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Sport  // Coburg

Fussball-Kreisliga Coburg

SV Ketschendorf ist Vizemeister

Sylvia Ebersdorf kassiert in der 84. Minute den bitteren 2:2-Ausgleich gegen den FC Coburg II und rutscht auf Platz 3 ab, Ketschendorf spielt Relegation.
Riesige Enttäuschung für Tobias Dalke (links) - hier im Zweikampf gegen den Coburger Lukas Riedelbauch - und Sylvia Ebersdorf. Durch das 2:2 verpasste der Sportclub die Vizemeisterschaft.  Foto: Heinrich Weiß
 
Bis 20.05 Uhr lief die Mission Vizemeisterschaft für den SC Sylvia Ebersdorf nach Plan. Dann nutzte Coburgs Lukas Köhn einen Abwehrfehler von Marcel Giller, der eine eher harmlose Flanke klären wollte, gnadenlos aus und schockte die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Markus Reißenweber und Tobias Dalke mit dem 2:2-Ausgleichstreffer in der 84. Minute.

Nach den fehlerfreien letzten Wochen mit den hart erkämpften Auswärtssiegen beim Meister TSV Meeder und beim TSV Pfarrweisach hielten die Nerven von Scheller, Bulat & Co. in der letzten Runde nicht stand: Der als Topfavorit gehandelte Sportclub kam gegen die Landesliga-Reserve des FC Coburg am Ende nicht über ein 2:2 hinaus. Dabei fing für Ebersdorf alles nach Plan an. Sascha Reußenzehn brachte Sylvia bereits nach sechs Minuten nach einer exakten Hereingabe von Robert Aßmus mit 1:0 in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich setzte sich Aßmus in der 55. Minute wiederum technisch stark auf der linken Außenbahn durch und flankte auf Reußenzehn, der wieder goldrichtig stand und das 2:1 besorgte. Großer Jubel, der 40 Minuten später allerdings in Fassungslosigkeit überging.


Ketschendorf krönt starke Saison

Großer Nutznießer des Ebersdorfer Ausrutschers war der SV Ketschendorf, der mit dem TBVfL Neustadt/Wildenheid überhaupt keine Mühe hatte und einen klaren 6:1-Auswärtserfolg einfuhr. "Wir freuen uns natürlich und haben damit nie gerechnet, dass Ebersdorf das heute noch aus der Hand gibt. Unser großer Dank gilt dem FC Coburg", sagte SVK-Vorsitzender Michael Schulz nach der Partie.

Die "Nullnummer" vor zwei Wochen in Niederfüllbach schien für die Ketschendorfer bereits der entscheidende Punktverlust im Rennen um Platz 2 gewesen zu sein - jetzt durften die Mannen von Spielertrainer Patrick Schuberth doch noch unverhofft am Freitagabend die Sektkorken knallen lassen. Die Buchberg-Elf kann stolz auf eine fantastische Saison sein und kann nun die Runde sogar mit dem Aufstieg in die Bezirksliga krönen.


Relegation beginnt am Mittwoch

Am morgigen Sonntag wird bereits der Relegationsmodus in Bamberg in der BFV-Geschäftsstelle festgelegt und am nächsten Mittwoch steht nach Lage der Dinge auch schon das erste Spiel für den Coburger Vizemeister auf dem Programm. Die Ketschendorfer werden jedenfalls heiß auf die Relegationsrunde sein und versuchen, auch gegen bisher höherklassige Gegner zu überraschen.


Die Abstiegsfrage

Zum Tabellenkeller: Die TSSV Fürth am Berg muss nach nur einem Jahr in der höchsten Klasse des Kreises wieder zurück in die Kreisklasse 1. Die Rückrunde war schwach, der Kantersieg im letzten Heimspiel gegen den "großen" Nachbarn TBVfL Neustadt/Wildenheid kam viel zu spät. Beim TSV Staffelstein war Fürth am Freitagabend bei der 1:3-Niederlage von Anfang an chancenlos.

