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Turnfest

Turngau erlebt bunte Berliner Woche

Über 100 Aktive der Vereine des Turngaus Coburg-Frankenwald waren beim Deutschen Turnfest 2017 in Berlin am Start.
Entspannung und gute Stimmung durften zwischen den Wettkämpfen bei den Turnerinnen des TV Wiesenfeld nicht fehlen.  Fotos: privat
 
Dass Berlin immer eine Reise wert ist, erfuhren jetzt auch die Aktiven der Vereine des Turngaus Coburg-Frankenwald. Von den 104 Vereinen mit seinen rund 10 000 Mitgliedern nahmen 13 Vereine am Turnfest mit über 100 Aktiven bei 172 Starts teil. Überhaupt war in Berlin das Turnfest mit Superlativen gespickt, wie der Präsident des Bayerischen Turnverbands (BTV), Alfons Hölzl, in seinem Fazit betonte: "80 000 Teilnehmer, 7.000 Volunteers und 825 000 Gesamtbesuche bei Veranstaltungen, Mitmachangeboten und der Stadiongala sind beeindruckende Zahlen."


Festzug mit Musik aus Neuses

Bereits der Festzug am Eröffnungstag war aus Turngausicht ein Höhepunkt, bei dem der Festzugbeauftragte des BTV, Hartmut Jahn aus Ahorn bei Coburg, über 1500 bayerische Teilnehmer auf der Straße des 17. Juni und durchs Brandenburger Tor anführte. Die Spielleute des TV Neuses hatten die Ehre, als einziger Spielmannszug den Bayerischen Block musikalisch zu begleiten. Auch die Turnfestwoche brachte weitere Auftritte für die Spielleute aus Neuses. Die Musiker begeisterten das Publikum mit Fanfarenklängen. Ein Konzert auf dem Kurfürstendamm bildete den Abschluss der Auftritte.


TV Wiesenfeld

Auch die 20- bis 33-jährigen Turnerinnen des TV 07 Wiesenfeld, die im vergangenen Jahr zu sechst in der Klasse TGW (Turngruppenwettstreit) mit drei Disziplinen antraten, waren beim Deutschen Turnfest in Berlin vertreten. "Diesmal wollten wir jedoch wieder alle gemeinsam mitmachen, weshalb wir uns entschieden haben, in der TGM-Klasse, also mit vier Disziplinen, zu starten", erklärt die 20-jährige Sophie Wachsmann aus Beuerfeld. Zu elft bewältigten die Turnerinnen schließlich die Disziplinen Staffellauf (8.1 Punkte), Medizinball-Weitwurf (9.85), Turnen (8.55) und Tanzen (9.45) und erkämpften sich so den 21. Platz. "Wir sind stolz darauf, dass wir trotz unterschiedlicher Studien- und Arbeitsorte immer noch als vereinte Mannschaft für den TV Wiesenfeld bei den Wettkämpfen antreten können. Auch wenn nicht alle Disziplinen so gelaufen sind, wie erhofft, haben wir das Turnfest-Flair sehr genossen und sind froh, dabei gewesen zu sein", resümiert die 21-jährige Studentin Kristin Binner aus Moggenbrunn.


