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Sport  // Erlangen-Höchstadt

Handball

Defensivschwäche verhindert höheren Sieg des Spitzenreiters

Zwar haben die Herzogenauracherinnen ihren Gegner aus Dachau jederzeit im Griff, dennoch gibt es vom Trainer nicht nur Lob für den klaren Heimsieg.
Carole Mittelheisser (re.) und die TS Herzogenaurach hatten gegen Dachau trotz einiger Abwehrschwächen alles im Griff.  Foto: herzopress
 
Der ASV Dachau war der erwartet unangenehm zu spielende Gegner für die Bayernliga-Handballerinnen der TS Herzogenaurach. Fast 200 Zuschauer erlebten 30 Minuten traumhaften Angriffshandball von den Kästl-Schützlingen, auch in der restlichen Zeit zeigte sich die TSH als würdiger Tabellenführer, der letztlich klar die Oberhand behielt. Allerdings offenbarten die Gastgeberinnen vor allem vor der Pause defensiv zu viele Abstimmungsprobleme.


TS Herzogenaurach - ASV Dachau 34:29

Vor der robusten Kreisläuferin Spatz hatte Trainer Hans-Jürgen Kästl gewarnt, doch die Leichtigkeit, mit der diese ihre neun Tore erzielte, war bedenklich. Kästl versuchte gegenzusteuern, indem er Saskia Probst vor die Abwehr stellte. Doch die schon vorher großen Lücken im TS-Verbund wurden noch breiter. Da der Gegner vermehrt zwei Spielerinnen an den Kreis stellte, sah sich der Heimcoach gezwungen, wieder auf die übliche 6:0-Formation umzustellen.

In der Pause wurde die Defensive neu justiert, so dass die Gastgeberinnen in den nächsten 20 Minuten auch hinte die richtigen Lösungen fanden und sich fast wie im Rausch auf 31:22 absetzten (48.), um hernach durch personelle Wechsel wieder die Konsequenz beim Verteidigen vermissen zu lassen. Die Gäste zeigten sich als extrem bissig und erfolgreich beim Ausnutzen jeder kleinsten Lücke und Schwäche auf Seiten der Herzogenauracherinnen.

Dachau hatte die letzten sechs Pflichtspiele gewonnen und setzte den Gegner von Anpfiff an enorm unter Druck, die Führung wechselte ständig. Erst in der 15. Minute erzielte Sarah Stephan nach einem genialen Langpass von Torfrau Martina Ebersberger mit dem 9:6 einen Drei-Tore-Vorsprung. Die Oberbayern bewiesen aber Moral und kamen dank Erfolgsrezept über den Kreis auf 10:10 heran (20.).


Zur Pause drei Tore vorne

In dieser Phase nun kamen die individuellen Stärken bei der TSH zum Tragen. Vor allem Laura Wedrich, Carole Mittelheisser und Stephan waren kaum zu bremsen. Nach erneutem Zuspiel Ebersbergers auf Tanja Küffner erreichte der Spitzenreiter zum Pausenpfiff einen 15:12-Vorsprung. Was danach kam, waren fast 20 Minuten Werbung für den Frauenhandball, primär dargeboten von der TSH. Einseitig wurde es aber nie.

Spielentscheidend war, dass Probst, die vor der Pause etwas neben sich stand, regelrecht explodierte und sich für die Gäste ein neuer Gefahrenherd auftat. Auch Lena Mergner, die die immer stärker werdende Christin Lang am Kreis zwischenzeitlich ablöste, war für den Gegner zunächst schwer ausrechenbar. Schließlich zog die TSH zum ungefährdeten Heimsieg davon.

Allerdings bedarf es umgehend einer Intensivierung des Abwehrverhaltens, will man weiter ganz oben bleiben, auch weil die TSH in der Rückrunde gleich sieben Mal auswärts anzutreten hat und nur noch fünf Mal daheim spielen kann.

"Es war nicht einfach nach dieser längeren Pause, den Kopf wieder für den Wettkampf frei zu bekommen", resümierte Kästl. "Mit zu vielen Fehlern speziell in der Abwehr haben wir uns das Leben vor der Pause selbst schwergemacht. Umso mehr bin ich angetan von der durchgängigen Steigerung in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit. Das war schon eine hohe Qualität, was die Truppe da gezeigt hat", erklärte der TSH-Trainer.
TSH: Ebersberger, Bernhardt - Kräck (1), Mittelheisser (4), Stephan (5), Wedrich (9/4), Bestle (1), Mittasch (2), Mergner (3), Probst (5/1), Erdmann, Lang (2), Theobald (1), Küffner( 1)
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