Wer der zweite feste Absteiger wird, ist noch offen, da der Schwabthaler SV und der SV Heilgersdorf punktgleich über die Ziellinie gingen. Lange Zeit sah es nicht danach aus - Heilgersdorf gelang erst in der vierten Minute der Nachspielzeit der vielumjubelte 3:2-Siegtreffer gegen Bad Rodach. Auch Schwabthal lag zu Hause gegen die Coburg Locals mit 1:2 zurück, ehe ein Doppelschlag von Christopher Schaller und Christopher Zurek in der Schlussphase dem SV den Dreier sicherten.

Ein Entscheidungsspiel zwischen Schwabthal und Heilgersdorf auf neutralem Gelände - voraussichtlich schon am Mittwoch - ist notwendig, um den zweiten Direktabsteiger zu ermitteln.


Relegation zur Kreisklasse

Ebenfalls ein Entscheidungsspiel um den direkten Klassenerhalt steht in den nächsten Tagen zwischen dem FC Coburg II und dem TSV Bad Rodach an. Beide Teams kommen nach 30 Spieltagen auf 32 Punkte und kämpfen nun im direkten Duell über 90 Minuten um Platz 12. Die Entscheidung über die Besetzung der beiden Relegationsplätze bleibt also noch für einige Tage brisant.


Überraschungsparty in Neustadt

TBVfL Neustadt/Wildenheid - SV Ketschendorf 1:6 (1:3): Im Stile in einer Spitzenmannschaft fertigte der SV Ketschendorf den TBVfL Neustadt ab. Die Schuberth-Elf war von Beginn an überlegen und nur kurz durch Kilincs-Ausgleich in Bedrängnis geraten. Neustadt versuchte fußballerisch dagegenzuhalten, aber der Gast war einfach zu stark. Für den 1:3 Pausenstand sorgten Jungkunz (21.) und der Doppelschlag von Seyferth (32.) und Schuberth (34.). Gleich nach der Pause entschied der nächste schnelle Doppelpack von Bauer (50.) und Dietz (54.) die Partie endgültig. Während die Ketschendorfer am Handy hingen, um den Spielstand in Ebersdorf zu erfragen, erzielte kurz vor Ende erneut Dietz das 1:6. Nur zwei Minuten musste die Schuberth-Elf auf dem Spielfeld zittern, ehe das 2:2 zwischen Ebersdorf und Coburg übermittelt wurde. Damit konnte die Party der Buchberg-Elf für die Vizemeisterschaft und das Erreichen der Relegation beginnen. nh


TSG schlägt müde Einberger

VfB Einberg - TSG Niederfüllbach 0:2 (0:0): In einem Spiel ohne große Bedeutung sahen die Zuschauer ein Spiel, in dem beide Mannschaften um Spielkultur bemüht waren. Der VfB war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Die wenigen sich ergebenden Chancen wurden allerdings nicht genutzt. Die TSG ihrerseits konnte kaum nennenswerte Möglichkeiten in Halbzeit 1 für sich verbuchen. Somit ging man mit einem torlosen Remis in die Kabine. In der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel weiter vor sich hin, doch Niederfüllbach kam zu mehr Torchancen. Nach einem Fehler in der Einberger Defensive war es Christian Fischer, der die Führung für die Gäste erzielte. Der VfB versuchte danach den Ausgleich zu erzielen, doch klare Möglichkeiten blieben aus. Nach einem erneuten Abwehrfehler sorgte Rothaug für die Entscheidung, als er in der 87.Minute zur 2:0 Führung abschloss. So beendete Einberg eine gute Saison mit einer Niederlage - die TSG konnte zum Ende noch einmal ein Erfolgserlebnis verbuchen. MC


Heintze-Heinze-Kombi bringt Sieg

Spvg Ahorn - SV Großgarnstadt 2:1 (1:1): In einem umkämpften Spiel holen sich die Hausherren verdient die drei Punkte. Zur Halbzeit stand es nach Toren von Jonas Domscheit für die Gastgeber in der 16. Minute und David Schmitt für Großgarnstadt 1:1. In der zweiten Halbzeit merkte man Ahorn den unbedingten Siegeswillen an. Nach einer Ecke war es eine Heintze-Heinze-Kombination, die in der 57. Minute die verdiente Führung einbrachte. Bis auf einen Pfostenkracher von Beland sollte nicht mehr viel passieren. dh


