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Das schwächere Team in einem schwachen Spiel

Der ERC Sonthofen hat eine lähmende Wirkung auf den Höchstadter EC. Wie im Hinspiel blieben die Alligators auch jetzt weit unter ihren Möglichkeiten.
Im Hinspiel berannten die Alligators um Max Cejka (schwarzes Trikot) das Sonthofener Tor noch erfolglos, im Rückspiel kamen sie nicht einmal in dessen Nähe. Foto: Picturedreams/Archiv
 
von JOHANNES HÖLLEIN
Wer die Klasse halten will, muss gegen Kellerkinder punkten. Das schafften die Höchstadt Alligators am Freitagabend in Sonthofen nicht - schlimmer noch: Was die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Jun ablieferte, war meilenweit von Oberliga-Eishockey entfernt. Die Art und Weise, wie sich der Aufsteiger im Allgäu präsentierte, machte die mitgereisten Fans wütend. Eine Niederlage, die angesichts des engen Kampfes um den ersehnten achten Tabellenplatz in der Endabrechnung der Vorrunde schlimme Folgen haben könnte. Zum Glück gingen auch die Verfolger aus Lindau und Waldkraiburg leer aus. Jeder darf mal einen schlechten Tag haben, aber auf eigenem Eis muss sich der HEC nun deutlich steigern, sonst wird es gegen den VER Selb zweistellig.


ERC Sonthofen - Höchstadter EC 2:0

Wie schon im Hinspiel machten die Alligators vom Start weg keine gute Figur, boten den mitgereisten Anhängern nur Magerkost. Der HEC offenbarte Mängel im Spielaufbau und tat sich schwer, in die Zweikämpfe zu kommen. Die Gastgeber waren deutlich beweglicher, wurden aber nur im Powerplay gefährlich: Sill traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (3.), Kinks Schuss verfehlte das Ziel um Haaresbreite (8.). Auf der andern Seite sorgte Tomas Rousek in der 16. Minute (!) für das erste Lebenszeichen, doch sein Schuss wurde eine leichte Beute von Goalie Dürr. Zwei Minuten später hatte Ales Kreuzer die bis dato beste Chance des Spiels, nach Pass von Daniel Jun traf er aber nur den Pfosten.

Wer gedacht hatte, es könnte nicht schlimmer kommen, sah sich getäuscht. Auch im zweiten Drittel bekam der HEC kein Bein auf den Boden. Die Bulls hatten keine Mühe, Höchstadt von ihrem Tor fernzuhalten. Ein Treffer von Kreuzer zählte nicht, weil der Schiedsrichter schon vorher abgepfiffen hatte, Dan Heilmans Versuch war kaum der Rede wert. Sonthofen war die bessere von zwei schwachen Mannschaften und ging deshalb verdient in Führung: Erst nahm Neal aus der Halbdistanz Maß (26.), dann erhöhte Sill nach einem Konter im Nachschuss auf 2:0 (36.).
Alle Hoffnung ruhte nun auf dem Schlussdrittel, doch auf die Alligators passte an diesem Abend nur eine Beschreibung: grausam. Philipp Schnierstein war der einzige Spieler, der Normalform erreichte, entschärfte noch einen Penalty von Kronawitter und verhinderte eine höhere Niederlage.


Die Statistik zum Spiel

ERC Sonthofen - Höchstadter EC 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)

ERC Sonthofen: Tor: Dürr, Golombeck; Verteidigung: Kolb/ Neumann, Rau/Stein, Messing/ Stanley;
Angriff: Hadraschek Weigandt/Wayne, Kronawitter/Neal/Guth, Kink/Sill/Kames

Höchstadter EC: Tor: Schnierstein, Metz; Verteidigung: Ryzuk/Wiedl, Stütz/Sikorski, Babinsky/Vojcak;
Angriff: Heilman/Grau/Cejka, Rousek/Petrak/Kreuzer, Jun/A.Lenk/Dzemla, Tratz, Seelmann, L. Lenk

SR: Stefan Vogl, Christian Gazzo, Roman Jung
Zuschauer: 513

Tore: 1:0 Michael Neal (26.), 2:0 Marc Sill (36.)
Strafminuten: 4 / 18

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