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Die Löwen ließen sich nicht zähmen

Der HEC startete in Bad Tölz mit viel Mut, musste jedoch die Überlegenheit der Oberbayern anerkennen und fand kein Rezept, die Defensive auszuhebeln.
Mit vereinten Kräften: Verteidiger Martin Vojcak (links) und Alligators-Goalie Carsten Metz trennen den Tölzer Johannes Sedlmayr vom Puck. Fotos: OR-Presse
 
von JOHANNES HÖLLEIN
Nicht in jedem Spiel gelingt eine Überraschung. Das mussten die Höchstadt Alligators in der Eishockey-Oberliga bei hoch konzentrierten und effektiven Tölzer Löwen am Sonntagabend erkennen. Trotzdem zog sich der Aufsteiger erneut sehr gut aus der Affäre. Das muss er aber auch, denn so langsam holen die beiden anderen Liga-Neulinge aus Waldkraiburg und Lindau auf im Kampf um Platz 8, der nach der Vorrunde den Klassenerhalt garantiert.
Wohl auch deshalb hatten die Höchstadter schon vor der gestrigen Partie das viel wichtigere Spiel gegen Sonthofen auf dem Schirm und verordneten Stamm-Torhüter Philipp Schnierstein eine Pause, damit dieser am kommenden Freitag wieder topfit ist.


EC Bad Tölz - Höchstadter EC 5:2

Beflügelt vom Sieg gegen Deggendorf gingen die Alligators auch gegen den neuen Tabellendritten beherzt zu Werke und setzten einige Akzente. Trotzdem war den Tölzern, die am Freitag in Lindau verloren hatten, anzumerken, dass sie sich keinem weiteren Aufsteiger beugen wollten. Die Löwen waren feldüberlegen und hatten deutlich mehr Abschlüsse. Zunächst aber reklamierten sie vergeblich, als Ales Kreuzer bei Höchstadter Powerplay einen Schuss von außen abfeuerte und der Puck womöglich durch ein Loch im Netz den Weg ins Tor fand (6.). Beide Teams hielten das Tempo hoch, vor dem Tor hatte Tölz aber das bessere Rezept: Erst verwertete Endraß einen Diagonalpass aus kurzer Distanz zum Ausgleich (11.), dann wurden Stefan Reiter (13.) und Thomas Schenkel (16.) in Szene gesetzt, die Goalie Carsten Metz keine Chance ließen. Der HEC hatte Möglichkeiten, zu verkürzen, doch Michal Petrak ließ zwei gute Chancen liegen (11., 17.).

Das zweite Drittel war geprägt von vielen Strafen, war zerfahren, aber trotz einer Box-Einlage von Jiri Ryzuk und Reiter nicht übermäßig hart. In der 22. Minute hielt Metz überragend gegen Endraß und Baker, genau wie später gegen Vehmanen (32.). Kathan verfehlte das Ziel nach einem Solo knapp (31.). Beim Treffer zum 4:1 durch Sedlmayr (33.) war Metz aber wieder machtlos und Verteidiger Markus Babinsky konnte nicht mehr eingreifen, nachdem er einen Stock ins Gesicht bekommen hatte. Höchstadt gab sich nicht auf, versuchte seinerseits Druck aufzubauen und wurde im Powerplay belohnt: Daniel Jun steckte die Scheibe durch zu Kreuzer, der mit einem Schlagschuss vom Bullykreis erfolgreich war (37.)

Die Gäste nahmen sich viel vor für das Schlussdrittel, fanden aber kein Rezept gegen konzentrierte Löwen, die auch in Unterzahl taktisch klug agierten und nichts zuließen. Stattdessen war es ein erneuter Querpass vor dem Tor, bei dem Strobl aus kurzer Distanz einnetzte, der für die Entscheidung sorgte (43.). Die Gastgeber ließen die Scheibe nun zirkulieren, die Alligators bekamen keinen Zugriff mehr und mussten den Tölzern zu einem verdienten Sieg gratulieren.


Die Statistik zum Spiel

EC Bad Tölz - Höchstadter EC 5:2 (3:1, 1:1, 1:0)

EC Bad Tölz: Tor: Janka; Verteidigung: Reiter/Frank, Huss/ Vehmanen, Kolacny/Horschel;
Angriff:Sedlmayr/Baker/Endraß, Schenkel/S. Reiter/Mangold, J. Reiter/Kathan/Walleitner

Höchstadter EC: Tor: Metz, Schnierstein; Verteidigung: Stütz/Sikorski, Vojcak/Ryzuk, Babinsky/Wiedl;
Angriff: A. Lenk/Cejka/Petrak, Dzemla/Jun/Kreuzer, Tratz/Grau/Rousek

SR: Bastian Haupt, Michael Sauer, Michael Zettl

Zuschauer: 806

Tore: 0:1 Ales Kreuzer (6.), 1:1 Michael Endraß (10.), 2:1 Stefan Reiter (13.), 3:1 Thomas Schenkel (16.), 4:1 Johannes Sedlmayr (33.); 4:2 Ales Kreuzer (37.), 5:2 Florian Strobl (43.)

Strafminuten: 22+10 (Sedlmayr) / 20

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