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Fussball-Relegation

Der ASV steigt im Doppel auf

Nach der "Ersten" löst auch Weisendorfs Reserve das Ticket für eine höhere Spielklasse. Der ASV Herzogenaurach nutzt seine zweite Chancen auf die A-Klasse.
ASV Herzogenaurach - SC Auerbach: Doppeltorschütze Kevin Herrmann (links) luchste in dieser Szene Michael Pepiuk das Leder ab. Foto: Andi Bär
 
Der ASV Herzogenaurach ist nach drei Jahren zurück in der A-Klasse: Durch einen 3:1-Sieg im zweiten Relegationsspiel gegen die Reserve des SC Glück-Auf Auerbach löste das Team auf dem Rasen des SV Ermreuth das ersehnte Ticket. In der kommenden Saison wird es wohl ein Wiedersehen mit dem BSC Erlangen geben, der beim Kampf um den letzten freien Platz in der Kreisklasse dem ASV Weisendorf II den Vortritt lassen musste.
Die SpVgg Sittenbachtal folgte dem ASV Möhrendorf und der DJK Kersbach in die Kreisliga. Im Duell der Erstrunden-Verlierer setzte sich das Team gegen Hiltpoltstein mit 3:2 durch. Auch die Frauen des TSV Frauenaurach wären in der Relegation gelandet, hätten sie am letzten Spieltag der Bezirksliga-Saison nicht Rang 2 verspielt. Den letzten freien Platz in der BOL holte sich der SV Leerstetten II durch ein 4:0 gegen den DSC Weißenburg.


Relegation zur Kreisklasse: BSC Erlangen - ASV Weisendorf II 3:1

Beide Teams suchten gleich den den Weg zum generischen Tor, die in der Summe besseren Chancen hatte aber die gut besetzte ASV-Reserve, weil die Erlanger Abwehr sich nicht immer auf Augenhöhe präsentierte. Schon nach zwei Minuten lag der Ball zum ersten Mal im Netz: Felix Wöllner setzte sich im Sechzehner stark durch, seinen Querpass setzte Tilmann Bach zum 0:1 ins lange Eck. Wenig später flog ein langer Freistoß in den Strafraum, wo Lukas Stamm mit einem Heber Wöllner bediente, der gegen die Laufrichtung des Torhüters zum 0:2 vollstreckte (9.). Dabei blieb es bis zur Pause - auch weil BSC-Stürmer Murtadha Afaili eine 100-prozentige Chance liegen ließ. In Abschnitt 2 wollte der ASV den Deckel draufmachen: Steinbauer verlor den Ball als letzter Mann an Tim Schmidt, der allein vorm Tor keine Nerven zeigte und zum 0:3 traf (54.).
Doch Erlangen gab nicht auf, verkürzte durch Afaili, der nach einer Flanke am zweiten Pfosten lauerte (68.) und hätte wenig später einen Handelfmeter zugesprochen bekommen müssen. In dem Fall wäre es womöglich noch einmal spannend geworden, doch weil der BSC in der folgenden Drangphase nicht zwingend agierte, rettete Weisendorf den Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel.


Relegation zur A-Klasse: ASV Herzogenaurach - SC Auerbach 3:1

Seinen Abschied hätte sich ASV-Trainer Rainer Gelzleichter kaum schöner vorstellen können. Wohl aber auch kaum weniger stressig. Schließlich lief es für die Schützlinge des erst seit März verantwortlichen Coaches alles andere als wunschgemäß. Stammkeeper Christian Held konnte erst in Hälfte 2 eingreifen, und Max Pfister unterlief vor dem Pausentee ein schmerzhafter Lapsus: Er, der ansonsten alle hohen Bälle sicher wegpflückte, verschätzte sich bei einer Flanke von Torjäger Schleinitz - und Routinier Oliver Untch nickte dankend ein (22.).
Doch der ASV war nicht geschockt: Kurz vor dem Halbzeitpfiff wusste sich Daniel Haberberger gegen den antrittsstarken Daniel Schroff nur mit einem Foul zu helfen, vom Elfmeterpunkt verwandelte Ralph Binder sicher (42.).
Beflügelt durch den Augleich drehten die Herzogenauracher die Partie nach der Pause und fuhren einen nahezu ungefährdeten Sieg ein. Giftiger in den Zweikämpfen, willig in den Köpfen und sicher in der Ballbehandlung hatten sie den Gegner in einem für B-Klassen-Verhältnisse temporeichen Kick im Griff. Als Youngster Matthias Kern zum Flanken kam, war es Torjäger Kevin Herrmann, der einnickte (57.). Nur zwei Minuten später knipste der 31-Jährige erneut: Aus dem Getümmel heraus stocherte er das Spielgerät über die Linie - die Messe war gelesen. Zwar hing die verspielte 3:1-Führung aus der Partie gegen Dürrbrunn noch in den Köpfen der Herzogenauracher. Die liefen aber kaum mehr Gefahr, die neuerliche Führung aus den Händen zu geben. Zu stark agierte die Abwehr um Hannes Wilfer.
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