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Fussball-Kreisliga Coburg

"Bis zum Titel ist es ein steiniger Weg"

Der VfB Einberg gibt nach acht Spieltagen den Ton in der Kreisliga an. Erfolgstrainer Heisig erklärt, warum sein Team in diesem Jahr stabiler ist.
Achim Heisig (VfB Einberg) besitzt die A-Lizenz - einer von ganz wenigen Fußballtrainern in der Region.Albert Höchstädter
 
Der 9. Spieltag in der Kreisliga Coburg birgt einige spannende Duelle. Zerlegt Eberns Goalgetter Simon Fischer (bereits 14 Saisontreffer) auch den Tabellendritten SV Ketschendorf? Kann Ahorn in Bad Staffelstein endlich die ersten Zähler einfahren? Um nur zwei offene Fragen zu stellen. Insgesamt teilt sich das Programm mit jeweils vier Partien am Samstag und Sonntag auf. Von der Tabellenspitze grüßt schon seit Wochen der VfB Einberg. Den Platz an der Sonne wollen die "Rothosen" natürlich auch gegen Aufsteiger DJK Lichtenfels verteidigen. Was die Einberger in dieser Spielzeit so stark macht, hat Erfolgstrainer Achim Heisig im Interview mit dem Coburger Tageblatt verraten.

Herr Heisig, was macht den Verein VfB Einberg besonders?
Achim Heisig: Die große Stärke des Vereins ist die Kameradschaft. Die Funktionäre und das dazugehörige Umfeld schaffen es, dass man sich wohl und heimisch fühlt. Auch die junge Generation arbeitet da mit und integriert sich.

Kommen wir nun zum Fußball: Schon letzte Saison war der VfB bärenstark gestartet, ehe es Mitte Oktober einen Bruch gab - warum wird es dieses Jahr anders?
Wir sind personell besser aufgestellt als im Vorjahr. Vor allem die Jugendspieler sind eine große Bereicherung, auch wenn ihnen manchmal noch Erfahrung und Cleverness über 90 Minuten fehlt. Aber durch den breiteren Kader können wir wirklich vier, fünf oder gar sechs Spieler ohne größeren Qualitätsverlust ersetzen. Das gibt uns mehr Stabilität und Selbstvertrauen.

Welche Rolle spielen die beiden Lehrer Philipp Friedrich und Patrick Sudol in Ihrem Team und wo unterrichten sie nun?
Beide bringen schon viel Erfahrung mit und dienen als mein verlängerter Arm auf dem Feld. Philipp Friedrich ist nun in Kronach und kann damit jede Trainingseinheit und jedes Spiel mitmachen, was uns sicher enorm hilft. Patrick Sudol ist in München, aber wird uns immer, wenn er hier ist, helfen. Mit seiner Spielübersicht und seinen körperlichen Voraussetzungen kann er immer wieder Zeichen setzen.

Der nächste Gegner ist DJK Lichtenfels: Wie schätzen Sie den Aufsteiger ein?
Lichtenfels ist sicher auch unberechenbar und wir haben schon in Krecktal gesehen, wie solche Spiele laufen können. Aber wir glauben an unsere Spielstärke und lassen uns von niemanden einschüchtern. Wir müssen unser Spiel aufs Feld bringen und dann bin ich überzeugt, dass wir den Platz als Sieger verlassen.

Nach mehr als einem Viertel der Saison stehen die "Rothosen" ganz oben. Schon sechs Punkte Vorsprung auf Rang 3 - da kann die Motivation doch nur die Meisterschaft sein, oder?
Ganz sicher denken wir nicht so weit voraus. Wir fahren gut damit, von Spiel zu Spiel zu schauen. Bis zum Titel ist es ein langer und steiniger Weg. Da darf man sich keine Schwächeperiode erlauben, es kann einfach viel passieren. Wir setzen uns kleine Ziele und werden sehen, wie wir in die Winterpause und dann dort wieder rauskommen. Wichtig wird sein, dass wir uns weiter alles hart erarbeiten und wie zuletzt in Staffelstein auch mal erzwingen, ein verloren geglaubtes Spiel noch zu drehen. Das ist für die Köpfe enorm wichtig. Ebersdorf ist sicher der Kader mit dem meisten Potenzial, aber auch die müssen Woche für Woche erst ihre Spiele gewinnen, und wie angesprochen, ist es noch eine lange Saison.

Haben Sie, als einer der wenigen A-Schein-Inhaber in der Region, auch mal Ambitionen höherklassige Vereine in der Bayernliga oder Regionalliga zu trainieren oder gar eine Jugend?
Selbstverständlich hätte ich irgendwann, wenn die Rahmenbedingungen passen, auch mal Lust auf sowas. Aber ich habe hier in Einberg viel Spaß und der zeitliche Aufwand für höhere Ligen ist mit Familie und Beruf für mich im Moment kaum zu vereinbaren.
Zudem ist es im unteren und mittleren Amateurbereich sehr reizvoll, Spieler zu entwickeln und ihnen beizubringen, dass man als Mannschaft funktionieren muss und kein Einzelkämpfer ist. Ich merke, dass oft Funktionäre dafür auch dankbar sind, da qualitative Trainer im Jugendbereich und Amateurbereich oft fehlen.
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