Tim Knoch hat sein Visier richtig eingestellt

Der Stürmer des Kreisliga-Tabellenführers aus Meeder soll und will auch beim Zwölften in Schwabthal treffen.
Tim Knoch sammelte schon in der Bezirksliga-Erfahrung (Szene im Spiel beim FC Lichtenfels) und bringt sie jetzt in der Kreisliga für seinen TSV Meeder mit schon zwölf Toten nach neun Spielen ein. Der Tabellenführer ist aktuell in Schwabthal beim Zwölften gefordert. Foto: Uwe Gick
 
von MARTIN ZILLIG
Tore sind das Salz in der Suppe. Das gilt auch für die höchste Klasse im Fußball-Kreis Coburg und wer einen Toptorjäger hat, steht meist ganz vorne.
Tim Knoch vom TSV Meeder ist mit seinen zwölf Toren (dabei zwei Hattrick und dabei einmal in einem Spiel vier Tore) das beste Beispiel, denn sein Klub führt die Liga nach neun Spieltagen mit 24 Punkten und 41:8 Toren an. Zudem trafen je acht Mal noch Moritz Gemeinder und Benjamin Müller.
Spielertrainer Simon Schiller Schiller ist demnach auch sehr zufrieden und der sieht den Bezirksliga-Absteiger auf einem guten Weg, gerade nach dem 4:1 im Topduell gegen den VfB Einberg.
Beim Tabellenzwölften, dem Schwabthaler SV (beste Torschütze Schaller und Spörl je 3), wird es wohl kaum die 2. Saisonniederlage setzen. Dennoch: Die Schwabthaler überraschten zuletzt mit dem 1:1 in Ebersdorf.
Ähnliches wie in Meeder gilt für den Tabellenzweiten TSV Pfarrweisach. Da gibt Daniel Schneidawind mit seinen elf Treffern den Takt vor und wird unterstützt von Florian Pecht, der auch bereits sechs Mal einlochte. In Staffelstein (8.) erwartet den Zweiten keine leichte Aufgabe, die aber nach den bisherigen Eindrücken zu lösen ist.
Auch wenn der VfB Einberg das Topspiel verlor, ist er immer noch Dritter und lebt da auch von seinem Torjäger Kevin Skiba, der sich neun Mal nicht groß bitten ließ. Beim VfB weiß aber auch Trainerfuchs Achim Heisig (52), dass der weitere Erfolg nur über das Kollektiv geht. So wird er auch die nächste Aufgabe gegen das Schlusslicht TSV Bad Rodach angehen. Der Aufsteiger wiederum profitiert nicht von seinem Torjäger. Güven Altun traf zwar auch schon acht Mal, doch sein Klub hat erst fünf Punkte eingefahren.
Überraschungsvierter ist die Mannschaft von Trainer Stefan Binzenhöfer (38), die Coburg Locals. Klar, dass auch hier ein Mann den Taktstock schwingt. Alexander Sapov profitierte davon, dass er jetzt vom offensiven Mittelfeld ganz nach vorne rutschte. Er bedankte sich mit neun Treffern. Auf dem relativ kleinen Platz in Fürth am Berg (10./bester Torschütze Tobias Horn 3) wird es nicht leicht, erneut zu punkten. Aber die Fürther sehnen ihren Spielertrainer Achim Engel herbei. Nach ihren Coup gegen Ebersdorf (2:1) hat der Aufsteiger ein Tief zu überstehen, verlor danach vier Mal und holte nur einen Punkt.
Zu einfach wäre es, den bisher 5. Platz für den Favoriten Sylvia Ebersdorf allein an der "Flaute" der Torschützen auszumachen. Doch Sascha Reußenzehn mit sieben ist zu wenig für die eigenen Ansprüche, zumal Bastian Pöche (4) oder gerade Paul Scheller (3) bisher noch etwas Ladehemmung hatten. Im einzigen Samstagsspiel ist die Sylvia in Ahorn (7./Rückkehrer vom VfL Frohnlach, Matthias Beland 4 Tore) gefordert.
Sechster ist der SV Ketschendorf und nach dem nicht ganz erwarteten Start mit nur 14 Punkten ist auch Torjäger Philipp Bauer (6 Treffer) noch etwas mehr gefragt. Gegen den 13. SV Großgarnstadt wird am Buchberg ein Heimsieg erwartet, obwohl der Gast mit zwei Siegen in Folge aus seinem Tief heraus ist. Problematisch bleibt die Torquote beim SVG, denn da führt intern Abwehrchef Christian Carl mit nur drei Treffern (davon zwei Elfmeter).
Auf zehn Punkte könnte Drittletzter TSG Niederfüllbach kommen, wenn das Heimspiel zur Kirchweih gegen den SV Heilgersdorf (11./9 Punkte) gewonnen wird. Die Torqualitäten sind bei beiden Teams überschaubar: Michael Knauer (TSG) 3; Tobias Schramm (SVH) 4.
Mit nur sechs Punkten ist der TBVfL Neustadt/Wildenheid wieder da, wo er nach dem Umbau der Mannschaft nicht hin wollte: auf dem vorletzten Platz. Gegen den Neunten FC Coburg II soll die Routine den 2. Saisonsieg bringen. Der "Torjägervorteil" ist ausgeglichen: Maurizio Turturro (TBVfL) 3; Miguel Malaj (FC II) 3.





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