TV Ketschendorf

Unauslöschlich in Erinnerung ist dem TVK-Trainer Ernst Weitl immer noch das Ergebnis des Deutschen Turnfestes von Berlin aus dem Jahr 2005, wo sich sein damaliger Schützling Lena Schmidt sensationell den Turnfestsieg in der Altersklasse der 15/16-Jährigen unter 1127 Turnerinnen holte. Durfte sich zwölf Jahre später in Berlin die erst zwölfjährige Lina Zimmermann im Fachwettkampf Gerätturnen der Altersklasse W12-13 ähnliche Hoffnungen machen, wo sie gegen 1454 Mädchen um Zehntel zu kämpfen hatte?
Während der Sprung zu Beginn nicht besser hätte laufen können, waren die Disziplinen Stufenbarren und Balken eher suboptimal, so dass am Ende die gute Bodenwertung von 11,50 nicht mehr ausreichte, um sich auf das Treppchen zu turnen. Zimmermann darf für sich reklamieren, in diesem Fachwettkampf die Beste aus Bayern zu sein, der nur 1,30 Punkte zum Turnfest-Sieg gefehlt haben. Im selben Wettkampf platzierten sich weitere TVK-Turnerinnen sehr gut: Mialotta Peschla auf Platz 43, Lana Engelke auf 240, Sarah Kestel auf 264.
Im Fachwettkampf Gerätturnen der 15-Jährigen wurde Fabienne Weidle drittbeste Turnerin aus Bayern und kam mit guten 47,70 Punkten unter 1470 Mitstreiterinnen auf den 8. Rang; Weidle fehlten 1,70 Punkte zum Turnfestsieg. Filomena Keim beendete den Wettkampf in dieser Alterskategorie auf Platz 31.
Maria Herrich-Schäffer erreichte im Wettkampf "Gerät" in der Altersklasse 18/19 unter 419 angetretenen Turnerinnen den 5. Rang mit 49,80 Punkten. Sie holte ihre stärksten Wertungen an Sprung und Stufenbarren (13,60 / 13,50) und verspielte einen sicheren Podestplatz am Minitrampolin.
Im Mischwettkampf, bestehend aus Gerät und Leichtathletik, kam Anna Rogler in der Altersklasse W18-19 auf einen völlig unerwarteten 2. Rang unter 274 Wettkämpferinnen.
Anna-Lena Bayersdorfer vom TVK beendete ihren Fachwettkampf Gerät in der Altersklasse 20 bis 24 als 24. mit 47,45 Punkten unter 406 angetretenen Turnerinnen. Beim reinen Geräte-Wettkampf erreichte Lina Zimmermann in ihrer Altersklasse den 13. Platz von 140 Turnerinnen und war mit 48,90 Punkten Zweitbeste aus Bayern.
In ihren jeweiligen Altersklassen belegten auch die anderen Turnerinnen des TVK gute Plätze: Mialotta Peschla wurde 38. von 97 Turnerinnen; Emely Maar 138. von 205; Filomena Keim 53/173; Fabienne Weidle 85/173; Anna Rogler 84/280 und Anna-Lena Bayersdorfer 145/280. Hervorragend in Szene setzen konnten sich die beiden Orientierungsläufer (OL) Tobias Geiger und Uwe Boßecker vom TVK mit ihrer Bronzemedaille im Team-OL. In einem weiteren Einzel-OL belegte Uwe Boßecker den 8. Platz unter 29 Startern.


ATSV Kronach

17 Aktive des ATSV Kronach erlebten das Turnfest eine Woche hautnah und konnten viele Eindrücke sammeln, die sicherlich ihr sportliches Engagement wesentlich beeinflussen werden.
Jüngste Wettkampfteilnehmerin des ATSV war die elfjährige Sophie Bauer, die im Fachwettkampf Gerätturnen an den Start ging und mit 33,60 Punkten ordentliche Leistungen erzielte. Charlotte Pfeifer (37,75 Punkte) und Eva Diller (36,65 Punkte), die sich unter 1306 Teilnehmerinnen der Jahrgänge 2003/2004 Platzierungen in der vorderen Hälfte sicherten, traten hier wie Ihre Vereinskolleginnen Monina Nickel, Larissa Bayer und Emily Schirmer erstmals bei einem Gerätturnwettkampf an. Piraveena Sachchi zeigte sauber geturnte Übungen, verletzte sich leider zu Beginn ihrer Bodenübung, aber konnte immerhin noch 33,65 Punkte erreichen.
Dass Turnen nicht eine Sache für die Jugend ist, bewies Nadine Schnappauf (AK 35-39 Jahre), die noch mit Balken- und Bodenübungen an den Start ging. Im Schwimmen erkämpfte sich Peter Esser (AK 55-59 Jahre) einen guten 5. Rang mit 35,29 Punkten. Im Mischwettkampf Boden- und Balkenturnen, Freistilschwimmen und Streckentauchen verpasste Ina Esser knapp das Podest und errang einen sehr guten 4. Rang mit 35,51 Punkten.


