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Sport  // Erlangen-Höchstadt

Eishockey

Alligators siegen in der Verlängerung

48 Stunden nach dem ersten Duell ging es auch in Weiden zwischen den "Blue Devils" und dem Höchstadter EC heiß her.
Spiele gegen Weiden sind kein Zuckerschlecken. Das bekamen Phillip Seelmann (li.) und die Höchstadter erneut zu spüren.  Foto: Picturedreams
 
von DANIEL RUPPERT
Beim schnellen Wiedersehen mit dem EV Weiden mussten sich die Höchstadt Alligators nicht nur gegen die Oberpfälzer, sondern auch gegen das Schiedsrichtergespann wehren. In der Eishockey-Oberliga-Süd haben die Panzerechsen das Erreichen der Play-offs in der eigenen Hand.


Blue Devils Weiden - Höchstadter EC n.V. 4:5

Nach fünfminütigem Abtasten brachten den Höchstadter EC zwei Strafen in die Bredouille. Selbst die 45 Sekunden in doppelter Unterzahl überstanden die Gäste aber gut. Als die Alligators wieder vollzählig waren, übernahmen sie das Kommando. Den von Ales Kreuzer geschossenen Puck hatten die 150 HEC-Fans von der Latte hinter die Linie springen sehen, der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen (11.).

Da es Bully vorm Weidener Gehäuse gab, blieb Höchstadt am Drücker. Thilo Grau legte auf Tomas Rousek ab, der noch in derselben Minute zur Führung traf. Als Michal Petrak den Schläger eines EVlers ins Gesicht bekam und den Rest des Drittels passen musste, blieb der Übeltäter ungestraft (14.). Stattdessen rächte sich Markus Babinsky aus der Drehung mit dem 0:2 (15.). Die beste Chance, mit einem noch größeren Vorsprung in die erste Pause zu gehen, vereitelte "Devils"-Torwart Philip Lehr gegen den Torschützen per Glanzparade (18.).

Im zweiten Abschnitt kippte die Stimmung. Wie im Aufeinandertreffen am Montag wurde es hitzig. Der vom Schlag erholte Petrak löste mit einem Check eine Schlägerei aus. Die Folge: Der Höchstadter Kontingentspieler wurde des Eises verwiesen und muss auch mindestens die kommende Partie gegen Spitzenreiter Selb aussitzen. Die genaue Sperre wird vom Sportgericht verhandelt.

"Wahrscheinlich wollte der Schiedsrichter etwas wiedergutmachen, nachdem sich Weiden über die Entscheidungen im Montagsspiel beschwert hat", sagte HEC-Sprecher Stefan Hobner, der seine Mannschaft von der überzogenen Strafe verschaukelt sah. In zweifacher Überzahl erzielte Michael Kirchberger prompt aus kurzer Distanz den Anschluss (26.). Als die Gäste wieder komplett waren, fiel sogar der Ausgleich durch Patrik-Oliver Rypar (28.).

Eine zweite Prügelei, in die auch die Referees verwickelt wurden, führte zu Spieldauerstrafen gegen Patrik Dzemla und Weidens Marko Babic. Zusammen brachten es die Kontrahenten in diesen 20 Minuten auf elf Strafen. Für den einzigen sportlichen Höhepunkt aus Höchstadter Sicht sorgte Rouseks Lattenkracher (39.).

Mit Beginn des Schlussabschnitts sah Hobner den HEC erneut benachteiligt, als Torwart Philipp Schnierstein wegen angeblichen Zeitspiels bestraft wurde und die Oberpfälzer mit einem Mann mehr die Führung übernahmen (44.). Dann ging es hin und her: Kreuzer gab auf Querpass von Daniel Sikorski die richtige Antwort (47.). Per Konter brachte Abercrombie die Hausherren wieder nach vorne (50.) und Kreuzer jagte die Scheibe zum 4:4 in den Winkel (56.).

In der Verlängerung bescherte er seinem Team mit seinem dritten Tor in Folge den schnellen Lucky Punsh (61.).

zum Thema "Höchstadt Alligators"

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