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Handball-Bezirksoberliga

Bittere Pleiten für Hut/Ahorn und Bad Rodach

In letzter Sekunde unterliegt die HG Hut/Ahorn durch einen Strafwurf vor heimischer Kulisse der TS Lichtenfels im Kellerderby mit 20:21.
Der Ahorner Stefan Döbereiner behauptet sich gegen zwei Lichtenfelser.  Foto: Iris Bilek
 
Ärgerliche Niederlagen für die HG Hut/Ahorn gegen Lichtenfels und die SG Bad Rodach/Großwalbur gegen HC Bamberg: Beide Mannschaften verloren ihre Heimspiele mit nur einem Tor in den letzten Sekunden durch Siebenmeter. Der HSC 2000 Coburg III hatte beim Kellerkind TV Ebern keine Mühe, Weidhausen fuhr einen sicheren Pflichtsieg gegen das Schlusslicht aus Bamberg ein.


HG Hut/Ahorn gegen
TS Lichtenfels 20:21 (9:10)

Die Schlussphase des Kellerduelles zwischen Hut/Ahorn und Lichtenfels war an Spannung und Dramatik nicht zu übertreffen. Die Gäste konnten die Partie, der es weitgehend an spielerischem Niveau fehlte, am Ende glücklich für sich entscheiden. Nach Ablauf der regulären Spielzeit verwandelte der nervenstarke Jonas Höfner den alles entscheidenden Treffer per Strafwurf zum 21:20-Auswärtserfolg.Die HG verpasste damit gegen einen direkten Konkurrenten wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

In den ersten 30 Minuten entwickelte sich eine schleppende Partie, die von den Abwehrreihen geprägt war. Im Angriff hatten beide Teams Schwierigkeiten, sich Chancen herauszuspielen. Dennoch war Ahorn im Abschluss glücklicher. Daniel Schulze, Dominik Harbecke und Christoph Straub drehten den 1:2-Rückstand der Ahorner in eine 7:3-Führung (17.). In der Folgezeit scheiterte die HG allerdings häufig an Torhüter Andreas Lutz. Die Lichtenfelser kamen im Angriff besser ins Spiel und gingen kurz vor der Halbzeit mit 10:9 in Führung. Die Partie wurde im zweiten Abschnitt gefälliger und blieb ausgeglichen. Lichtenfels egalisierte zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand. Die Ahorner brachten sich durch ein Foul und Meckern in doppelte Unterzahl (52.), was die Lichtenfelser effektiv ausnutzten. Trotzdem blieben die Gastgeber im Spiel und schafften den 20:20-Ausgleich. Im letzten Angriff öffnete die HG die Abwehr. Für den Lichtenfelser Joris Rießner ergab dadurch eine klare Torchance, bei der er klar gefoult wurde. Den daraus resultierenden Siebenmeter netzte Höfner sicher ein und besiegelte den wichtigen Sieg für die Korbstädter.

HG Hut/Ahorn: Ponsel; Schulze (3), Döbereiner (4), Linke, Harbecke (5/2), Beetz, Engelhardt, Räder, Straub (1), Mundt (3), Friedrich (1), Balkan (1), Birner (2/1).


TV Ebern gegen
HSC 2000 Coburg III 18:31 (7:15)

In einem glanzlosen, niveauarmen Spiel ging der HSC als verdienter Sieger von der Platte. In den ersten zehn Minuten sah es noch nicht danach aus, dass die Vestestädter einen solch hohen Sieg verbuchen würden. Zu nervös, zu unkonzentriert agierten beide Mannschaften, die sich dazu noch im Auslassen bester Torchancen gegenseitig zu übertrumpfen versuchten.

Großzügig ließen die Coburger, die ohne mehrere verletzte Stammspieler antreten mussten und deshalb durch die Routiniers Michael Häfner und Florian Dotterweich hilfreich verstärkt wurden, in den Anfangsminuten noch eine Chance nach der anderen aus, während Torhüter Fabian Apfel mehrfach in Eins zu Eins-Situationen sein ganzes Können mit reaktionsschnellen Paraden unter Beweis stellen musste, um seine Sieben im Spiel zu halten. Nach 10 Minuten stand es noch 2:2, danach nahmen die Gelbschwarzen das Heft aber in die Hand, setzten sich nach 21 Minuten auf 9:2 ab und hielten diesen Vorsprung bis zum Pausenpfiff konstant.

