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Fussball-Bezirksliga West

Sonnefelder Party muss trotz 6:1-Sieg verschoben werden

Der Primus lief gegen Ebern in der zweiten Halbzeit zur Hochform auf. Ein Last-Minute-Sieg vom FC Oberhaid verhinderte aber den vorzeitigen Titelgewinn.
Ludwig Scheler (mit Ball) traf für den TSV Sonnefeld zum 5:1 gegen Ebern.  Foto: Timo Geldner
 
Die Spiellaune beim TSV Sonnefeld ist pünktlich zum Saisonendspurt zurück. Dank einer sehr starken zweiten Hälfte deklassierte der Primus das Liga-Schlusslicht TV Ebern mit 6:1 (1:0). Die Meisterschaft konnte allerdings noch nicht perfekt gemacht werden, da sich Konkurrent FC Oberhaid hauchdünn mit 3:2 in Marktzeuln durchsetzte. Marcel Kutzelmann erzielte dabei erst vier Minuten vor Spielende das entscheidende Tor für Oberhaid - ansonsten hätten die Korken in Sonnefeld bereits gestern geknallt.

Der TSV Sonnefeld erspielte sich von Beginn an Feldvorteile und zeigte deutlich, wer Herr im Haus ist. In der 12. Minute lenkte Christoph Rödel eine Flanke von Renk auf Tayfun Peker, der per Kopf zum 1:0 vollstreckte. Die Führung gab weiter Auftrieb, Sonnefeld drückte vehement auf das zweite Tor. Bereits zwei Minuten später ging ein Versuch von Renk übers Tor. Ein Schuss von Sebastian Thyroff in der 28. Minute verfehlte das Eberner Gehäuse nur denkbar knapp. Drei weitere hochkarätige Möglichkeiten entschärfte der Gästetorhüter Jens Kapell. Das Tabellenschlusslicht versuchte seinen Kasten hinten sauber zu halten und mit schnellen Vorstößen Sonnefeld in Gefahr zu bringen, aber war in den Abschlüssen nicht zwingend genug. Mit einem verdienten 1:0 ging Sonnefeld in die Kabine.


Starker Auftritt von Tayfun Peker

Ein wahrer Sturmlauf der Hausherren begann mit dem Beginn der zweiten Hälfte. Hatte der TSV in der 47. Minute noch die große Chance zum 2:0, nutzte Simon Fischer fast im Gegenzug eine Sonnefelder Unachtsamkeit aus und glich zum 1:1 aus. Der Spitzenreiter zeigte sich vom überraschenden Ausgleich aber keinesfalls nervös und schaffte drei Minuten später in Person von Christoph Rödel das langersehnte zweite Tor. Und nun war der Torhunger des TSV kaum mehr zu stillen. Nachdem Peker in der 66. Minute von seinen Mitspielern gut in Szene gesetzt wurde, schoss er zum 3:1 ein. Sieben Minuten später eine weitere Großchance für die Gastgeber - Jens Kapell war allerdings für Ebern auf dem Posten. In der 77. Minute ließ Peker die mittlerweile überforderte Abwehr des TVE wieder stehen und schraubte den Vorsprung auf 4:1. Ludwig Scheler erhöhte acht Minuten später auf 5:1. Und auch der Spielertrainer persönlich ließ es sich in der 88. Minute nicht nehmen, nach einer gut platzierten Flanke zum 6:1 einzuköpfen. Ebern spielte zwar nicht schlecht, fand aber an diesem Tag kein Rezept gegen die sicher stehende Sonnefelder Defensive. Am Ende hätte das Ergebnis sicher noch höher ausfallen können, wenn nicht Keeper Kapell einen sehr starken Tag erwischt hätte.




Mönche müssen nach Niederlage um Klassenerhalt zittern

Jetzt wird es für die Mannschaft von Trainer Thomas Hüttl richtig eng: Der TSV Mönchröden hat sein Heimspiel gegen den TSV Schammelsdorf mit 0:2 (0:0) und hat nun nur noch einen Punkt Vorsprung vor Kleintettau, die den ersten Abstiegs-Relegationsplatz belegen.

