberger weiter stark hielt und Herzogenaurach selbst bemerkenswert konzentriert im Torabschluss blieb. Dass es in einer durchweg fairen Begegnung insgesamt nur drei Zeitstrafen gab, lag laut Kästl nicht nur an der seriösen Einstellung beider Teams, sondern in hohem Maße auch an zwei "hervorragenden Schiedsrichtern, die sich vom Anpfiff an ohne jegliche Selbstdarstellung in den Dienst des Handballspiels stellten". Dies hielt den Trainer jedoch nicht davon ab, sein Team ausdrücklich zu loben: "Dies war speziell defensiv unsere bislang beste Leistung. Es ist wichtig, dass wir hier für unsere Trainingseinheiten belohnt wurden. Dass elf meiner Spielerinnen Tore erzielten zeigt, mit welcher Wucht unser Kader unterwegs ist."

Mit drei Punkten Vorsprung auf den Zweiten aus Bergtheim kann die TSH stolz auf das bisher Erreichte sein. Überheblichkeit ist bei diesem Team nicht zu erwarten und auch nicht angebracht, denn am kommenden Sonntag wartet mit Rimpar eine unangenehme Mannschaft.

TSH: Ebersberger, Bernhardt - Kräck, Mittelheisser (5), Stephan (3), Bestle (3), Wedrich (5), Mittasch (2), Erdmann (3), Lang (1), Probst (5), Merz (1), Theobald (2), Küffner (1)





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