Auch in der zweiten Hälfte blieb der Auftritt der Coburger durchwachsen, Licht und Schatten wechselten sich ab. Auf der einen Seite war das HSC-Angriffsspiel nun viel variabler und temporeicher, für die Hausherren viel schwieriger auszurechnen, was auch die nun viel breitere Verteilung der Treffer auf verschiedene Torschützen zeigt. Ob Louis Korn, Pascal Anthofer oder Michael Häfner, ob Nicolas Carl, Leonard Harreß oder Jannik Merkwirth, der mehrfach Pässe der Eberner abfing und Tempogegenstöße einleitete - die Angriffsmaschinerie der HSCler lief nun viel geschmierter als in den ersten dreißig Minuten.

Die Abwehr jedoch schwankte zwischen entschieden zupackend und leichtsinnig passiv, so dass bis zur 40. Minute der Vorsprung bei nur acht Toren blieb (14:22). Erst als Torhüter Robin Hennig in der 43. Minute einen Siebenmeter hielt und danach weitere Würfe parierte und die Gelbschwarzen ihrerseits immer abgeklärter und kaltschnäuziger ihre Gelegenheiten in Treffer ummünzten, wuchs die Führung des HSC auf 25:14 in der 47. Minute. Die Gastgeber hatten nun die Hoffnung aufgegeben, das Spiel noch drehen zu können, der HSC zog souverän davon und machte den Sieg klar.

HSC 2000 Coburg III: Fabian Apfel, Robin Hennig; Louis Korn (5/1), Michael Häfner (2), Florian Dotterweich, Jannik Merkwirth (3/1), Christopher Härtl (10), Leonard Harreß (2), Nicolas Carl (4/1), Pascal Anthofer (4), Marius Baucke (1). rh


TV Weidhausen gegen
12 Bamberg/Hallst. 31:26 (14:12)

Es war das erwartet intensive Spiel zwischen dem TV Weidhausen und dem Tabellenletzten 12 Bamberg/Hallstadt. Mit aller Macht lehnten sich die Gäste gegen den drohenden Abstieg auf. Die beiden Schiedsrichter hatten einiges zu tun, um die Kontrahenten an einem zu harten Einsteigen zu hindern. Insgesamt fünf Verwarnungen und elf Hinausstellungen gab es in der gesamten Partie. Es dauerte bis zur zweiten Hälfte, bis sich Weidhausen entscheidende absetzen konnte.

Bis zum 12:12 blieb die Partie spannend, bis sich die Gastgeber durch einen beherzten Treffer von Jan Dirk des Rooij und einen weiteren Konter über Florian Büttner ein kleines Polster zur Halbzeit verschafften. In der zweiten Hälfte zog der TVW vermeintlich vorentscheidend auf 20:15 davon. Aber das Schlusslicht gab sich nicht geschlagen und kam noch einmal auf 24:26 heran. Durch vier Tore in Folge sorgte Weidhausen für die endgültige Entscheidung für den neuen Tabellenfünften.

TV Weidhausen: T. Zapf, M. Schieber; Florian Büttner (8), J. Bauer (6/1), S. Büttner (5/2), J.D. des Rooij (3), F. Querfeld (3), D. Recknagel (2), C. Büttner (2), M. Werner (1), C. Starck (1), C. Freitag, S. Erbe. kag


SG Bad Rodach/Großwalbur
gegen HC Bamberg 30:31 (13:19)

Eigentlich war die Messe in diesem Spiel schon früh gelesen. Die Bamberger führten Mitte der zweiten Hälfte bereits mit sieben Toren, dann kippte allerdings das Spiel und Bad Rodach kämpfte sich Tor um Tor heran.
Die Bamberger vergaben gute Chancen und verloren ihren Leistungsträger Grenz durch eine rote Karte. 20 Sekunden vor Schluss hatte die SG sogar die Chance, in Führung zu gehen. Nach einem etwas überhastet abgeschlossenen Wurf hinderte Nils Reinermann den HC-Torhüter Jörn Scharf regelwidrig am Abwurf und wurde dafür mit der blauen Karte bestraft. Da laut Regelwerk eine solche Aktion kurz vor Schluss einen Strafwurf vorsieht, zeigten die Schiedsrichter auf die Siebenmeterlinie, von der Schäper zum Siegtreffer verwandelte. ct
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