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Sport  // Coburg

1. Handball-Bundesliga

"Es ist ein ganz einfaches Spiel"

Ohne großen Druck, aber durchaus mit Ehrgeiz möchte Coburgs Trainer Jan Gorr mit seiner Mannschaft das Spiel beim Meister Rhein-Neckar Löwen angehen.
Romas Kirveliavicius präsentiert sich aktuell in starker Verfassung. Dank seiner elf Tore gegen Melsungen schaffte er den Sprung in die "Mannschaft des Spieltages" der 1. Handball-Bundesliga. Hier setzte er sich im Hinspiel gegen Nationalspieler Hendrik Pekeler durch.  Foto: Timo Geldner/Archiv
 
von RALPH BILEK
Jetzt geht es für den HSC 2000 Coburg (fast) nur noch ums Genießen - speziell am Samstagabend beim Meister Rhein-Neckar Löwen (Anwurf um 19 Uhr). Die Löwen können sich nach dem Aus in der Champions League ganz auf die Liga konzentrieren. Denn Anfang April war die Mannschaft auch im zehnten Anlauf daran gescheitert, erstmals den DHB-Pokal in ihren Trophäen-Schrank stellen zu können. Für den HSC geht es in den weiteren Spielen, gerade in denen vor heimischer Kulisse, darum, sich mit Anstand aus der 1. Handball-Bundesliga zu verabschieden. Denn seit der Heimniederlage gegen Melsungen steht fest: das Erstliga-Intermezzo des HSC 2000 Coburg ist (nur rein rechnerisch noch nicht) beendet.

"Wieder zu viele Leichtsinnsfehler, darüber reden wir schon die ganze Saison. Das ist wohl das Lehrgeld, das wir bezahlen müssen", analysierte Sebastian Weber. Coburgs Trainer Jan Gorr beschreibt die Ausgangssituation vor dem Spiel in Mannheim wie folgt: "Wir haben keinen großen Druck. Es ist ein ganz einfaches Spiel. Wir sind in einer wohl maximalen Außenseiterrolle, es ist wieder einmal ein Spiel David gegen Goliath." Aufgrund der augenblicklichen Situation seiner Mannschaft ist sich Gorr bewusst, dass es natürlich ein ungünstiges Timing ist, ausgerechnet jetzt beim Titelverteidiger antreten zu müssen. Denn den kaum noch zu vermeidenden Abstieg hat seit der vergangenen Woche auch aufgrund der anderen Ergebnisse jeder zumindest im Hinterkopf.

Doch trotzdem sollten die HSCler das Spiel, dem Gorr trotz der aussichtslosen Situation einen hohen Stellenwert beimisst, irgendwo auch genießen. "Wir spielen beim Meister, in einer tollen Arena und das eben in dieser ersten Liga." Gorr will, dass sich seine Spieler das Positive vor Augen halten. Im Hinspiel konnte sein Team aber gerade einmal zehn Minuten richtig mithalten, hat sich seitdem aber auch weiterentwickelt. "Damals mussten wir das Tempo verschleppen, weil wir eben nicht annähernd auf dem Level des Gegners waren. Jetzt sind wir viel besser dabei, können das Tempo auch einmal anziehen." Bewiesen haben die Coburger das zuletzt in einigen Phasen gegen Melsungen. Was aber vermieden werden sollte, sind gerade gegen einen solchen Gegner die leichten Ballverluste.

Die wurmen auch Vorstandssprecher Stefan Apfel immer wieder: "In den entscheidenden Phasen, wenn es darauf ankommt, machen wir die einfachen Fehler. Das bricht uns immer wieder das Genick. Wir sind dran, stoßen den Bock aber nicht um." Deswegen soll Coburg in der SAP-Arena möglichst diszipliniert und fehlerarm agieren, keine unerwarteten Bälle verlieren. Denn sonst dürfte es regelmäßig im HSC-Kasten klingeln.


MRT-Untersuchung bei Billek

Im Tor der Gastgeber wird Andreas Palicka fehlen, der sich beim Achtelfinal-Aus gegen den THW Kiel einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte und noch bis Ende April pausieren muss. Ob Florian Billek auf Coburger Seite dabei ist, wird sich erst am heutigen Freitag entscheiden. Der Coburger Rechtsaußen, der aufgrund seiner blauen Karte bereits das Hinspiel verpasst hatte, laboriert weiter an einer Bauchmuskelzerrung. "Am Mittwoch hat er erstmals wieder leicht mit Ball trainiert und eine aktuelle MRT-Untersuchung wird zeigen, ob er wieder einsatzfähig ist", gibt sich Gorr abwartend.




Die Aufstellungen


HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Oliver Krechel; Philipp Barsties, Markus Hagelin, Lukas Wucherpfennig, Dominic Kelm, Sebastian Weber, Steffen Coßbau, Florian Billek (?), Till Riehn, Nico Büdel, Adnan Harmandic, Girts Lilienfelds, Tom Wetzel, Romas Kirveliavicius.
Trainer: Jan Gorr.
Es fehlt: Stefan Lex (verletzt).

Rhein-Neckar Löwen: Mikael Appelgren, Lucas Bauer; Andy Schmid, Gudjon Valur Sigurdsson, Dejan Manaskov, Rafael Baena Gonzalez, Marius Steinhauser, Mads Mensah Larsen, Hendrik Pekeler, Patrick Groetzki, Harald Reinkind, Gedeon Guardiola Villaplana, Alexander Petersson, Kim Ekdahl du Rietz.
Trainer: Nikolaj Jacobsen
Es fehlt: Andreas Palicka (verletzt).

Schiedsrichter:
Jan Grell / Raphael Piper
Spielaufsicht:
Wolfgang Jamelle

zum Thema "HSC 2000 Coburg"

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