Kraus-Elf mit starkem Finish

TSV Meeder - TSV Pfarrweisach 3:4 (1:1): Zwischen dem bereits als Meister feststehenden TSV Meeder und dem TSV Pfarrweisach entwickelte sich eine unterhaltsame Kreisliga-Partie. Beide Mannschaften waren offensiv ausgerichtet und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Den Torreigen eröffneten die Gäste in der 3. Minute: Einen Freistoß von Deringer verlängerte Schneidawind per Kopf aus fünf Metern ins Tor der Heimelf. Meeder hielt dagegen und hatte in der 6. Minute die erste Chance durch Gemeinder, der aus spitzem Winkel verzog. In der 10. Minute hatte Knoch Pech mit einem strammen Schuss aus acht Metern, der vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang. 15 Minuten später setzte Gemeinder einen Kopfball knapp über das Tor. Danach waren wieder die Gäste am Zug: Cholewa scheiterte alleine vor dem Heimkeeper an der Querlatte, Käßer setzte nach einem Abspielfehler des Meederer Torwarts den Ball aus zwölf Metern über das Tor. In der 40. Minute dann der Ausgleich für die Heimelf: Schorr bediente Wächter, der flankte präzise auf Gemeinder, der aus fünf Metern einnetzte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte hätte Kaiser die Gäste in Führung bringen können, scheiterte jedoch aus an Torhüter Komm. In der 60. Minute machte es Och besser: Er nutzte das zögerliche Abwehrverhalten der Heimelf zum 1:2 für die Gäste. Knoch hätte dann den Ausgleich für Meeder erzielen müssen, schoss jedoch aus fünf Metern frei stehend über das Gäste-Gehäuse. In der 80. Minute wechselte der TSV Meeder dann den Langzeitverletzten Bartelmann ein, der in seinem "Abschiedsspiel" kurz nach seiner Einwechslung nach Foul an Gemeinder per Elfmeter zum 2:2 ausglich. Direkt im Gegenzug erzielten die Gäste die erneute Führung: Pecht spielte sich bis in den Strafraum durch und schob überlegt zum 2:3 ein. Nachdem Knoch in der 85. Min. mit einem schönen Drehschuss den 3:3-Ausgleich erzielt hatte, sah alles nach einem Remis aus. Die Gäste waren damit jedoch nicht zufrieden und erzielten durch Schneidawind in der 90. Minute den Siegtreffer. rm


Last-Minute-Tor lässt SVH jubeln

SV Heilgersdorf - TSV Bad Rodach 3:2 (1:0): Mit dem Wind im Rücken beherrschte der Gastgeber klar die erste Spielhälfte. So gab es bereits in den ersten Minuten klare Chancen, die jedoch vergeben wurden. Aber auch die Gäste hatten die eine oder andere Gelegenheit. In der 28. Minute erzielte SVH-Kapitän Weiß die verdiente Führung, als sich sein Schuss ins Tor senkte. Danach vergab der Gastgeber jedoch klare Gelegenheiten, so dass man nur mit 1:0 in die Pause ging. In der 47. Minute fiel dann der Ausgleich. Ein SVH-Spieler lag verletzt auf der Torlinie, wobei die Gäste jedoch weiter spielten und auch der Referee das Spiel nicht unterbrach.
Ein Fernschuss traf dann den Rücken des Spielers und sprang ins Tor.
In Unterzahl gelang Heilgersdorf dann in der 62. Minute die erneute Führung durch einen von Weiß verwandelten Foulelfmeter. Nur wenige Minuten schafften die Gäste den Ausgleich durch einen schönen Fernschuss von Stase. Was kaum noch für möglich schien, gelang dem Gastgeber in der 89. Minute. Nach einer Ecke und Turbulenzen im Gästestrafraum erzielte Schleicher in der Nachspielzeit per Kopf den verdiente Siegtreffer und erzwang damit ein Entscheidungsspiel gegen Schwabthal. di
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