Die geduldig und clever spielenden Gäste hatten fast keine Torgelegenheit aus dem Spiel heraus und holten trotzdem drei Zähler, weil es den "Mönchen" nicht gelang, einen Treffer zu erzielen. Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte nur eine Möglichkeit durch Aaron Schmidt, der aber nach einer Hereingabe von rechts Gästetorhüter Matthias Schneider nicht überwinden konnte. In der Folgezeit versuchten beide Teams aus der Abwehr heraus nach vorne zu spielen, doch es kam kaum zu Torraumszenen. Beide Abwehrreihen standen sicher und ließen bis zur Pause wenig zu.

Schammelsdorf nutzte seine erste Chance kurz nach Wiederanpfiff zum 1:0. Eine Freistoßflanke konnte Philipp Ohland per Kopfball verwerten. Fabio Canonne scheiterte in der 55. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze am Torhüter, der den Ball zum Eckball ablenken konnte. Auch Philipp Walter scheiterte einige Minuten später aus 15 Metern am Keeper. Nachdem die Heimelf dem Ausgleich nahe war, ereignete sich ein krasses Missverständnis in der Abwehr, durch das die Gäste durch ein Tor von Carlo Schmitt das 2:0 erzielten. In der 78. Minute scheiterte Jannik Späth wieder am an diesem Tag nicht überwindbaren Keeper.



Bosporus ohne Chancen in Breitengüßbach

Nach zuletzt sehr starken Leistungen musste der SV Bosporus Cobrug bei der 1:4-Niederlage beim TSV Breitengüßbach einen Rückschlag hinnehmen. Die Gastgeber verschafften sich mit dem Erfolg Luft im Kampf gegen den Abstieg und liegen mit 38 Punkten zwei Zähler vor dem ersten Relegationsplatz.


Bosporus mit wenig Chancen

Breitengüßbach brauchten zehn Minuten, um ins Spiel zu finden. In der 15. Minute gab es die größte Möglichkeit in der ersten Halbzeit: Hannes Hümmer wurde im Strafraum gelegt und Schiedsrichter Dominik Noegel gab Elfmeter. Philipp Grasser war bisher der sicherste Elfmeterschütze, diesmal fand er aber in Rutz seinen Meister. In der 31. Minute war es Sertan Sener, der völlig frei vor Stapf auftauchte und den Güßbacher Schlussmann mit einem zu niedrig angesetzten Lupfer überwinden wollte. Die Gäste kamen mit viel Elan aus der Kabine. In der 52. Min. begann dann die große "Waldi-Mayer-Show". Der wieder einmal überragende Torjäger setzte sich hervorragend auf der rechten Seite durch und passte scharf in Richtung Strafraummitte. Der Ball kam zu Jonas Dillig, der am linken Strafraumeck lauerte.
Völlig frei stehend erzielte er die 1:0-Führung. Waldemar Mayer startete in der 64. Min. nach einem Traumpass von Hannes Hümmer durch und schob zum 2:0 ein. Schnell folgte das vorentscheidende 3:0: Waldemar Mayer wurde hervorragend am Strafraum angespielt, kein Problem für ihn, eiskalt einzunetzen. Eine der wenigen Coburger Möglichkeiten in der zweiten Hälfte brachte kurzzeitig wieder etwas Spannung: Firat Güngör erzielte in der 75. Min. mit einem tollen Freistoßtor aus gut 20 m das 3:1.


Breitengüßbach ließ nicht locker

Das brachte die Güßbacher nicht aus der Ruhe, sie spielten weiter offensiv. Zehn Minuten vor Schluss fiel das verdiente 4:1: Hannes Hümmer brachte einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, Waldemar Mayer stieg am höchsten und erzielte mit einem schönen Kopfballtor den 4:1-Endstand.
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