Die Höchstadt Alligators starten mit Markus Babinsky in die Eiszeit

Zwei gute Nachrichten für den HEC: Babinsky bleibt und die Eishalle steht trotz sommerlicher Temperaturen bald für Einheiten und Testspiele bereit.
Während die spätsommerliche Sonne noch durch die Fenster strahlt, wird in der Höchstadter Halle bereits "Eis gemacht".  Foto: HEC
 
Die Höchstadt Alligators haben die letzte offene Verteidigerposition besetzt. Markus Babinsky wird auch in der nahenden Eishockey-Oberliga-Saison das Trikot des HEC tragen. Der 26-Jährige mit der Rückennummer 73, der von Fans und Mitspielern "Babo" genannt wird, verlängerte um ein Jahr. Babinsky gehört zu jenen, die seit 2011 am stetigen Erfolg der Alligators wesentlich beteiligt sind.


Fortschritt statt Rückschritt

Vom damaligen Bayernligisten EHC 80 Nürnberg wechselte er an die Aisch, was nur auf den ersten Blick ein sportlicher Rückschritt war, denn während Nürnberg wieder abstieg, schaffte Höchstadt den Sprung in die Bayernliga und etablierte sich dort als Spitzenteam. Galt er anfangs als talentiert, aber zu ungestüm, avancierte er zu einem der wichtigsten Verteidiger der Panzerechsen. Seine 1,93 Meter Körpergröße und 86 Kilo Gewicht machen es den Gegnern schwer, an ihm vorbeizukommen.

In der vergangenen Saison strahlte er zudem Torgefahr aus, da er sowohl im "Slot" vor dem Gehäuse als auch von der blauen Linie wichtige Treffer für seine Farben erzielte. Jetzt sucht der Student seine Chance in der Oberliga. An der Seite von Daniel Sikorski, Simon Knaup und Richard Stütz soll "Babo" weiter eine wichtige Defensivstütze sein.

Unterdessen ist die Kühlung des Eisstadions am Kieferndorfer Weg angelaufen. Bei über 30 Grad im Schatten macht der Aischgrund zwar kaum den Eindruck, dass die Eishockey-Saison vor der Tür steht, doch die Alligators präsentieren sich an diesem Wochenende erstmals ihren Fans in Vorbereitungsspielen. Bisher mussten die Mannen von Spielertrainer Daniel Jun immer auswärts - in Haßfurt und dem tschechischen Slany - trainieren, aber ab der kommenden Woche startet auch in Höchstadt die Schlittschuhsaison. Schon in wenigen Tagen werden die Cracks des HEC über das gefrorene Nass jagen und die ersten Trainingseinheiten absolvieren.

Vorher müssen die Panzerechsen aber noch einmal auswärts ran, um sich für den Oberliga-Auftakt am 30. September zu wappnen. Die erste Bewährungsprobe steht an diesem Freitag an, wenn das Team um 20 Uhr beim oberpfälzer Ligakonkurrenten Blue Devils Weiden antritt. Die Ostbayern haben bereits sechs Vorbereitungsspiele absolviert und sich in großartiger Form präsentiert. Zuletzt gelang ihnen ein 2:1-Sieg und eine knappe Niederlage gegen den Zweitligisten Bayreuth Tigers. Auch gegen den DEL-Partner Nürnberg Icetigers trat die Mannschaft von Trainer Markus Berwanger forsch auf, zog mit 1:5 aber erwartungsgemäß den Kürzeren.


Test gegen die Mighty Dogs

Am Sonntag geht es nach Nordwesten zum alten Rivalen ERV Schweinfurt. Die Mighty Dogs kämpfen in diesem Jahr erneut um den Wiederaufstieg in die Bayernliga. Einer ihrer wichtigsten Spieler steht den Unterfranken aber nicht mehr zur Verfügung: Simon Knaup steht bekanntermaßen in dieser Saison für den HEC auf dem Eis und gibt quasi seinen Ausstand an alter Wirkungsstätte. Für den ERV wird das um 18 Uhr beginnende Derby die erste Vorbereitungspartie sein, da die geplante Begegnung gegen die Schwenninger Fire Wings am Freitag abgesagt werden musste.

Die Höchstadter Fans dürften gespannt sein, wie sich ihr Team in den ersten beiden Tests aus der Affäre ziehen wird. Eine Woche später können sie die Spieler auf dem eigenen Eis beobachten. Am Samstag, 24. September, steht um 18 Uhr ein Test im Rahmen des Stadionfestes gegen den Bayernligisten EV Pegnitz an. Nur einen Tag später kommt es am Kieferndorfer Weg zum Rückspiel gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt. mst

zum Thema "Höchstadt Alligators"






Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.