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Die Alligators werden in Selb abgefertigt

Beim Franken-Derby in Selb werden die Höchstadter deftig abgewatscht und können sich über die neun Gegentreffer nicht einmal beschweren.
 
von JOHANNES HÖLLEIN
Was sich zwei Tage zuvor bereits abgezeichnet hatte, wurde am Sonntagabend Gewissheit. Die Höchstadt Alligators, Aufsteiger in der Eishockey-Oberliga Süd, befinden sich nach erfolgreichen, aber kräftezehrenden ersten Wochen in einem kleinen Leistungsloch. Zwar verkaufte sich das Team von Spielertrainer Daniel Jun in den ersten 20 Minuten des Franken-Derbys gut, dann wurden ihm vor knapp 1600 Zuschauern vom VER Selbs aber die Grenzen aufgezeigt. Weil der HEC im Schlussdrittel überhaupt keinen Zugriff mehr aufs Spiel bekam, gingen die insgesamt neun Gegentreffer in Ordnung. Nun heißt es, die Partie schnell abzuhaken, Kräfte zu sammeln und die kommenden Aufgaben hoch konzentriert anzugehen.


Selber Wölfe - Höchstadter EC 9:1

Da Selb nur mit drei Angriffsreihen agierte und deshalb nicht so viel Tempo gehen konnte wie Sonthofen am Freitag, gestaltete der Aufsteiger das erste Drittel offen und ging gleich mit der ersten guten Offensivaktion in Führung: Michael Max Cejka zog von der blauen Linie ab, Goalie Kümpel konnte den Puck nicht festhalten und Ales Kreuzer staubte zum 0:1 ab (5.). Die Oberfranken drängten in der Folge auf den Ausgleich, doch der HEC befreite sich in Überzahl und schrammte knapp am zweiten Treffer vorbei, weil Michal Petraks guter Pass vors Tor keinen Abnehmer fand. Auf der Gegenseite gelangte der Puck genau in den Slot, wo Schiener beim 1:1 Philipp Schnierstein keine Chance ließ (14.). Der VER übernahm nun das Kommando, doch die HEC-Defensive stand gut und ließ nur einen Schuss von Mudryk zu, der eine sichere Beute des Höchstadter Schlussmanns wurde.

Ins zweite Drittel startete der Aufsteiger mit einem Schussversuch von Daniel Jun (21.), der nichts einbrachte. Danach setzte Ex-DEL-Profi Ondruschka eine Duftmarke und läutete die nächste Drangphase der Wölfe ein. Schnierstein entschärfte einen Penalty, musste kurz zuvor aber bereits hinter sich greifen, als Piwowarczyk im Powerplay einen Geisberger-Schuss zum 2:1 abfälschte (25.). Der HEC wollte sich befreien, fing sich aber - gerade als es so aussah, als würde es gelingen - einen Konter ein, den Moosberger zum 3:1 nutzte (29.). In der Folge wurde es ruppiger. Höchstadt riss die Kontrolle an sich, ließ nichts mehr zu, schaffte es aber genauso wenig, für Gefahr zu sorgen.

Im Schlussdrittel gingen Konzentration und Ordnung in der HEC-Defensive flöten, die Gäste fanden kein Mittel mehr, sich dem permanenten Druck der Oberfranken zu entziehen und bekamen deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Der Puck flog Schnierstein und in der Schlussphase auch Carsten Metz im Minutentakt um die Ohren, doch den Torhütern war kein Vorwurf zu machen.


Die Statistik zm Spiel

Selber Wölfe -Höchstadter EC 9:1 (1:1, 2:0, 6:0)

Selber Wölfe: Tor: Kümpel, Stefaniszin; Verteidigung: Ondruschka, Böhringer, Schneider, Schadewaldt;
Angriff: Gare, Kolb, Mudryk, Moosberger, Hördler, Schiener, Dorr, Neumann, Wich, Geisberger, Piwowarczyk

Höchstadter EC: Tor: Schnierstein (53. Metz); Verteidigung: Stütz/Sikorski, Knaup/Babinsky, Ryzuk/Wiedl;
Angriff: Jun/Rousek/Petrak, Cejka/Dzemla/Kreuzer, Tratz/Grau/Lenk, Vojcak/ Hiendlmeyer/Heilman

SR: Daniel Ratz, Dominic Six, Alexander Zislin
Zuschauer: 1578

Tore: 0:1 Ales Kreuzer (5.), 1:1 Dennis Schiener (14.), 2:1 Kyle Piwowarczyk (25.), 3:1 Achim Moosberger (29.), 4:1 Achim Moosberger (44.), 5:1 Tim Schnieder (45.), 6:1 Jared Mudryk (47.), 7:1 Achim Moosberger (50.), 8:1 Achim Moosberger (52.), 9:1 Dennis Schiener (56.)
Strafzeiten: 6 / 18

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