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Biathlon für Kopf und Fuß


Autor: Johannes Höllein

Röttenbach, Montag, 15. Sept. 2014

Der neu gestaltete Karpfenlauf stellte hohe Anforderungen an die geistigen und körperlichen Fähigkeiten der Teilnehmer. Die zeigten sich hellauf begeistert.
Los geht's im Laufschritt - Karte und Gelände immer im Blick. Fotos: Picturedreams


Eine neue Karte bedeutet eine neue Herausforderung. Nicht nur für die Teilnehmer eines Orientierungslaufes, sondern auch für die Organisatoren und Postenleger wie Dieter Oechler. "Ja, das war schon eine Menge Arbeit, die wir uns gemacht haben, aber am Ende hat es sich gelohnt, die Mühen waren schnell vergessen", sagte der Röttenbacher. Kein Wunder, denn bei der inzwischen elften Auflage des Karpfen-Orientierungslaufs der TG Röttenbach stimmte einfach alles - angefangen vom Wetter, über die Teilnehmerzahl - es waren noch einmal mehr Läufer als letztes Jahr gekommen - bis hin zu den Siegerzeiten bei den Fortgeschrittenen.
So fand sich Wolfram Pohl (TV Neuses), der aus der Orientierunsglauf-Hochburg Coburg stammt und vor kurzem erst Zweiter bei der deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz geworden war, im anspruchsvollen Wettkampf-Terrain im Marktwald zwischen Baiersdorf und Röttenbach bestens zurecht. Und auch die erst 16-jährige Isabel Seeger vom Baiersdorfer SV, die ebenfalls auf nationaler Ebene erfolgreich ist, lieferte vor der eigenen Haustür eine starke Vorstellung ab.
Dabei hatte es die Route in sich. "Die Strecke führte im Wald auch durch alte Steinbrüche mit hohen Felswänden, die es erschweren, sich zu orientieren", erzählte Oechler, der mit den anderen Helfern 35 mehr oder weniger schwer zu findende Posten gelegt hatte, aus denen sich - je nach Schwierigkeitsgrad - sechs verschiedene Strecken ergaben. Eine Schüler- und zwei Einsteigerstrecken, sowie drei Routen für fortgeschrittene Läufer.

Kultveranstaltung in Franken

Die Teilnehmer waren begeistert, vor allem wohl auch wegen der hohen Anforderungen an den Orientierungssinn und des Höhenprofils, das den Teilnehmern körperlich einiges abverlangte. Denn darauf kommt es an: Bewegt man sich auf befestigten Pfaden und nimmt eventuell Umwege in Kauf oder geht man den direkten, meist beschwerlichen Weg, um den nächsten Posten zu erreichen? Egal wie, bis auf ein paar wenige Läufer fanden alle ihren Weg und schließlich auch ins Ziel.
"Der Karpfenlauf hat sich in Franken zu einer Art Kultveranstaltung entwickelt. Hier in der Gegend gibt es kaum andere Orientierungsläufe - daher ist es umso schöner, dass so viele zu uns kommen", betonte Oechler, der schon den Karpfenlauf 2015 im Kopf hat.