TV Lützelbuch

Für die zwei ältesten Turner des TV Lützelbuch war es ein erfolgreicher Start. Sowohl Dieter Reuß als auch Hartmut Jahn konnten mit persönlichen Höchstwertungen an ihren Geräten aufwarten. Für Jahn, dessen Wettkampf bereits am Montag stattfand, bedeuteten die 14,70 von 15,00 möglichen Punkten am Sprung eine von drei hervorragenden Bewertungen an den Geräten Reck (13,20 Punkten), Sprung und Seitpferd mit 13,60 Punkten. Am Seitpferd turnte Jahn zuletzt im zarten Alter von 14 Jahren, seitdem stand es auf der Liste der ungeliebten Geräte. Geschuldet den Vorgaben des DTB-Wahlwettkampfes, versuchte sich Jahn erfolgreich an diesem schwierigen Gerät. Mit gesamt 26,50 von 30,00 möglichen Punkten belegte er den 11. Platz von 24 gemeldeten Turnern. Dieter Reuß startete am Mittwoch und es gelang ihm mit der exakt gleichen Wertung am Sprung wie sein Vereinskollege zu punkten. Seine Barrenübung brachte ihm 12,40 Punkte und am Reck "haute er eine Übung raus", wie die Turner so sagen. Mit 13,90 Punkten belohnte das Kampfgericht seinen Vortrag. Am Ende war es der 20. Rang mit 26 Punkten von 29 möglichen.


TS Coburg

Pech hatten die Sportakrobaten der Turnerschaft Coburg. Licht und Schatten lag hier eng beinander. Bei ihrem ersten gemeinsamen Start bei den deutschen Meisterschaften gelangen Linda-Maria Stößlein und Egor Kabanow im Mixed-Paar-Wettkampf gute Übungen, bis eine Verletzung einen weiteren Start unmöglich machte. Nach Aussage der Trainerin wäre eine gute Platzierung möglich gewesen.


SG Rödental

Mit insgesamt 31 Teilnehmern besuchte die Turnabteilung der SG Rödental das Turnfest. Die 17 Wettkämpfer meisterten ihre Aufgaben bei ihren verschiedenen Übungen stets gewohnt souverän. Trotz der großen Menschenmassen an den Wettkampfstätten fand jeder zu seiner Konzentration. Am Ende konnten die SG-Turner alle ihre verdiente Medaille in Empfang nehmen. Im Durchschnitt belegten die SG'ler alle einen Platz im ersten Drittel des Starterfeldes.
Patrick Brockardt-Riemann startet erneut bei den deutschen Meisterschaften. Als amtierender bayerischer Meister ging Brockardt-Riemann bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften an den Start. Mit Platz 3 der Qualifikationsliste war die Chance auf einen Treppchenplatz diesmal vorhanden.
Leider verhinderten an diesem Tag beim Gerätturnen einige kleine Leichtsinnsfehler höhere Wertungen und es zeichnete sich bereits früh ab, dass auch die Konkurrenz in den vergangenen Monaten gut trainiert hatte. Auch in der Leichtathletik konnte er nicht sein ganzes Leistungsvermögen abrufen. Im Endergebnis erreichte das SG-Turntalent den respektablen 4. Platz und kann sehr stolz auf seine Leistung sein. Er verbesserte damit sein Vorjahresergebnis und bleibt weiterhin der erfolgreichste Mehrkämpfer in der Region.
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