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Den Alligators fehlt die Durchschlagskraft

Der HEC mühte sich, machte vor allem im zweiten Drittel aber zu wenig aus seinen Chancen und wirkte trotz der Rückkehr von Daniel Jun etwas müde.
HEC-Stürmer Michael Max Cejka (Mitte) prüfte hier Sonthofens Goalie Martin Morczinietz, der aber eine tadellose Leistung ablieferte und vor allem im Mitteldrittel reihenweise Schüsse entschärfte. Foto: Picturedreams
 
von JOHANNES HÖLLEIN
Die kurze Vorbereitungszeit und die harten ersten Wochen in der Oberliga Süd hinterlassen Spuren. Der Höchstadter EC wirkte am Freitagabend nur im Mitteldrittel so frisch, frech und agil wie bei den vorangegangenen Auftritten und musste sich dem ERC Sonthofen geschlagen geben. In einer fairen Partie zeigten die Gäste, dass sie zu unrecht im Tabellenkeller stehen, wobei Höchstadt durchaus Möglichkeiten hatte, das Spiel für sich zu entscheiden.


Höchstadter EC - ERC Sonthofen 1:3

Angesichts der tabellarischen Ausgangslage war anzunehmen, dass die Alligators den Allgäuern das Wasser reichen könnten, doch erstmals in dieser Saison bekam der Aufsteiger ein ganzes Drittel lang keinen Zugriff, lief den wendigen und aggressiven Bulls, die zu keiner Sekunde wie das Schlusslicht der Liga wirkten. Nur Goalie Philipp Schnierstein war es zu verdanken, dass der HEC keinem Rückstand hinterher laufen musste. "Phipsi" entschärfte zwei Penalties von Stanley (5.) und Kronawitter (11.), war aber auch bei Chancen von Voit, Taft, Lucas, Weigandt oder Kink auf dem Posten. Höchstadt fand offensiv kaum statt, ein von Patrik Dzemla gefährlich abgefälschter Schuss (7.), war zunächst die einzige Ausbeute. Erst ab der 17. Minute, als den Gästen etwas die Luft ausging, wurde Höchstadt mutiger: Dzemla aus der Drehung, Daniel Jun und Markus Babinsky aus der Distanz versuchten ihr Glück, doch der Puck fand sein Ziel nicht.

In den zweiten Abschnitt startete der HEC in Überzahl, doch Dzemla fand in Goalie Morczinietz seinen Meister, Ales Kreuzer traf nur den Pfosten. Es war trotzdem wie ein Weckruf für die Alligators, die nun wie angeknipst wirkten und versuchten das Spiel ans ich zu reißen. Und gleich der nächste Angriff brachte Erfolg: Dzemla setzte Michael Cejka in Szene, der die Scheibe mit der Rückhand gekonnt auf Kreuzer ablegte, der zum 1:0 ins lange Eck traf. Riesenjubel bei ausnahmslos allen der 704 Fans im Stadion (weil im Gästeblock gähnende Leere herrschte), die die Aischgründer nun nach vorn peitschten. Markus Babinsky (27.) und Cejka (28.) hatten jeweils allein vor dem Tor, die Chance zum 2:0, nutzten diese aber genauso wenig wie Daniel Jun einen Blue Liner oder Dzemla einen Penalty, den er zugesprochen bekommen hatte, nachdem er - allein vor dem Tor - zu Fall gebracht worden war. Den Gästen fiel zu diesem Zeitpunkt nicht ein, die wenigen Versuche, zum Beispiel durch Rau (22.) oder Stanley (28.) waren eine sichere Beute von Schnierstein. Das Schussverhältnis von 14:6 sprach klar für die Hausherren.

Im Schlussdrittel berappelten sich die Bulls dann wieder. Hüben wie drüben gab es nun einige Möglichkeiten, wobei die die Gäste mehr Zug zum Tor entwickelten und Fabian Voit nach Vorarbeit von Kronawitter und Kolb den in der Gesamtbetrachtung verdienten Ausgleich markierte (47.). Nun war Sonthofen am Drücker und profitierte von einer Strafzeit gegen Babinsky (Stockschlag). Die Bulls brauchten nur 30 Sekunden, um die Überzahl zu nutzen, über Messing und Kames kam der Puck zu Kronawitter, der Schnierstein kein Chance ließ (56.). Nun war Höchstadt gefordert, doch es fehlte einfach die Durchschlagskraft. Die Maßnahme, Schnierstein zugunsten eines sechsten Feldspielers verpuffte, Stanley traf zur Entscheidung ins leere Höchstadter Tor.


Die Statistik zum Spiel

Höchstadter EC - ERC Sonthofen  1:3 (0:0, 1:0, 0:3)

Höchstadter EC: Tor: Schnierstein, Metz; Verteidigung: Stütz/Sikorski, Knaup/Babinsky, Ryzuk/Wiedl;
Angriff: Jun/Petrak/Rousek, Vojcak/Grau/Heilman, Dzemla/Kreuzer/Cejka, Tratz/Hiendlmeyer/Lenk, Seelmann

ERC Sonthofen: Tor: Morczinietz, Harß; Verteidigung: Messing, Kames, Neumann, Schütze, Rau, Kolb, Stein; Angriff: Sill, Taft, Stanley, Weigandt, Hadraschek, Voit, Guth, Kink, Kronawitter, Detsch, Lucas

SR: Florian Fröhlich, Tobias Gazzo, Kevin Streschnak
Zuschauer: 704
Tore: 1:0 Ales Kreuzer (24.), 1:1 Fabian Voit (47.), 1:2 Kronawitter (56.), 1:3 Chris Stanley (60.) ,
Strafminuten: 8 / 8

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