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Sport  // Coburg

Fussball-Bayernliga Nord

Erstes Endspiel für VfL Frohnlach

Das Schlusslicht empfängt am Samstag den Tabellenvorletzten SV Alemannia Haibach und kann den Rückstand bei zwei Spielen weniger auf zwei Punkte verkürzen.
Der VfL Frohnlach steht am heutigen Samstag gewaltig unter Erfolgsdruck. Ein Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten SV Alemannia Haibach ist im "Kellerduell" quasi Pflicht, wenn es noch eine realistische Chance auf den Bayernliga-Klassenerhalt geben soll. - Unser Bild zeigt eine Szene aus der verpatzten Generalprobe (0:4 gegen Bezirksligisten SV Friesen), als Fabian Fischer (blaues Trikot) den Ball geschickt gegen Friesens Andre Münch abschirmt. Foto: Heinrich Weiß
 
Wenn am Samstag der Tabellenletzte auf den Vorletzten der Bayernliga Nord trifft, sind die Vorzeichen klar: dem VfL Frohnlach hilft im Kampf um den angestrebten Relegationsplatz 17 eigentlich nur ein Heimsieg. "Unter dem Strich wird es so also vor allem auch auf unser Nervenkostüm ankommen", weiß Frohnlachs Cheftrainer Oliver Müller, dass seine Schützlinge den Gästen mit einem Erfolg vor eigenem Publikum sogar bis auf zwei Punkte auf die Pelle rücken könnten.

Aus diesem Grund erwartet der 49-Jährige die Haibacher, die seit der Winterpause von Ex-Profi Slobodan Komljenovic trainiert werden, im Gegensatz zu seinem Team freilich auch eher defensiv eingestellt. "Allerdings sind es wir, die schon vor Beginn dieser Runde als "Favorit" auf den Landesliga-Abstieg gehandelt wurden. Nun sind es ebenfalls wir, die relativ befreit aufspielen und die zu Beginn dieser Spielzeit weitaus höher eingeschätzten Alemannen noch tiefer in den Abstiegsstrudel ziehen können", sieht Müller den Druck definitiv nicht allein auf seinen Kickern lasten.


Mut schöpfen aus Neumarkt-Spiel

Die Gäste aus Haibach starteten mit einem überraschenden 0:0-Unentschieden beim Aufstiegsaspiranten aus Aubstadt, ehe auf eigenem Geläuf eine ernüchternde 0:2-Heimpleite gegen die DJK Ammerthal folgte. In der Tabelle haben die Unterfranken daher weiterhin lediglich einen Vorsprung von fünf Zählern auf den VfL Frohnlach, der obendrein zwei Begegnungen weniger absolviert hat.

Den Fünf-Punkte-Vorsprung möchte die Truppe um Toptorjäger Christian Johannes Breunig im Coburger Land zumindest verteidigen. "Wir haben in Neumarkt eine ordentliche Leistung gebracht und die richtige Reaktion auf die zuvor doch teilweise erschreckend schwachen Testspielauftritte gezeigt", schöpft Müller für das bevorstehende Match reichlich Mut vom Auftritt seiner Mannschaft beim Spitzenteam aus Neumarkt. Am Ende stand zwar eine vermeintlich klare 0:3-Niederlage zu Buche, die jedoch bei entsprechend besserer Chancenverwertung deutlich knapper ausfallen hätte können.


Knie und Fischer wieder im Kader

Personell kann Müller positive Nachrichten vermelden, denn mit dem in der Oberpfalz beruflich verhinderten Rene Knie und dem zuletzt krankheitsbedingt pausierenden Fabian Fischer stehen ihm nämlich heute zwei weitere Alternativen zur Verfügung. Während hinter Christian Beetz, der sich nach wie vor im Aufbautraining befindet, und dem von einer Erkältung geschwächten Domenic Lauerbach noch dicke Fragezeichen stehen, sind die Langzeitverletzten Christopher Autsch (Syndesmosebandriss) und Tobias Kühn (Kreuzbandriss) sowie der immer noch jobtechnisch im Ausland weilende Stefano Göhring für das Heimspiel kein Thema.

Die schon zuvor zurückgekehrten Yannick Teuchert und Lukas Pflaum erwiesen sich dagegen bereits als echte Verstärkungen, so dass Müller mit Blick auf den anstehenden Kellergipfel zusammenfassend sagt: "Wir wissen nicht erst jetzt, dass die Stunde für uns geschlagen hat, und wie wir unsere Ausgangslage im Rennen um den Klassenerhalt entscheidend verbessern können. Deshalb dürfen wir auch vor diesem ersten Endspiel nicht die Nerven verlieren, sondern unseren eingeschlagenen Weg einfach konsequent weitergehen."



VfL-Aufgebot


VfL Frohnlach: Edemodu/Tremel - Rebhan, Schuster, Beetz (?), Lauerbach (?), Pfadenhauer, Krüger, J. Werner, Alles, Teuchert, Weinreich, Scheler, Fischer, Schmidt, Knie, Hartmann, L. Werner, Pflaum, Graf, Schubert
Es fehlen: Autsch und Kühn (verletzt) sowie Göhring (beruflich verhindert)
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